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Marlene Sinnig vom Crefelder Ruder-Club hat gemeinsam mit Kerstin Hartmann Silber auf dem Rotsee in Luzern gewonnen. Im ersten A-Finale des Tages setzte sich das Duo gegen die Olympia-Sechsten aus Großbritannien, die beiden USA-Zweier mit insgesamt drei Olympiasiegerinnen von Peking im Achter und China durch. Nur die Neuseeländerinnen Feathery/Scown, die auch schon in München siegten und den Gesamt-Weltcup im Zweier ohne Steuerfrau holten, waren gut eine Sekunde schnell. Kerstin Hartmann ...
Marlene Sinnig vom Crefelder Ruder-Club hat gemeinsam mit Kerstin Hartmann Silber auf dem Rotsee in Luzern gewonnen. Im ersten A-Finale des Tages setzte sich das Duo gegen die Olympia-Sechsten aus Großbritannien, die beiden USA-Zweier mit insgesamt drei Olympiasiegerinnen von Peking im Achter und China durch. Nur die Neuseeländerinnen Feathery/Scown, die auch schon in München siegten und den Gesamt-Weltcup im Zweier ohne Steuerfrau holten, waren gut eine Sekunde schnell. Kerstin Hartmann ballte die Fäuste, Marlene Sinnig patschte ins Wasser. Direkt nach dem entlud sich die Freude der beiden, die mit Bronze geliebäugelt hatten und Silber gewannen. Bei der Streckenhälfte lagen sie noch auf dem vierten Rang, setzten sich dann gegen den amerikanischen und britischen Zweier durch. "Unsere Taktik ist aufgegangen: Auf den ersten 1.000 Metern mitfahren und dann alles geben", sagte Marlene Sinnig und Kerstin Hartmann staunte nach ihrer ersten Rotsee-Fahrt: "Dritter wollten wir schon werden. Aber es ist schon erstaunlich, dass es so gut lief." Die Gratulanten eilten zum Siegersteg. Coach Werner Nowak war glücklich: "Sie haben ein kleines Ausrufezeichen gesetzt und an den richtigen Stellen das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten." Und auch DRV-Cheftrainer Hartmut Buschbacher war voll des Lobes: "Eine sehr gute Leistung. Das Finale hat gezeigt, welches Potenzial in ihnen steckt." An der WM-Nominierung von Sinnig/Hartmann im Zweier ohne Steuerfrau dürfte nach der erneuten Steigerung also kein Weg vorbeiführen und man darf gespannt sein, was nach Bronze in München und Silber in Luzern bei der WM in Poznan herausspringt.
Christoph Schregel gewinnt Bronze
Für Christoph Schregel, als Schlagmann des leichten Doppelvierers, ging das Rennen gut los und sie konnten das Tempo des Weltmeisters aus Italien mitgehen. Auf der zweiten Streckenhälfte reichte der Speed allerdings nicht, und der deutsche Vierer mußte trotzt hartem Kampf auch noch Frankreich passieren lassen.
Der dritte Platz konnte allerdings auch deutlich nach hinten abgesichert werden.
Ob und in welcher Bootsklasse Christoph Schregel zur WM nominiert wird, ist in diesem Moment noch unklar.
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