Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Crefelder Männerachter triumphiert erneut - Sieg in Leipzig

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© Ruder-Bundesliga

17. August 2015
Bei hochsommerlichen Witterungsbedingungen fand der vorletzte Lauf der Prodyna®-Ruder-Bundesliga auf dem Elster-Flutbett in Leipzig statt. Bei der Liga-Premiere in Sachsen, setzten die Männer des CRC ein weiteres Zeichen in Richtung 6. Titelverteidigung, während der Frauenachter einen kleinen Dämpfer hinnehmen musste.

Das Team  um Schlagmann Lars Henning, der durch Alexander Tierfelder, Michael Naß, Moritz te Neues, Larus Melka, Moritz Koch, Achim Behrens, Robin Ponte, Leonard Zerni, Matthias Keulen und Steuerfrau Denise Krins komplettiert wird, startete mit einem 2. Platz im Zeitfahren. Das Achtel- und Viertelfinale konnte souverän gegen die Boote aus Rüdersdorf und Münster gewonnen werden. Im Halbfinale wurde es gegen die 1. Mannschaft vom Team Lombardium Hamburg zum ersten Mal richtig ernst. Doch die Nordlichter mit ihrem als „schwarzen Panther“ bezeichnetem Boot, wurden mit einer viertel Bootslänge Vorsprung, in die Schranken verwiesen.

Im Finale kam es, wie schon oft in den letzten Jahren, zur erneuten Auflage der Sprint-Giganten aus Krefeld und Frankfurt. Was den Regattasprecher zu der Aussage: „Einer Neuauflage der Leipziger Völkerschlacht als Kampf der Systeme, der „CRC Express“ mit Startschnelligkeit und Technik gegen die „Maschinen vom Main“ mit purer Kraft und Gewalt“, hinreißen ließ. Die Männer vom Niederrhein lieferten ein Bilderbuchrennen ab. Nach einem Blitzstart folgte ein starker Zwischenspurt, dessen Tempo bis in die Schlussphase aufrecht erhalten werden konnte. Anders als beim letzten Renntag in Münster, musste dieses Mal nicht  das Zielfoto bemüht werden. „Das Rennen lief genau so ab, wie wir es uns vorgenommen hatten“ so Routinier  Moritz Koch, der sich in den letzten Wochen nochmal den Feinschliff für die gute Technik, im Zweier ohne Steuermann, geholt hatte. Der Vorsprung der Frankfurter in der Tabelle ist nun auf einen Punkt geschrumpft, bei Gleichstand in der Anzahl der Tagessiege.

Pure Dramatik und Spannung bis zum Schluss verspricht damit der letzte und alles entscheidende Renntag in Hamburg in 4 Wochen. Nur der Tagessieger des Finallaufes in Hamburg kann Ligachampion 2015 werden! Für die CRC Recken geht es gegen die „Maschinen vom Main“ also um alles oder … 

Der CRC Achter, will seinem Ruf als „Rekord-Sprintmeister“ in Hamburg gerecht werden, denn noch nie hat die Crew vom Elfrather See in der Hansestadt verloren!

Für das Frauenteam mit Theresa Lomertin, Theresa Hülsmann, Rebekka Klemp, Henriette te Neues, Katrin Schürmann, Carolin Staelberg, Viktoria Voigt, Mona Benger, Sophie Baloghy und Steuerfrau Alexandra Rogosch lief es nicht ganz so rund wie erwartet. Nach dem Sieg in Münster war man nach dem Zeitfahren zwar vor den Tabellenführerinnen aus Rauxel, jedoch machten die mit etlichen Nationalkaderathletinnen verstärkte Mannschaft der „Gebrüder Grimm Achter“ aus Hanau, den Damen im Viertelfinale einen Strich durch die Rechnung. So konnten die Krefelderinnen nach einem Sieg im Halbfinale lediglich um Platz 5 mitfahren. Diesen mussten sie nach einem packenden Fight allerdings der Mannschaft aus Hannover überlassen. Platz sechs in der Tagesendabrechnung und ein Punkt Rückstand auf Tabellenplatz 3, so lautet die Bilanz nach 4 Renntagen. „Wir können es im Gesamtklassement noch auf den Bronzerang schaffen, dafür müssen wir in Hamburg die Frauen vom DRC Hannover hinter uns lassen“, gibt sich Katrin Schürmann zuversichtlich. Ähnlich wie bei den Männern, verspricht der letzte Renntag und damit das Finale der RBL am 12. September auf der Binnenalster, nochmals Spannung bis zum letzten Rennen, mit einem hoffentlich positiven Ausgang für die CRC Girls!

Autor: Larus Melka & Sabine Tschäge
Tags: Senioren | RBL
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