Männerachter: Mission Titelverteidigung, die Zweite
Der Crefelder Männerachter steht für langfristigen Erfolg. Seit dem Bestehen der flyeralarm Ruder-Bundesliga ist dieser Achter das Maß aller Dinge auf der Sprintdistanz. In beiden vergangenen Saisons ging der Titel des Deutschen Ligachampions an die Mannschaft vom Elfrather-See. Diese Erfolgsserie in der flyeralarm Ruder-Bundesliga soll natürlich auch im dritten Jahr nicht reißen, sondern weiter fortgeführt werden.
Bereits in der Premierensaison 2009 war der Achter des Crefelder Ruder-Clubs überaus erfolgreich. Bereits nach dem ersten Renntag lag er auf Tabellenplatz eins und gab die Führung die ganze Saison nicht mehr her. Dank dieser konstanten Leistung sprang damit der erste Ligatitel für das Flaggschiff aus Krefeld heraus.
Doch die Erfolgsgeschichte des Männerachters begann nicht erst vor zwei Jahren. Schon früher war der CRC erfolgreich unterwegs. Den ersten Titel als Deutscher Sprintmeister gab es im Jahr 2007. Und auch in 2008 konnte der Achter des CRC diesen Erfolg wiederholen.
Im Jahr des ersten RBL-Titels folgten weitere Erfolge. 2009 konnte auch erstmals der Titel des Landesmeisters aus NRW gewonnen werden. Zudem zeigte die Mannschaft mit einem sehr guten fünfzehnten Platz von 420 Achtern beim berühmten HEAD of the River Race in London, dass der vielseitigste und erfolgreichste Achter in Deutschland aus der Samt- und Seidenstadt Krefeld kommt.
Auch im vergangen Jahr wurde das CRC-Flaggschiff bestes Deutsches Boot in London und startete damit erfolgreich in die Saison 2010. Zudem verbesserte es die dreimalige Bronzeplatzierung auf der Deutschen Großbootmeisterschaft über 2000 Meter zu einer Silbermedaille. Die Stärken des Crefelder Achters liegen somit nicht nur in der knackigen Sprintdistanz, sondern die Erfolge basieren zu einem großen Teil auch auf den besonders guten Ausdauerfähigkeiten der Crefelder "Clubbies". "Die Breite unserer Erfolge der letzten Jahre zeigt wie ‚universell’ wir als Club-Achter einsetzbar sind und uns nicht als reines Sprintboot verstehen", so Bugmann Larus Melka.
Die RBL-Saison 2010 begann zunächst durchwachsen für den Crefelder RC und so setzten die Athleten beim Renntag in Hamburg alles auf eine Karte, um die damaligen Tabellenführer vom Hamburger und Germania RC von der Spitze zu verdrängen. Die besondere Taktik, die Hamburger Mannschaft vor Heimpublikum im Achtelfinale herauszufordern und sie zu schlagen, sorgte für viel Diskussion und Aufmerksamkeit in der vergangenen Saison. Mit dem Erfolg im Nacken übernahm der CRC-Achter die Tabellenführung und gab sie bis zum Saisonende nicht mehr her. Nach der erfolgreichen Titelverteidigung in der RBL sicherte sich der Männerachter vom Elfrather-See zudem zum vierten Mal in Folge den Titel des Deutschen Sprintmeisters in Kettwig.
Und auch in der kommenden Saison will der Männerachter wieder voll angreifen. "Die Titelverteidigung in der Bundesliga ist natürlich wieder unser Ziel", gibt Lüke die Marschroute für das Jahr 2011 vor. Dazu hat sich der Achter vom Elfrather-See prominente Verstärkung ins Boot geholt: Der Europameister und zweifache Olympiateilnehmer Jochen Urban steigt in den Club-Achter. "Ich freue mich schon riesig, mit den anderen Clubbies auf Punktejagd in der RBL zu gehen".
In der nationalen Spitze ist der Crefelder Männerachter schon längst etabliert und freut sich dieses Jahr nun auch auf das internationale Event der Bundesliga. "Auch dieses Jahr haben wir uns wieder viel vorgenommen", sagt Schlagmann Matthias Simons, "Wir wollen die Bundesliga zum dritten Mal in Folge gewinnen und auch auf dem internationalen Event überzeugen!"
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