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Krefelder Ruderer sahnten bei Meisterschaften ab
Zum Abschluss der Rudersaison traf sich die deutsche Ruderelite am Wochenende im nordhessischen Eschwege. Bei den Deutschen Meisterschaften der Großboote über die volle 2.000-Meter-Strecke und der Sprinter über 350 Meter rundeten die Aktiven des Crefelder Ruder-Clubs ihre eindrucksvolle Saisonbilanz ab. Am Ende hatten die Schützlinge von Cheftrainer Christoph Lüke und Juniorentrainer Volker Lechtenberg abgesahnt: zwei Mal Gold und ...
Krefelder Ruderer sahnten bei Meisterschaften ab
Zum Abschluss der Rudersaison traf sich die deutsche Ruderelite am Wochenende im nordhessischen Eschwege. Bei den Deutschen Meisterschaften der Großboote über die volle 2.000-Meter-Strecke und der Sprinter über 350 Meter rundeten die Aktiven des Crefelder Ruder-Clubs ihre eindrucksvolle Saisonbilanz ab. Am Ende hatten die Schützlinge von Cheftrainer Christoph Lüke und Juniorentrainer Volker Lechtenberg abgesahnt: zwei Mal Gold und ein Mal Bronze bei den Großbooten und fünf Mal Gold, drei Mal Silber und zwei Mal Bronze bei den Sprintmeisterschaften. Außerdem erhielt der CRC erstmals in der Vereinsgeschichte den Preis für den erfolgreichsten Verein bei den "großen" Deutschen Meisterschaften.
Bei schönem Herbstwetter der Marke "Goldener Oktober" genoss vor allem der CRC-Vereinsachter die Tage auf dem Werratalsee. Nach der Bronzemedaille über die lange Distanz hinter den dominierenden Achtern aus Berlin und Hamburg schlug am Sonntag die Stunde der Sprinter. Die starken CRC-Männer Marc Benger, Sebastian Fürst, Thorben Henning, Dirk Marterer, Lars Henning, Jochen Urban, Thorsten Hütz und Matthias Simons brachten, angetrieben durch Steuerfrau Kristin Heume, mit höchster Schlagzahl das Dickschiff am schnellsten auf Touren und lagen im Ziel deutlich vor den Konkurrenten und verteidigten den Sprint-Titel vom Vorjahr. Vergessen war die Enttäuschung der Landesmeisterschaften vor zwei Wochen, als Krefeld hinter Münster ins Ziel kam. Auch Jochen Urban hat seinen Spaß am Rudern nach Peking wieder zurück gewonnen, zumindest im Kreis seiner Vereinsfreunde, um so mehr als er mit Thorsten Hütz, Dirk Marterer, Lars Henning und Steuerfrau Kristin Heume im gesteuerten Männer-Vierer eine zweite Meisterschaft holte.
Auch drei andere Meisterboote von Eschwege lassen für die nächste Saison hoffen. Christoph Schregel und Moritz Koch dominierten den leichten Männer-Doppelzweier über die lange Strecke und wollen wieder an ihren Erfolg von 2007 anknüpfen, als sie bei den U23-Weltmeisterschaften Bronze gewannen. Die 16-jährigen Zwillingsschwestern Sara und Miriam Davids krönten ihre starke Saison bei den B-Juniorinnen mit dem Sprint-Titel und müssen sich im nächsten Jahr bei den älteren Junioren behaupten. Lisa Schmidla bewies in Eschwege erneut, dass sie in ihrem Alter eine der stärksten deutschen Skullerinnen ist und gewann mit ihrer Partnerin Johanna te Neues die Meisterschaft im Juniorinnen-Doppelzweier der 17- und 18-jährigen. Beide siegten dann auch noch im Mixed-Doppelvierer mit Alexander Thierfelder und Gunnar Theissen.
Nach den Meisterschaftstagen von Eschwege fällt die CRC-Saisonbilanz "goldig" aus. Bei den Deutschen Meisterschaften 2008 gewannen CRC-Ruderer in allen Boots- und Altersklassen insgesamt zwölf Meistertitel und holten 13 weitere Male Edelmetall. Wenn Cheftrainer Lüke überhaupt etwas bemängeln möchte, dann höchstens die internationale Ausbeute: Bei acht Startern und zwei Trainernominierungen des CRC im Nationaltrikot auf Weltmeisterschaften bzw. Olympischen Spielen sprang "nur" eine Bronzemedaille von Lisa Schmidla bei der Junioren-WM im Achter heraus. Für CRC-Präsident Walter Jansen kein Anlass zur Trauer: "Im Jubiläumsjahr haben unsere Aktiven den Verein vorbildlich und erfolgreich wie noch nie repräsentiert. Wir sind stolz."
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Autor: Peter Bauland
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