Crefelder RC - Neuigkeiten http://www.crefelder-rc.de Alle News von www.crefelder-rc.de als Newsfeed de-de 2008 - Crefelder Ruder-Club 1883 e.V. Crefelder Ruder-Club 1883 e.V. http://www.crefelder-rc.de http://www.crefelder-rc.de/img/crc_flagge.gif Ruderkurs nach einer Woche bereits ausgebucht! Thu, 04 Mar 2010 19:58:00 +0100 http://www.crefelder-rc.de/news169_2010-03-04_Ruderkurs-nach-einer-Woche-bereits-ausgebucht.html http://www.crefelder-rc.de/news169_2010-03-04_Ruderkurs-nach-einer-Woche-bereits-ausgebucht.html Bereits nach einer Woche ist der vom Crefelder Ruder-Club angebotene Ruderkurs für dieses Frühjahr ausgebucht. Auf Grund dieser andauernd hohen Nachfrage wird es auch im September wieder einen Kurs geben. Die Verantwortlichen und Übungsleiter freuen sich über den regen Zuspruch und wünschen allen Teilnehmern einen erfolgreichen Start in den Rudersport. Die erste Trainingseinheit beginnt am 19.04. um 19 Uhr am Elfrather-See. Bereits nach einer Woche ist der vom Crefelder Ruder-Club angebotene Ruderkurs für dieses Frühjahr ausgebucht. Auf Grund dieser andauernd hohen Nachfrage wird es auch im September wieder einen Kurs geben.
Die Verantwortlichen und Übungsleiter freuen sich über den regen Zuspruch und wünschen allen Teilnehmern einen erfolgreichen Start in den Rudersport. Die erste Trainingseinheit beginnt am 19.04. um 19 Uhr am Elfrather-See.]]>
Platz 12 und 13 bei der Sportlerwahl Thu, 25 Feb 2010 13:04:34 +0100 http://www.crefelder-rc.de/news168_2010-02-25_Platz-12-und-13-bei-der-Sportlerwahl.html http://www.crefelder-rc.de/news168_2010-02-25_Platz-12-und-13-bei-der-Sportlerwahl.html Bei der diesjährigen Sportlerwahl der Westdeutschen Zeitung in Krefeld belegte der Crefelder Ruder-Club die Plätze 12 und 13. Nach den Seriensiegen von Jochen Urban in den vergangenen Jahren landete der Crefelder RC damit direkt mit zwei Sportlern im Mittelfeld bei der Krefelder Sportlerwahl. Dieses Jahr waren Lisa Schmidla und Leon Zerni nominiert. Mit 172 Stimmen belegte Lisa Schmidla vor Leon Zerni (157) den 12. Platz. Bei der diesjährigen Sportlerwahl der Westdeutschen Zeitung in Krefeld belegte der Crefelder Ruder-Club die Plätze 12 und 13. Nach den Seriensiegen von Jochen Urban in den vergangenen Jahren landete der Crefelder RC damit direkt mit zwei Sportlern im Mittelfeld bei der Krefelder Sportlerwahl. Dieses Jahr waren Lisa Schmidla und Leon Zerni nominiert.
Mit 172 Stimmen belegte Lisa Schmidla vor Leon Zerni (157) den 12. Platz.]]>
Ruderkurs Frühjahr 2010 Mon, 22 Feb 2010 20:32:05 +0100 http://www.crefelder-rc.de/news167_2010-02-22_Ruderkurs-Frhjahr-2010.html http://www.crefelder-rc.de/news167_2010-02-22_Ruderkurs-Frhjahr-2010.html Auch in diesem Jahr findet wieder ein Ruderkurs statt. Nähere Informationen sind in der beiliegenden PDF-Datei enthalten. Auch in diesem Jahr findet wieder ein Ruderkurs statt.

Nähere Informationen sind in der beiliegenden PDF-Datei enthalten.]]>
7. Crefelder Rudertag am 10.07.2010 Thu, 18 Feb 2010 15:50:06 +0100 http://www.crefelder-rc.de/news166_2010-02-18_7-Crefelder-Rudertag-am-10072010.html http://www.crefelder-rc.de/news166_2010-02-18_7-Crefelder-Rudertag-am-10072010.html Alle Infos unter www.rudertag.de Alle Infos unter www.rudertag.de]]> Marlene Sinnig ist "Welt-Ruderin des Monats" Wed, 10 Feb 2010 10:32:56 +0100 http://www.crefelder-rc.de/news164_2010-02-10_Marlene-Sinnig-ist-WeltRuderin-des-Monats.html http://www.crefelder-rc.de/news164_2010-02-10_Marlene-Sinnig-ist-WeltRuderin-des-Monats.html Marlene Sinnig, Schlagfrau des Frauenzweiers auf der letzten Weltmeisterschaft, ist von der offiziellen World Rowing-Webseite zur Athletin des Monats gekürt worden. In den letzten Jahren ruderte Marlene Sinnig sowohl im Frauenachter des Deutschen Ruderverbandes, als auch im Vierer, bevor sie letztes Jahr auf die Schlagposition des Zweiers wechselte. In diesem Boot erreichte sie gemeinsam mit ihrer Ruderpartnerin Kerstin Hartmann den vierten Platz auf der Weltmeisterschaft in Polen. Zudem gewann sie im letzten Jahr noch die Bronzemedaille beim World-Cup Rennen in München. Beim World-Cup auf dem Rotsee in Luzern reichte es sogar zum Silberrang. Doch nicht nur international war Marlene Sinnig im letzten Jahr äußerst erfolgreich. Bei der Deutschen Meisterschaft gewann sie das Rennen im Zweier ebenfalls gemeinsam mit Kerstin Hartmann. Auch in der letztjährig erstmals ausgetragenen Ruder-Bundesliga startete Marlene Sinnig. Mit den anderen Frauenruderern vom Crefelder Ruder-Club stieg sie nach der Weltmeisterschaft gemeinsam in den Clubachter und verhalf dem Frauenachter zum zweiten Platz in der Ruder-Bundesliga. Wenige Wochen später auf der Deutschen Sprintmeisterschaft war sie ebenfalls mit dabei, als es dem Krefelder Frauenachter gelang die Sprintmeisterschaft an den Elfrather-See zu holen. Nach all diesen Erfolgen im letzten Jahr widmet die offizielle "World-Rowing"-Webseite www.worldrowing.com Marlene Sinnig den Monat Februar und beginnt mit einem Interview. Das englischsprachige Interview mit Marlene Sinnig ist unter http://www.worldrowing.com/index.php?pageid=203 veröffentlicht worden. Marlene Sinnig, Schlagfrau des Frauenzweiers auf der letzten Weltmeisterschaft, ist von der offiziellen World Rowing-Webseite zur Athletin des Monats gekürt worden.

In den letzten Jahren ruderte Marlene Sinnig sowohl im Frauenachter des Deutschen Ruderverbandes, als auch im Vierer, bevor sie letztes Jahr auf die Schlagposition des Zweiers wechselte. In diesem Boot erreichte sie gemeinsam mit ihrer Ruderpartnerin Kerstin Hartmann den vierten Platz auf der Weltmeisterschaft in Polen. Zudem gewann sie im letzten Jahr noch die Bronzemedaille beim World-Cup Rennen in München. Beim World-Cup auf dem Rotsee in Luzern reichte es sogar zum Silberrang.
Doch nicht nur international war Marlene Sinnig im letzten Jahr äußerst erfolgreich. Bei der Deutschen Meisterschaft gewann sie das Rennen im Zweier ebenfalls gemeinsam mit Kerstin Hartmann.
Auch in der letztjährig erstmals ausgetragenen Ruder-Bundesliga startete Marlene Sinnig. Mit den anderen Frauenruderern vom Crefelder Ruder-Club stieg sie nach der Weltmeisterschaft gemeinsam in den Clubachter und verhalf dem Frauenachter zum zweiten Platz in der Ruder-Bundesliga. Wenige Wochen später auf der Deutschen Sprintmeisterschaft war sie ebenfalls mit dabei, als es dem Krefelder Frauenachter gelang die Sprintmeisterschaft an den Elfrather-See zu holen.
Nach all diesen Erfolgen im letzten Jahr widmet die offizielle "World-Rowing"-Webseite www.worldrowing.com Marlene Sinnig den Monat Februar und beginnt mit einem Interview.

Das englischsprachige Interview mit Marlene Sinnig ist unter http://www.worldrowing.com/index.php?pageid=203 veröffentlicht worden.]]>
Ruder-Bundesliga 2010 in Krefeld Fri, 22 Jan 2010 13:14:02 +0100 http://www.crefelder-rc.de/news160_2010-01-22_RuderBundesliga-2010-in-Krefeld.html http://www.crefelder-rc.de/news160_2010-01-22_RuderBundesliga-2010-in-Krefeld.html Auch in diesem Jahr wird wieder ein Renntag der Ruder-Bundesliga auf dem Elfrather-See stattfinden. Wie letztes Jahr wird nach der erfolgreichen Premiere die Ruder-Bundesliga mit dem 7. Crefelder Rudertag kombiniert. Als Datum steht der 10. Juli fest. Weitere Informationen gibt es bald hier und bis dahin informiert die RBL über alle Regattawochenenden: http://www.ruder-bundesliga.de/index.php?option=com_content&view=article&id=364 Auch in diesem Jahr wird wieder ein Renntag der Ruder-Bundesliga auf dem Elfrather-See stattfinden.
Wie letztes Jahr wird nach der erfolgreichen Premiere die Ruder-Bundesliga mit dem 7. Crefelder Rudertag kombiniert. Als Datum steht der 10. Juli fest.

Weitere Informationen gibt es bald hier und bis dahin informiert die RBL über alle Regattawochenenden: http://www.ruder-bundesliga.de/index.php?option=com_content&view=article&id=364]]>
Jetzt für die Sportlerwahl abstimmen! Tue, 19 Jan 2010 08:29:07 +0100 http://www.crefelder-rc.de/news159_2010-01-19_Jetzt-fr-die-Sportlerwahl-abstimmen.html http://www.crefelder-rc.de/news159_2010-01-19_Jetzt-fr-die-Sportlerwahl-abstimmen.html Auch dieses Jahr sind zwei der überaus erfolgreichen Athleten des Crefelder Ruder-Club für die Wahl zum Sportler des Jahres in Krefeld nominiert. Letztes Jahr gewann Jochen Urban nach seiner Olympiateilnahme diese Wahl mit einem deutlichen Vorsprun. Lisa Schmidla war vergangenes Jahr das erste Mal nominiert und belegte direkt den elften Platz unter den 20 Nominierten. Nun will sie in der Rangliste weiter nach oben rutschen. Nach ihrem Weltmeistertitel im Juniorinnen 1x hat sie durchaus auch gute Chancen ihren Platz deutlich zu verbessern. Und auch Leonard Zerni ist nach seinem Weltmeistertitel im Juniorenachter mit unter den Nominierten. Die Vielzahl der Erfolge der beiden im letzten Jahr spricht eine deutliche Sprache. Neben ihren beiden Weltmeistertiteln gewannen sie auch auf der DJM dreimal Gold. Und natürlich haben sie nach der Junioren-Saison ihre beiden Bundesligaachter nicht nur vom Ufer aus unterstützt, sondern stiegen beide mit ins Boot. Damit verhalfen sie dem Crefelder RC im ersten Jahr der Bundesliga zum Sieg bei den Männern und zum zweiten Platz der Frauen. Eine überaus erfolgreiche Saison der beiden 18-jähringen Ruderer vom Elfrather-See, die jetzt ins U23-Lager gewechselt sind. Auch in diesem Jahr wollen sie wieder mit vielen Erfolgen zeigen, dass sie die Nominierung mehr als verdient haben. Bis zum sechsten Februar können die Stimmen noch für einen der beiden Athleten abgegeben werden. Um sich ein besseres Bild von den beiden Krefeldern machen zu können, hat die Westdeutschen Zeitung, Veranstalter der Krefelder Sportlerwahl, Lisa Schmidla und Leonhard Zerni jeweils einen kurzen Fragebogen ausfüllen lassen. Leonard Zerni: http://www.wz-newsline.de/sro.php?redid=723031 Lisa Schmidla: http://www.wz-newsline.de/sro.php?redid=722785 Neben der Unterstützung für einen der beiden Athleten hat die Teilnahme noch einen weiteren Anreiz. Die Westdeutsche Zeitung hat in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Krefeld drei Preise ausgeschrieben, die unter allen Teilnehmern der Abstimmung am Abend der Preisverleihung verlost werden. 1.Preis: Reisegutschein im Wert von 750 Euro 2.Preis: DEKA-Fondsanteile der Sparkasse Krefeld im Wert von 500 Euro 3.Preis: Gutschein über Sportartikel im Wert von 250 Euro Abstimmung: http://www.wz-online.de/?redid=722674 Auch dieses Jahr sind zwei der überaus erfolgreichen Athleten des Crefelder Ruder-Club für die Wahl zum Sportler des Jahres in Krefeld nominiert. Letztes Jahr gewann Jochen Urban nach seiner Olympiateilnahme diese Wahl mit einem deutlichen Vorsprun. Lisa Schmidla war vergangenes Jahr das erste Mal nominiert und belegte direkt den elften Platz unter den 20 Nominierten. Nun will sie in der Rangliste weiter nach oben rutschen. Nach ihrem Weltmeistertitel im Juniorinnen 1x hat sie durchaus auch gute Chancen ihren Platz deutlich zu verbessern. Und auch Leonard Zerni ist nach seinem Weltmeistertitel im Juniorenachter mit unter den Nominierten.
Die Vielzahl der Erfolge der beiden im letzten Jahr spricht eine deutliche Sprache. Neben ihren beiden Weltmeistertiteln gewannen sie auch auf der DJM dreimal Gold. Und natürlich haben sie nach der Junioren-Saison ihre beiden Bundesligaachter nicht nur vom Ufer aus unterstützt, sondern stiegen beide mit ins Boot. Damit verhalfen sie dem Crefelder RC im ersten Jahr der Bundesliga zum Sieg bei den Männern und zum zweiten Platz der Frauen. Eine überaus erfolgreiche Saison der beiden 18-jähringen Ruderer vom Elfrather-See, die jetzt ins U23-Lager gewechselt sind. Auch in diesem Jahr wollen sie wieder mit vielen Erfolgen zeigen, dass sie die Nominierung mehr als verdient haben.
Bis zum sechsten Februar können die Stimmen noch für einen der beiden Athleten abgegeben werden. Um sich ein besseres Bild von den beiden Krefeldern machen zu können, hat die Westdeutschen Zeitung, Veranstalter der Krefelder Sportlerwahl, Lisa Schmidla und Leonhard Zerni jeweils einen kurzen Fragebogen ausfüllen lassen.

Leonard Zerni: http://www.wz-newsline.de/sro.php?redid=723031
Lisa Schmidla: http://www.wz-newsline.de/sro.php?redid=722785

Neben der Unterstützung für einen der beiden Athleten hat die Teilnahme noch einen weiteren Anreiz. Die Westdeutsche Zeitung hat in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Krefeld drei Preise ausgeschrieben, die unter allen Teilnehmern der Abstimmung am Abend der Preisverleihung verlost werden.

1.Preis: Reisegutschein im Wert von 750 Euro
2.Preis: DEKA-Fondsanteile der Sparkasse Krefeld im Wert von 500 Euro
3.Preis: Gutschein über Sportartikel im Wert von 250 Euro


Abstimmung: http://www.wz-online.de/?redid=722674
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Zwei Nominierungen für die Sportlerwahl des Jahres 2009 Thu, 14 Jan 2010 22:24:55 +0100 http://www.crefelder-rc.de/news158_2010-01-14_Zwei-Nominierungen-fr-die-Sportlerwahl-des-Jahres-2009.html http://www.crefelder-rc.de/news158_2010-01-14_Zwei-Nominierungen-fr-die-Sportlerwahl-des-Jahres-2009.html Auch dieses Jahr sind zwei der überaus erfolgreichen Athleten des Crefelder Ruder-Club für die Wahl zum Sportler des Jahres nominiert. Letztes Jahr gewann Jochen Urban die Wahl zum Sportler des Jahres. Lisa Schmidla war vergangenes Jahr das erste Mal nominiert und belegte direkt den elften Platz. Nun will sie ihr Ergebnis weiter verbessern. Und auch Leonard Zerni ist nach seinem Junior-Weltmeistertitel nominiert. Leonard Zerni: http://www.wz-newsline.de/sro.php?redid=723031 Lisa Schmidla: http://www.wz-newsline.de/sro.php?redid=722785 Zur Abstimmung: http://www.wz-online.de/?redid=722674 Die Westdeutsche Zeitung schreibt dazu: Wählen Sie Ihren Sportler des Jahres 2009 aus Krefeld und dem Kreis Viersen! Bis zum 6.Februar können Sie für Ihren Favoriten abstimmen. Mitmachen lohnt sich: Unter allen Einsendungen losen wir 20 Leser aus, die als Gäste der Westdeutschen Zeitung und der Sparkasse Krefeld zur Siegerehrung am 22.Februar eingeladen werden. Die Ziehung der Hauptpreise findet an diesem Abend statt: 1.Preis Reisegutschein im Wert von 750 Euro 2.Preis DEKA-Fondsanteile der Sparkasse Krefeld im Wert von 500 Euro 3.Preis Gutschein über Sportartikel im Wert von 250 Euro Auch dieses Jahr sind zwei der überaus erfolgreichen Athleten des Crefelder Ruder-Club für die Wahl zum Sportler des Jahres nominiert.

Letztes Jahr gewann Jochen Urban die Wahl zum Sportler des Jahres. Lisa Schmidla war vergangenes Jahr das erste Mal nominiert und belegte direkt den elften Platz. Nun will sie ihr Ergebnis weiter verbessern. Und auch Leonard Zerni ist nach seinem Junior-Weltmeistertitel nominiert.

Leonard Zerni: http://www.wz-newsline.de/sro.php?redid=723031

Lisa Schmidla: http://www.wz-newsline.de/sro.php?redid=722785

Zur Abstimmung: http://www.wz-online.de/?redid=722674

Die Westdeutsche Zeitung schreibt dazu:
Wählen Sie Ihren Sportler des Jahres 2009 aus Krefeld und dem Kreis Viersen! Bis zum 6.Februar können Sie für Ihren Favoriten abstimmen.

Mitmachen lohnt sich: Unter allen Einsendungen losen wir 20 Leser aus, die als Gäste der Westdeutschen Zeitung und der Sparkasse Krefeld zur Siegerehrung am 22.Februar eingeladen werden. Die Ziehung der Hauptpreise findet an diesem Abend statt:

1.Preis Reisegutschein im Wert von 750 Euro
2.Preis DEKA-Fondsanteile der Sparkasse Krefeld im Wert von 500 Euro
3.Preis Gutschein über Sportartikel im Wert von 250 Euro
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Termine der Wanderfahrten 2010 Wed, 13 Jan 2010 13:22:57 +0100 http://www.crefelder-rc.de/news157_2010-01-13_Termine-der-Wanderfahrten-2010.html http://www.crefelder-rc.de/news157_2010-01-13_Termine-der-Wanderfahrten-2010.html Ab sofort gibt es unter http://www.crefelder-rc.de/breitensport_wanderfahrten.html die neuen Termine der Wanderfahrten für dieses Jahr. Ab sofort gibt es unter http://www.crefelder-rc.de/breitensport_wanderfahrten.html die neuen Termine der Wanderfahrten für dieses Jahr.]]> Bilder vom Winterball im Krefelder Hof Sun, 10 Jan 2010 21:56:30 +0100 http://www.crefelder-rc.de/news156_2010-01-10_Bilder-vom-Winterball-im-Krefelder-Hof.html http://www.crefelder-rc.de/news156_2010-01-10_Bilder-vom-Winterball-im-Krefelder-Hof.html http://www.crefelder-rc.de/fotogalerie105_2010-01-09_Winterball-im-Krefelder-Hof.html http://www.crefelder-rc.de/fotogalerie106_2010-01-09_Winterball-im-Krefelder-Hof-2.html http://www.crefelder-rc.de/fotogalerie105_2010-01-09_Winterball-im-Krefelder-Hof.html

http://www.crefelder-rc.de/fotogalerie106_2010-01-09_Winterball-im-Krefelder-Hof-2.html]]>
Frohes Neues Jahr Fri, 01 Jan 2010 18:03:08 +0100 http://www.crefelder-rc.de/news155_2010-01-01_Frohes-Neues-Jahr.html http://www.crefelder-rc.de/news155_2010-01-01_Frohes-Neues-Jahr.html Der Crefelder Ruder-Club wünscht allen Besuchern der Webseite ein Frohes Neues Jahr! Die Nachrichten aus dem letzten Jahr sind im Archiv zu finden: http://www.crefelder-rc.de/archiv.html Der Crefelder Ruder-Club wünscht allen Besuchern der Webseite ein Frohes Neues Jahr!
Die Nachrichten aus dem letzten Jahr sind im Archiv zu finden: http://www.crefelder-rc.de/archiv.html]]>
Jetzt auch auf Twitter Mon, 28 Dec 2009 11:11:48 +0100 http://www.crefelder-rc.de/news154_2009-12-28_Jetzt-auch-auf-Twitter.html http://www.crefelder-rc.de/news154_2009-12-28_Jetzt-auch-auf-Twitter.html Ab sofort gibt es die News des Crefelder RC auch auf Twitter: http://twitter.com/crefelderrc Ab sofort gibt es die News des Crefelder RC auch auf Twitter: http://twitter.com/crefelderrc]]> Dollenbruch 52 erschienen Sat, 19 Dec 2009 08:40:58 +0100 http://www.crefelder-rc.de/news153_2009-12-19_Dollenbruch-52-erschienen.html http://www.crefelder-rc.de/news153_2009-12-19_Dollenbruch-52-erschienen.html Der Dollenbruch 52 steht ab sofort zum Download bereit: http://www.crefelder-rc.de/upload/dollenbruch/dollenbruch52.pdf Der Dollenbruch 52 steht ab sofort zum Download bereit:
http://www.crefelder-rc.de/upload/dollenbruch/dollenbruch52.pdf]]>
CRC-Herren-Ruder-Tour 2009 auf dem Main Mon, 14 Dec 2009 20:27:11 +0100 http://www.crefelder-rc.de/news151_2009-12-14_CRCHerrenRuderTour-2009-auf-dem-Main.html http://www.crefelder-rc.de/news151_2009-12-14_CRCHerrenRuderTour-2009-auf-dem-Main.html oder: von Pangasius und Sushi bis Steffi und Caipirinha Impressionen eines recycelten CRC-Ruder-Novizen Aus Sicht des Chronisten war die Rudertour sehr gut. Summa summarum in jeder Hinsicht. Auch noch bei retrospektiver Betrachtung. Zunächst aber war sie vor allem gut vorbereitet. In langjährig bewährter Weise organisiert vom Bestimmer, also von Detlef Noell. Was ein Bestimmer ist, erfuhren die 36 männlichen Ruderrecken im Alter von 35 bis 86 Jahren wenige Tage vor Beginn der Fahrt per E-Mail-Botschaft. Eine launige Großvater-Enkelsohn-Gesprächssentenz. Und wer ihn kennt, erkennt: phänotypischer Humor von Nicki M-H. Der Originalität wegen und zur Einstimmung sei es erlaubt, an dieser Stelle die Botschaft im Original zu zitieren. Lieber Detlef, liebe Ruderfreunde, im Vorfeld zu der kommenden Rudertour auf dem Main eine kleine, aber wahre Geschichte: Vorgestern erklärte ich meinem 4jährigen Enkel Paul, dass ich auf Rudertour gehen würde, worauf er mich fragte, was das sei. Ich holte daraufhin den wunderbaren Bildband von Christian Noell und wir betrachteten eingehend die diversen Photos. Als sein Finger auf ein Bild mit Detlef zeigte, erklärte ich ihm, dass dies unser Fahrtenleiter sei. Darauf entwickelte sich folgender Dialog, den ich Euch nicht vorenthalten möchte: "Opaniki, was macht ein Fahrtenleiter?" "Ach Paul, schwieriger Job. Der kümmert sich um die Organisation, bucht Bus, diverse Lokale und Hotelzimmer. Und für uns Ruderer ist es das Spannendste, dass er jeden Tag morgens festlegt, wer mit wem in einem Boot sitzen soll." Kurzes Zögern, aber dann: "Das ist also der BESTIMMER!" Dem stimmte ich zu. Weiter ging es mit dem Betrachten der Bilder und Paul stellte fest, dass häufig vor uns Ruderern ein gefülltes Glas Bier stand. "Opaniki, darf der BESTIMMER auch bestimmen, wann ihr Bier trinken dürft?" "Ja, Paul, der BESTIMMER organisiert auch unsere Pausen, wo wir dann auch Bier trinken können." "Opaniki, kann der BESTIMMER euch auch verbieten Bier zu trinken?" "Lieber Paul, ganz schwierige Frage. Aber unser BESTIMMER ist klug genug, genau das uns nicht zu verbieten." Kommentar von Paul: "Dann habt ihr einen lieben BESTIMMER!" Dem stimmte ich auch zu. In diesem Sinne und in der Hoffnung, dass wir weiterhin einen "lieben BESTIMMER" haben werden und mit grossem Dank an Detlef für die Organisation jetzt und auch in den vielen vergangenen Jahren! Euer Niki Die Anreise der diversen Ruderer-Teilmengen erfolgte am Mittwochabend, dem Vorabend von Christi Himmelfahrt, auf unterschiedlichen Wegen, jedoch für Alle mit demselben Ziel: das Hotel "Der Goldene Karpfen" auf der Löherstraße in Aschaffenburg am Main. Dieses Hotel sollte unser Stammquartier für die kommenden vier Abende und Nächte inklusive Frühstück und Abendessen sein. Übernachtet wurde in unterschiedlichen, bereits vor Abreise verabredeten Paarungen entweder (allein) in Einzel- oder Doppelzimmern. Die Zimmerbelegungen waren möglicherweise orientiert an Sympathiewerten der jeweiligen Zimmerkameraden, am individuellen Gefühlsbedarf für Distanz und Nähe und nicht zuletzt am nächtlichen tiefschlafabhängigen Atemgeräusch todmüder Ruderer. Die morgendlichen Frühstücksgespräche handelten in aller Regel vom straßenverkehrbedingten Geräuschpegel, der vor allem im "Wilden Mann" die Zeit der Nachtruhe in den frühen Morgenstunden verkürzte. Dieser alte Gebäudeteil liegt nämlich unmittelbar am rechtsmainischen Fuß der 1965 erbauten Willigisbrücke, benannt nach Bischof Willigis, über die eine nicht verkehrsberuhigte Straße hinüber ins Linksmainische führt. Nichtsdestotrotz war die morgendliche Stimmung bei gut und ausreichend portioniertem Frühstücksbuffet heiter bis gelassen. Details der Nächte wurden nicht näher bekannt. Und wenn, bleiben sie an dieser Stelle geflissentlich unerwähnt - aus Mangel an öffentlichem Interesse. Aschaffenburg als Standquartier "Der Goldene Karpfen" in Aschaffenburg bildet zusammen mit dem "Wilden Mann" eines der Eingangstore nach Aschaffenburg im Südwesten. Die zwei Fachwerkhäuser in der Löherstraße gehören schon zum Urgestein Aschaffenburgs und sind somit auch definitiv Material für die Kategorie "Zeitzeugen". Der Goldene Karpfen in Aschaffenburg gehört zu den schönsten Fachwerkhäusern der Stadt. Gastwirtschaftsbetrieb findet hier schon seit 1602 ununterbrochen statt. Damit ist es der älteste erhaltene Gastronomiebetrieb in Aschaffenburg. Traurige Höhepunkte sind die Hexenverbrennung einer Wirtin 1611. Zu den typischen Hausgetränken zählt neben Weinen vom Main und heimischen Bieren der "bekannte" Äscheberscher Äppelwoi als "die älteste Versuchung seit dem Paradies!" - soweit das hauseigene Zitat. Aschaffenburg ist lebens- und liebenswert! Diesem Slogan der gastgebenden Stadt konnten die nieder-rheinischen Ruderer zumindest in ernährungs- und getränkeaufnahmetechnischer Hinsicht Einiges abgewinnen. Dazu später mehr im Detail. Eine Rudertour findet bekanntlich die meiste Zeit auf dem Wasser statt. Abgesehen von unterschiedlich pointierten Primärinteressen der einzelnen Fahrtteilnehmer fehlt bei kurzzeitigen Herrenrudertouren tagsüber nicht selten die Zeit für Land, Kultur und Leute. Daher sei an dieser Stelle, quasi als Nachlese, kurz erwähnt, was Aschaffenburg neben Ruderergesprächen bei geselligen Abenden sonst noch zu bieten gehabt hätte oder hätte haben können. Denn bekanntlich kann der, der eine Reise tut, was erzählen. - Einst stolze Zweitresidenz der Mainzer Erzbischöfe und Kurfürsten, über dem Mainbogen am Fuße des Spessarts gelegen, erfreut sich Aschaffenburg eines angenehmen milden Klimas. Ludwig I. nannte es deshalb vor über 150 Jahren liebevoll sein 'Bayerisches Nizza'. Aschaffenburg zählt rund 69.000 Einwohner und liegt im Regierungsbezirk Unterfranken im Freistaat Bayern. Eindrucksvolle historische Bauten, Denkmäler und Museen legen Zeugnis über die geschichtliche Bedeutung Aschaffenburgs ab (z.B. das Renaissanceschloss Johannisburg und die Stiftskirche). Viele Weinlokale zeigen, dass sich diese Stadt über eine wechselvolle Geschichte hinweg ihr eigenes sympathisches und lebensfrohes Flair bewahrt hat. Und ebendieses lebensfrohe Flair kam dem unermüdlichen Teil der Ruderer zwecks spätabendlicher Programmgestaltung sehr entgegen - denn tagsüber hatten wir für diese kulturellen Kleinode keine Zeit. Der eigentliche Zweck der Reise: die Rudertour Wir ruderten auf dem sogenannten Untermain, der sich von Miltenberg bis zur Mündung erstreckt. Als bedeutendster Nebenfluß des Rheins ist der Main seit altersher ein viel befahrener Schiffahrtsweg, ein Umstand, der uns Ruderern ein mühevolles Umtragen der Boote an sämtlichen neun Schleusen ersparte, konnten wir doch jeweils ohne große Zeitverluste mit der Großschiffahrt schleusen. Laut Handbuch für Wanderruderer sollte man der geringen Strömung und der Schleusen wegen Tagesetappen von maximal 30-40 km einplanen. Nur so sei eine "genussreiche Wanderfahrt" gewährleistet. Der Bestimmer muß diese Passage des Handbuches gelesen haben, denn die Fahrt war genussreich - in ruderischer und kulinarischer Hinsicht. Gerudert wurde mit 8 Booten vom 2er mit über den 3er ohne bis hin zum 4er mit. Zu den bestgehütetsten Geheimnissen der Tour zählt die Zusammenstellung der täglich wechselnden Bootsbesatzungen. Diese wurden in bewährter Weise erst kurz vor dem Zuwasserlassen der Boote vom Bestimmer bekanntgegeben. Während der vier Rudertage verlief das Zusammenleben auf und neben dem Wasser sehr harmonisch. Ausfälle waren nicht zu verzeichnen. Lediglich eine tiefe Schnittwunde im rechten Unterarm des ältesten Fahrtenteilnehmers musste lazarettärztlich versorgt werden. Dank heilkundlich erfahrener Fahrtenteilnehmer erreichte die gesamte Ruderergemeinschaft am Ende der Reise Frankfurt. Die Tour führte in vier Etappen über insgesamt 110 km mit 9 Schleusen ganz gemütlich bei schönem Wetter von Dorfprozelten bis zum Frankfurter RV "Freiweg". Bis auf einen kurzen halbstündigen Nieselschauer zu Beginn des ersten Rudertages während des Booteabladens hatten wir den Wettergott als himmlichen Freund über uns. Wir hatten bestes Rudererwetter mit Sonne, leicht aufgelockerter Bewölkung und hin und wieder angenehm abkühlendem Wind ohne Windjackenpflicht. Die täglichen wiederkehrenden ruderischen Rituale bedürfen keiner detaillierten Schilderung: Bootsbesatzung zusammenstellen, Boote zu Wasser lassen, Losfahren und Zusammenbleiben, damit gemeinsames Schleusen gewährleistet ist, gemeinsam verlebte Mittagspausen und Erreichen des jeweiligen Tagesziels mit der Gesamtgruppe zwecks gemeinsamem Rücktransport per Bus. Doch über einzelne pararuderische Details sei hier berichtet. Der Chronist ist nicht gänzlich Rudertour unerfahren. Doch nach mehrjähriger Fahrtenpause war er zutiefst beeindruckt vom Erfindungsreichtum einzelner Ruderer hinsichtlich der logistischen Perfektion zur körpernahen und den Ruderablauf nicht störenden Getränkeaufbewahrung. Denn der Ruderer an und für sich hat ja häufig, wenn nicht nahezu andauernd Durst. Lagen früher die Getränke neben dem Bodenbrett im Bilgenwasser oder vor dem Stemmbrett, so musste zur Getränkeaufnahme "Ruder halt !" kommandiert werden. Heutzutage hängen maßgerecht getischlerte hölzerne Innenborde mit Einlässen verschiedener Durchmesser zur Aufnahme von diversen Trinkgefäßen in Reichweite des Ruderers. Trinken ist auf diese Weise auch während der Ruderbewegung möglich geworden. Auch das Ritual, mit der Aufnahme geringprozentig alkoholdurchsetzter Getränke erst zur Stunde der Mönche zu beginnen, wurde mit der Präzision einer schweizerischen Markenuhr eingehalten. Wiewohl mitunter der Eindruck entstand, dass der ein oder andere die Stunde herbeigesehnt hat. Bekanntlich macht ja die Dosis das Gift. Vergiftet hat sich jedoch keiner der Ruderer. Alles hielt sich im Rahmen und war dem Zweck entsprechend maßvoll. Der genussvollen Kombination von Rudersport und Ernährung ist der folgende Abschnitt des Reiseberichts gewidmet. Denn der weitblickende Bestimmer hatte für jeden Tag eine Mittagspause eingeplant. Um einen zügigen Ablauf bei der Fütterung der hungrigen Ruderrecken zu gewährleisten, war bereits jedem Fahrtenteilnehmer am Abend des Ankunftstages eine Mittagspausen-Speisekarte mit einer Auswahl diverser kräftiger, herzhafter oder auch gesunder (z.B. Salat) Speisen ausgehändigt worden. Die jeweiligen Mittagspausenwirte konnten sich auf diese Weise bereits vor der Ankunft logistisch auf die Abfütterung vorbereiten. Bemerkenswert war für den Chronisten, wie viele der Ruderer sich fast übereinstimmend für später beschriebene Speisendetails entschieden. Und zwar nicht allein des guten Geschmacks wegen, sondern weil es etwas gab, "was man zuhause gar nicht bekommen würde, weil es zu deftig sei und ungesund" (Originalzitat). Hier zeigte sich, dass eine Herrenrudertour auch ein willkommenes Schlupfloch aus einem ernährungstechnisch sicherlich gesunden, jedoch heimliche Wünsche offen lassenden heimischen Küchengefängnis sein kann. Gesellige Details der vier Ruderetappen - auf und neben dem Wasser Wie bereits beschrieben erstreckte sich die Fahrt auf das Herzstück des Untermains. Der 1. Rudertag war Christi Himmelfahrt. Abgeholt wurden wir von unserer männlich-herben Charme ausstrahlenden Busfahrerin Sylvia Pfaff, die stimmmäßig an Hildegard Knef erinnerte und uns auch mit einem Tieflader sicher kutschiert hätte. Der Bus war für sie wie ein kleines Einkaufsgefährt, rückwärts Rangieren auch in kleinen Garteneinfahrten kein Thema. Die Fahrt begann im alten Mainschifferdorf Dorfprozelten (km 141 und Register-Heimathafen vieler Mainschiffe) und endete nach 21 km und zwei Schleusen in Kleinheubach (km 120,5). Das Einsetzen der Boote bei anfänglichem Nieselregen gelang problemlos und bei guter Stimmung. Wichtig war einigen Teilnehmern weniger die Zusammenstellung der Bootsbesatzungen, sondern viel mehr die Sicherstellung der Getränkekühlung. Zu diesem Zweck hatte ein findiger Schweizer einen bierkastentauglichen Schwimmring mitgebracht. Dieser erlaubte das Treideln des vollen Bierkastens am Heck eines Ruderbootes zwecks laufender Kühlung durch Mainwasser. Ein beeindruckendes Beispiel für die Vereinfachung der Bierkühltechnik. Die Mittagspause wurde bereits nach 9 Ruderkilometern im Gasthaus Mainblick in Freudenberg (km 134,5) eingelegt. Landestypische Getränke stillten den Durst. Vielleicht meinen Sie, liebe Leserin und Gattin bzw. Lebensgefährtin eines x-beliebigen männlichen Rudertourteilnehmers, Wurstsalat kriege jeder Koch hin, auch wenn er noch so ein kulinarischer Tiefflieger ist!! Weit gefehlt, immer wieder bekommt man einen Wurstsalat zwischen die Kiemen, dass es einem nur so graust. Nach Gerhart Polt "hört beim Wurstsalat der Spaß auf". Ein Wirt, der sich beim Wurstsalat keine Mühe gibt, sollte sich auch nicht an andere Speisen wagen. Der Wurstsalat ist sozusagen der Qualitätsmasstab der Küche. Den Elsässer Wurstsalat findet man in vielen süddeutschen Gaststuben. Grundzutaten sind Lyoner-Wurst und Käsestreifen. Oft heisst er Strassburger Wurstsalat, Schweizer Wurstsalat, oder einfach nur Wurstsalat mit Käse. Ein Schwarzwälder Gasthaus mit Vesperkarte kommt ohne ihn nicht aus! Auch wenn es wie eine Platitüde klingt, sollte man den Merkspruch am Ende der Wurstsalat-Homepage nicht vergessen: "Ist ein Mensch zu oft malad, isst er zuwenig Wurstsalat!" Für die meisten Ruderer war der Wurstsalat "Straßburger Art" für € 4,80 ein lukullischer Leckerbissen - in preislicher, geschmacklicher und von zur gesunden Lebensführung ermahnenden Fürsorgerinnen ungestörter Hinsicht. Es gab auch andere Speisen - Topseller war jedoch der Wurstsalat. Am Abend des ersten Rudertages war traditionsgemäß CRC-Krawatte angesagt. Und Ion hatte an diesem Tag Geburtstag. Nicht allein deswegen war er in guter Stimmung. Es gab eine ausgiebige und fröhlich gestimmte Geburtstagsrunde. Und ein unfreiwilliges kleines Tischfeuerwerk. Die Ecke einer guten wirtshauseigenen Cotton-wool-Serviette, die um den Hals einer im Eiskühler stehenden Weißweinflasche gewickelt war, fing an der Tischkerze Feuer. Eine Gaudi besonderer Art. Von wie bei einem verbotenen Schülerstreich erwischten Pennälern wurde der Tischbrand schnellstens mit Eiswasser gelöscht und das corpus delicti einkassiert. Es befindet sich als Reliquie noch im Besitz des Chronisten. Wer nicht alsbald (vernünftigerweise ?!) zu Bett ging (und das waren die Wenigsten), für den endeten die Abende im sozialen Umfeld von Steffi und Josie bei Julie's (www.juliesbar.de). Details dazu im letzten Abschnitt des Reiseberichts. Der 2. Rudertag war der Freitag nach dem Wochenfeiertag, für Arbeitnehmer der willkommene Brückentag. Die harmonische und komplikationslose Fahrt ging bei schönstem Sonnenschein über 32 km mit 3 Schleusen von Kleinheubach bis Aschaffenburg. Mittagspause wurde bei km 104,5 in Obernburg im Hotel "Zum Karpfen" eingelegt. Der Speisekartenrenner an diesem Tag war nicht der (gesündere?!) Fitness-Teller für € 10,80, sondern für die meisten die hausgemachte Sülze mit Sauce Vinaigrette und Bratkartoffeln für € 6,80. "Das nehme ich auf jeden Fall. Das mag ich nämlich für mein Leben gerne. Aber zuhause bekomme ich das nicht, weil das zu ungesund sein soll." Dieses Zitat ist nicht nur von einem einzelnen Ruderer zu hören gewesen. Dabei ist Sülze (von althochdeutsch sulza, "Salzwasser") nur ein kaltes Gericht aus Fleisch oder Geflügel, das in Fleischgelee eingelegt ist. Zur Zubereitung wird z. B. Fleisch vom Schwein wie z. B. Schweinskopf als so genannte Maske oder gepökeltes Kalbfleisch mit Suppengrün und Kalbsfuß in Wasser gegart, in Stücke geschnitten, die Brühe geklärt sowie mit Weißwein (je nach Rezept auch Essig) und falls notwendig mit Gelatine ergänzt. Übrigens wurden die Hamburger Sülzeunruhen 1919 durch die Annahme ausgelöst, dass verfaulte Kadaver zu Sülze verarbeitet und verkauft worden seien. Soweit so gut: die Ruderer haben nicht nur die Sülze genossen und gut überstanden, sondern sich auch sonst des Lebens erfreut. "Hast du die Fesseln der Kellnerin gesehen? Das war doch Rasse, eine Augenweide. Was meinst du?" Der Angesprochene, in diesem Fall der Chronist, konnte dies bestätigen. Und so sitzt Ruder-Mann an einem x-beliebigen Werktag in einem kleinen Dorf am rechten Mainufer, lässt den lieben Gott einen guten Mann sein, erfreut sich fern der Heimat an einem kalten gelatinegestärkten Gericht und lässt sein Auge das unverhofft Vorbeiziehende genießen. Essen und Trinken hält eben Leib und Seele zusammen, und das Auge erlebt mit. Wieder ein Beweis mehr dafür, dass der Mensch ein Augentier ist. An Manchem kann Ruder-Mann sich gar nicht satt sehen, da muß dann die Sülze tröstend nachhelfen. Der 3. Rudertag war ein Samstag. Es ging über 33 km mit zwei Schleusen wiederum bei schönstem Sonnen-schein von Aschaffenburg bis Hanau. Verblüffend konstant ist über viele Ruderjahre hinweg das Gesangs-verhalten der Ruderer beim Warten in der Schleuse. Ein dem Chronisten aus seiner Jungruderzeit wie frisch im Ohr haftender Musikwurm wurde von einem stimmkräftigen CRC'ler vorgesungen: a very ticky tomba. Ein afrikanischer, immer wiederkehrender Refrain, der in wechselnden Lautstärken vorgetragen wird und vom Rudermännerchor beantwortet wird. Als wäre man auf dem oberen Nil! Scheinbar zeitlos dieser Gesang. Muß wohl etwas mit dem Milieu in den Schleusen zu tun haben. Die Mittagspause im Wassersportverein Seligenstadt in Welzheim bei km 70,6 war eine Streicheleinheit für die Geldbörsen. Wo gibt es schon zwei Frikadellen mit üppiger (gesunder) Salatbeilage für € 4,00 zum Sattwerden. Und das im Einflussbereich der Finanzmetropole Frankfurt. Also, kleiner Geheimtipp: WSV Seligenstadt. Und auf der obstbaumbestandenen Wiese zwischen Gasthaus und Mainufer signalisierte die weißblau gekleidete Herde der zum LKS horizontalisierten Rudermänner den Frieden auf Erden. Im wahrsten Sinne des Wortes: Seligenstadt. Der Tag war so entspannend, dass sich einzelne Rudermänner vor dem Abendessen von einer Masseurin (im Hotel!) durch Hand An- und auflegen zusätzlich entspannen ließen. Quasi on top. Das war für einen der Genießer so erfreulich, dass er nicht umhin konnte, seinen weniger entspannten Ruderkameraden während des Abendessens von seinem Erlebten zu berichten. Dabei kam vor lauter, sicherlich durch mäßigen Weingenuß noch verstärkte Entspannung, ein Buchstabensalat zustande. Denn die gute Frau, wohlgemerkt Masseurin, hatte bei unserem Entspanner nostalgische Punkte berührt und erogene Szenen hervorgerufen (Zitat!). Ist es nicht herrlich: das alles am harmlosen Main, zwischen Pangasius im Dialog mit Reis in Erwartung von Sushi und Caipi, die wiederum die erogenen Zonen der nostalgischen Magenschleimhäute berührten - siehe unten. Wer sollte bei soviel Lebensglück keine gute Nacht haben? Der 4. Rudertag war der Sonntag. Es ging geruhsame 24 km mit zwei Schleusen von Hanau nach Frankfurt zum RV Freiweg bei km 31,7 am linken Ufer. Sie Sonne schien unentwegt und warm vom strahlend blauen wolkenlosen Himmel. Die Türme der Frankfurter Finanzunter- und überwelt glänzten in der sonntäglichen Ruhe und ihre spiegelverglasten Fronten signalisierten Nichts, aber auch rein Garnichts von Finanzkrise. Und wenn sie inzwischen nicht geborsten sind, dann trügen sie noch heute. Am Ziel wurden die Boote vom Wasser genommen, verladen, vertäut, das übliche Ritual. Das Gros der Rudermänner machte sich frisch die Heimfahrt, zumeist den Angebetenen entgegen, in die gesunden Sülze und Wurstsalat freien Küchen. Der Abschied war, wie sollte es bei Rudermännern anders sein, schmerzfrei. Einige Wenige fuhren mit der Minna, das Gros, auch Literaturquintett genannt, fuhr per ICE zum Niederrhein, zwei nach Osnabrück und einer blieb zuhause am Main. Der Chronist aber fuhr allein, nicht jedoch vereinsamt, per Bahn zurück nach Hannover, der Landeshauptstadt von Niedersachsen - übrigens einem Land, in dem die Gebrüder Grimm zuhause waren - und träumte von einer schönen Rudertour, die gewesen war und hoffentlich eine Nachfolgerin haben wird. Von Pangasius und Sushi bis Steffi und Caipirinha Ernährungs- und getränketechnisch scheint der Main eine fließende Verbindung zwischen Asien und Süd-amerika zu sein. Und Aschaffenburg scheint an der Nahtstelle von Mekong und Amazonas zu liegen. Auf diesen Gedanken könnte man mit viel Phantasie kommen, wenn wir unser Augenmerk auf die Zeit nach dem sportlichen Zweck der Rudertour richten, dem Abendritual. Diese Zeit wurde (nicht von allen, aber von vielen Teilnehmern der Tour) in aller Regel nach dem gleichen Rhythmus zelebriert: Bierchen am Hoteltresen kurz nach dem Eintreffen, Frischmachen und ein wenig Herausputzen, kurz auf's Ohr legen, zumeist auf das eigene, danach ein kleines Bierchen am Hoteltresen als Apero, um sich dann zum gemeinsamen Abendessen gruppenweise an die liebevoll vorgedeckten Tische zu setzen. Um es vorab zu sagen: die Abende waren fröhlich, entspannt, durchsetzt von launigen Gesprächen, stand-up-Intermezzi, ernsthaften Diskussionen im kleinen Kreis - alles in allem eine entspannende und erholsame Frei-Zeit. Alle sind lecker satt geworden, keiner ist verdurstet. Dieser lebensnotwendige Umstand ist einigen Teilnehmern jedoch scheinbar nur durch geschickte Ergänzung oder Erweiterung der vorbestellten Gruppenspeisung gelungen. An dieser Stelle bemüht der Chronist zunächst für den an der Rudertour unbeteiligten Leser www.wikipedia.de, zum besseren Verständnis der später beschriebenen abendlichen Ernährungs- und Trinkrituale. Die Fischart Pangasius besiedelt die großen Flussläufe des Mekong und des Chao Phraya in Thailand, Vietnam, Laos und Kambodscha. Eine Amuse geule ("Maulfreude"), vor allem im deutschen Sprachraum auch Amuse-Bouche ("Mundfreude") genannt, ist ein appetitanregendes, kleines und somit mundgerechtes Häppchen, das zumeist gratis und vor der kalten Vorspeise im Rahmen eines Menus serviert wird. Von deutschsprachigen Köchen wird das Amuse-Geule als "Gruß aus der Küche" verstanden. - Sushi ist ein japanisches Gericht, das hauptsächlich aus erkaltetem, gesäuertem Reis, mit entweder rohem oder auch geräuchertem Fisch und oftmals Nori (getrockneter und gerösteter Seetang) besteht und in mundgroßen Stücken optisch ansprechend serviert wird. - Caipirinha ist ein aus Brasilien stammendes alkoholisches Mischgetränk (Cocktail) aus Cachaca, Limettensaft, Zucker und Eis. Der Name Caipirinha ist abgeleitet vom brasilianischen Wort caipira, das Landbewohner oder auch abwertend Hinterwäldler bedeutet. Der Caipirinha ist ein populärer, weit verbreiteter und weltweit getrunkener Cocktail. Im deutschen Sprachraum ist außerdem die Kurzbezeichnung der oder die Caipi verbreitet, vor allem auch für vier Abende vorübergehend in Aschaffenberg, insbesondere nach der fünften Bestellung, getreu dem Motto: was sollen wir lange reden, wir wollen ja trinken. Caipi, ahoi!. Der Abendkoch im "Goldenen Karpfen" schien eine besondere Nähe zum Pangasius zu haben, den diesen gab es an drei von vier Abenden in verschiedenen Darreichungsformen: Pangasius am Stück mit Salzkartoffeln und gedünstetem Gemüse, Gemüse im Dialog mit gegrilltem Pangasiusfilet, Pangasiusgeschnetzeltes am Reisrand. Es hatte den Anschein, als sei am "Goldenen Karpfen" vorbei eine Pangasiusinvasion erfolgt, die dem glücklichen Koch ins Netz gegangen ist. Ernährungstechnisch ist dieser Fisch auch sehr gesund - und wie bereits gesagt: es hat auch gut geschmeckt und die Tour hat ja auch (leider) nur vier Tage gedauert. Für den ein oder anderen Ruderer jedoch schien am Abend nach den anstrengenden Ruderetappen Schmalhans Küchenmeister gewesen zu sein. Für manch einen ansonsten am heimischen niederrheinischen Herd allabendlich mit größeren Portionen liebevoll verwöhnten Ruderrecken fehlte entweder die beigelegte Lupe, um das Tellergericht in voller Größe in Augenschein nehmen zu können oder der Magen war größer als die Augen oder aber es fehlte die liebende Köchin, ihm ihre Hand auf die Schulter legend oder sanft über den Kopf des fast Verhungernden streichelnd, die aufmunternd sagte: nun laß' es doch erstmal sacken und wirken, das Sättigungsgefühl stellt sich schon ein! Aber diese ernährungspädagogisch sicherlich richtige Grundeinstellung passt nicht zu jedem Rudermann, der tagsüber zwar nicht im Felde stand, sondern auf dem Wasser war und einfach nur großen Appetit hat. Einige wenige Mitesser interpretierten die gebrachten Speisen als Amuse geule (und ein Schelm sei, wer Böses darüber denkt); diesen wiederum bot sich die Möglichkeit, ergänzende Zutaten zu bestellen, z.B. ein große Käseplatte, dazu einen leckeren Rotwein, damit für's Erste der Hunger gestillt war. Dann, nach Käffchen und Absacker und gemütlichem Gespräch, wollte sich der ein oder andere die Füße ein Wenig vertreten. Unweit vom "Goldenen Karpfen" lag aber zufälligerweise eine typisch mainfränkische Sushi-Bar am Wegesrand, die auf einige Füßevertreter dieselbe Anziehungskraft ausübte, wie die Lorelei auf die unglücklichen Schiffer: sie strandeten dort nach dem Dialog von Pangasius am Reisrand mit sanft darübergelegter Rohmilchkäseplatte. Aber nicht weil sie Hunger hatten, sondern weil es so verlockend lecker aussah und überhaupt. Und das ist doch ein ganz wichtiger Aspekt bei einer solchen Kurzrudertour: das Überhaupt. Da machen wir doch mal Urlaub, auch von der Vernunft und vom strengen Händchen der Angebeteten. Wann kommt man schon mal wieder so schön unkompliziert zusammen. Und so fanden am Tresen Rudermännerdialoge statt und im Magen traf Sushi auf Pangasius, die sich beide aus Asien ja schon kannten, der wiederum bereits einen Dialog führte mit, lieber Leser, Sie wissen schon... Unweit weiter als die Sushibar, quasi einen Steinwurf entfernt und ebenfalls gut fußläufig zu erreichen, lag ein abendfreizeit-kultureller Höhepunkt Aschaffenburgs, ebenfalls rein zufällig am Wegesrand der Füßevertreter: Julie's Bar Restaurant (www.juliesbar.de). Dort traf man/Mann auf die liebe und sanftmütige Kellnerin Steffi (Studentin) und deren aus den Niederlanden stammende blondhaarige Restaurantbetreiberin Josey. Ihrer Ruhe und Ordnung anmahnenden disziplinarischen Strenge im Umgang mit den friedlichen, lediglich Feier-abendgetränke in sich aufnehmenden Ruderern nach zu urteilen, muß sie auf dem Wasserweg über Rhein und Main von Rotterdam zum schwarzen Meer in Aschaffenburg als Marketenderin von Bord eines nieder-ländischen Freibeuters gegangen sein. Der Umgang formt halt den Menschen! Am vierten Abend hatte man/Mann sich aber (gruppenweise) so aneinander gewöhnt, dass auch Josey der Abschied schwer fiel, nicht nur in Gedanken an die nach unserer Abreise fehlenden abendlichen Umsätze. Es gäbe noch manche kleine Begebenheit am Rande zu erzählen. Doch der bisherige Bericht soll für dieses Jahr reichen. Die großen unverfänglichen Tagesgesprächsthemen waren immer wieder die amerikanische Präsidentenwahl und die Fußball-WM-Qualifikationsspiele. Und darüber hinaus die Frauen, ja, sogar die eigenen. Denn ob man es glaubt oder nicht: während die Mannen auf dem Main waren ruderten einige der Angetrauten in Emden. Von Zeit zu Zeit, manchmal im Stundentakt, wurden die jeweiligen Stimmungsbilder fernmündlich ausgetauscht. So wussten die Damen in Emden, was sich am Main so abspielte und die Herrenwelt wurde dank TRÜ TelefonischerRuderÜberwachung über die Vorgänge in Emden auf dem Laufenden gehalten. Daß sich die Ruderinnen in Emden leicht bekleidet bei Polonaise und stimmungsaufhellenden Getränken köstlich amüsiert haben, versteht sich von selbst. Um so verständlicher wird es für den geschätzten Leser sein, warum der einsame Rudermann sich dann mit Sushi und Caipi bei Steffi und Josey trösten musste. Apropos: der Chronist erfuhr von seiner Aufgabe, einen Reisebericht zu schreiben, am zweiten Rudertag so nebenbei vom Bestimmer. Dies sei so üblich, wenn einer quasi zum ersten Mal die Tour mitmache. Eine herrliche Aufgabe, vielen Dank, lieber Detlef. So durfte der Chronist nicht nur als beobachtender Berichterstatter mitreisen, sondern musste mit Haut und Haaren alles bis zum Schluß mitgenießen und miterleben. Denn woraus hätte sonst der Ruderreisebericht entstehen sollen, wenn das Beschriebene nicht auch hautnah miterlebt worden wäre. Herrliche Bilder zu der Tour gibt es übrigens auf der Homepage von Immo. Und nun, liebe Leserin, lieber Leser, begebe ich mich in den Winterschlaf und freue ich mich auf die nächste CRC-Herren-Rudertour im Frühjahr 2010. Bis dahin: Ahoi! Euer Ruderkamerad Wolfgang Kauffels oder: von Pangasius und Sushi bis Steffi und Caipirinha

Impressionen eines recycelten CRC-Ruder-Novizen

Aus Sicht des Chronisten war die Rudertour sehr gut. Summa summarum in jeder Hinsicht. Auch noch bei retrospektiver Betrachtung. Zunächst aber war sie vor allem gut vorbereitet. In langjährig bewährter Weise organisiert vom Bestimmer, also von Detlef Noell. Was ein Bestimmer ist, erfuhren die 36 männlichen Ruderrecken im Alter von 35 bis 86 Jahren wenige Tage vor Beginn der Fahrt per E-Mail-Botschaft. Eine launige Großvater-Enkelsohn-Gesprächssentenz. Und wer ihn kennt, erkennt: phänotypischer Humor von Nicki M-H. Der Originalität wegen und zur Einstimmung sei es erlaubt, an dieser Stelle die Botschaft im Original zu zitieren.

Lieber Detlef, liebe Ruderfreunde, im Vorfeld zu der kommenden Rudertour auf dem Main eine kleine, aber wahre Geschichte: Vorgestern erklärte ich meinem 4jährigen Enkel Paul, dass ich auf Rudertour gehen würde, worauf er mich fragte, was das sei. Ich holte daraufhin den wunderbaren Bildband von Christian Noell und wir betrachteten eingehend die diversen Photos. Als sein Finger auf ein Bild mit Detlef zeigte, erklärte ich ihm, dass dies unser Fahrtenleiter sei. Darauf entwickelte sich folgender Dialog, den ich Euch nicht vorenthalten möchte:
"Opaniki, was macht ein Fahrtenleiter?" "Ach Paul, schwieriger Job. Der kümmert sich um die Organisation, bucht Bus, diverse Lokale und Hotelzimmer. Und für uns Ruderer ist es das Spannendste, dass er jeden Tag morgens festlegt, wer mit wem in einem Boot sitzen soll." Kurzes Zögern, aber dann: "Das ist also der BESTIMMER!" Dem stimmte ich zu. Weiter ging es mit dem Betrachten der Bilder und Paul stellte fest, dass häufig vor uns Ruderern ein gefülltes Glas Bier stand. "Opaniki, darf der BESTIMMER auch bestimmen, wann ihr Bier trinken dürft?" "Ja, Paul, der BESTIMMER organisiert auch unsere Pausen, wo wir dann auch Bier trinken können." "Opaniki, kann der BESTIMMER euch auch verbieten Bier zu trinken?" "Lieber Paul, ganz schwierige Frage. Aber unser BESTIMMER ist klug genug, genau das uns nicht zu verbieten." Kommentar von Paul: "Dann habt ihr einen lieben BESTIMMER!" Dem stimmte ich auch zu. In diesem Sinne und in der Hoffnung, dass wir weiterhin einen "lieben BESTIMMER" haben werden und mit grossem Dank an Detlef für die Organisation jetzt und auch in den vielen vergangenen Jahren! Euer Niki

Die Anreise der diversen Ruderer-Teilmengen erfolgte am Mittwochabend, dem Vorabend von Christi Himmelfahrt, auf unterschiedlichen Wegen, jedoch für Alle mit demselben Ziel: das Hotel "Der Goldene Karpfen" auf der Löherstraße in Aschaffenburg am Main. Dieses Hotel sollte unser Stammquartier für die kommenden vier Abende und Nächte inklusive Frühstück und Abendessen sein. Übernachtet wurde in unterschiedlichen, bereits vor Abreise verabredeten Paarungen entweder (allein) in Einzel- oder Doppelzimmern. Die Zimmerbelegungen waren möglicherweise orientiert an Sympathiewerten der jeweiligen Zimmerkameraden, am individuellen Gefühlsbedarf für Distanz und Nähe und nicht zuletzt am nächtlichen tiefschlafabhängigen Atemgeräusch todmüder Ruderer. Die morgendlichen Frühstücksgespräche handelten in aller Regel vom straßenverkehrbedingten Geräuschpegel, der vor allem im "Wilden Mann" die Zeit der Nachtruhe in den frühen Morgenstunden verkürzte. Dieser alte Gebäudeteil liegt nämlich unmittelbar am rechtsmainischen Fuß der 1965 erbauten Willigisbrücke, benannt nach Bischof Willigis, über die eine nicht verkehrsberuhigte Straße hinüber ins Linksmainische führt. Nichtsdestotrotz war die morgendliche Stimmung bei gut und ausreichend portioniertem Frühstücksbuffet heiter bis gelassen. Details der Nächte wurden nicht näher bekannt. Und wenn, bleiben sie an dieser Stelle geflissentlich unerwähnt - aus Mangel an öffentlichem Interesse.

Aschaffenburg als Standquartier
"Der Goldene Karpfen" in Aschaffenburg bildet zusammen mit dem "Wilden Mann" eines der Eingangstore nach Aschaffenburg im Südwesten. Die zwei Fachwerkhäuser in der Löherstraße gehören schon zum Urgestein Aschaffenburgs und sind somit auch definitiv Material für die Kategorie "Zeitzeugen". Der Goldene Karpfen in Aschaffenburg gehört zu den schönsten Fachwerkhäusern der Stadt. Gastwirtschaftsbetrieb findet hier schon seit 1602 ununterbrochen statt. Damit ist es der älteste erhaltene Gastronomiebetrieb in Aschaffenburg. Traurige Höhepunkte sind die Hexenverbrennung einer Wirtin 1611. Zu den typischen Hausgetränken zählt neben Weinen vom Main und heimischen Bieren der "bekannte" Äscheberscher Äppelwoi als "die älteste Versuchung seit dem Paradies!" - soweit das hauseigene Zitat.

Aschaffenburg ist lebens- und liebenswert! Diesem Slogan der gastgebenden Stadt konnten die nieder-rheinischen Ruderer zumindest in ernährungs- und getränkeaufnahmetechnischer Hinsicht Einiges abgewinnen. Dazu später mehr im Detail.

Eine Rudertour findet bekanntlich die meiste Zeit auf dem Wasser statt. Abgesehen von unterschiedlich pointierten Primärinteressen der einzelnen Fahrtteilnehmer fehlt bei kurzzeitigen Herrenrudertouren tagsüber nicht selten die Zeit für Land, Kultur und Leute. Daher sei an dieser Stelle, quasi als Nachlese, kurz erwähnt, was Aschaffenburg neben Ruderergesprächen bei geselligen Abenden sonst noch zu bieten gehabt hätte oder hätte haben können. Denn bekanntlich kann der, der eine Reise tut, was erzählen. - Einst stolze Zweitresidenz der Mainzer Erzbischöfe und Kurfürsten, über dem Mainbogen am Fuße des Spessarts gelegen, erfreut sich Aschaffenburg eines angenehmen milden Klimas. Ludwig I. nannte es deshalb vor über 150 Jahren liebevoll sein 'Bayerisches Nizza'. Aschaffenburg zählt rund 69.000 Einwohner und liegt im Regierungsbezirk Unterfranken im Freistaat Bayern. Eindrucksvolle historische Bauten, Denkmäler und Museen legen Zeugnis über die geschichtliche Bedeutung Aschaffenburgs ab (z.B. das Renaissanceschloss Johannisburg und die Stiftskirche). Viele Weinlokale zeigen, dass sich diese Stadt über eine wechselvolle Geschichte hinweg ihr eigenes sympathisches und lebensfrohes Flair bewahrt hat. Und ebendieses lebensfrohe Flair kam dem unermüdlichen Teil der Ruderer zwecks spätabendlicher Programmgestaltung sehr entgegen - denn tagsüber hatten wir für diese kulturellen Kleinode keine Zeit.


Der eigentliche Zweck der Reise: die Rudertour

Wir ruderten auf dem sogenannten Untermain, der sich von Miltenberg bis zur Mündung erstreckt. Als bedeutendster Nebenfluß des Rheins ist der Main seit altersher ein viel befahrener Schiffahrtsweg, ein Umstand, der uns Ruderern ein mühevolles Umtragen der Boote an sämtlichen neun Schleusen ersparte, konnten wir doch jeweils ohne große Zeitverluste mit der Großschiffahrt schleusen. Laut Handbuch für Wanderruderer sollte man der geringen Strömung und der Schleusen wegen Tagesetappen von maximal 30-40 km einplanen. Nur so sei eine "genussreiche Wanderfahrt" gewährleistet. Der Bestimmer muß diese Passage des Handbuches gelesen haben, denn die Fahrt war genussreich - in ruderischer und kulinarischer Hinsicht.

Gerudert wurde mit 8 Booten vom 2er mit über den 3er ohne bis hin zum 4er mit. Zu den bestgehütetsten Geheimnissen der Tour zählt die Zusammenstellung der täglich wechselnden Bootsbesatzungen. Diese wurden in bewährter Weise erst kurz vor dem Zuwasserlassen der Boote vom Bestimmer bekanntgegeben. Während der vier Rudertage verlief das Zusammenleben auf und neben dem Wasser sehr harmonisch. Ausfälle waren nicht zu verzeichnen. Lediglich eine tiefe Schnittwunde im rechten Unterarm des ältesten Fahrtenteilnehmers musste lazarettärztlich versorgt werden. Dank heilkundlich erfahrener Fahrtenteilnehmer erreichte die gesamte Ruderergemeinschaft am Ende der Reise Frankfurt. Die Tour führte in vier Etappen über insgesamt 110 km mit 9 Schleusen ganz gemütlich bei schönem Wetter von Dorfprozelten bis zum Frankfurter RV "Freiweg". Bis auf einen kurzen halbstündigen Nieselschauer zu Beginn des ersten Rudertages während des Booteabladens hatten wir den Wettergott als himmlichen Freund über uns. Wir hatten bestes Rudererwetter mit Sonne, leicht aufgelockerter Bewölkung und hin und wieder angenehm abkühlendem Wind ohne Windjackenpflicht.

Die täglichen wiederkehrenden ruderischen Rituale bedürfen keiner detaillierten Schilderung: Bootsbesatzung zusammenstellen, Boote zu Wasser lassen, Losfahren und Zusammenbleiben, damit gemeinsames Schleusen gewährleistet ist, gemeinsam verlebte Mittagspausen und Erreichen des jeweiligen Tagesziels mit der Gesamtgruppe zwecks gemeinsamem Rücktransport per Bus. Doch über einzelne pararuderische Details sei hier berichtet. Der Chronist ist nicht gänzlich Rudertour unerfahren. Doch nach mehrjähriger Fahrtenpause war er zutiefst beeindruckt vom Erfindungsreichtum einzelner Ruderer hinsichtlich der logistischen Perfektion zur körpernahen und den Ruderablauf nicht störenden Getränkeaufbewahrung. Denn der Ruderer an und für sich hat ja häufig, wenn nicht nahezu andauernd Durst. Lagen früher die Getränke neben dem Bodenbrett im Bilgenwasser oder vor dem Stemmbrett, so musste zur Getränkeaufnahme "Ruder halt !" kommandiert werden. Heutzutage hängen maßgerecht getischlerte hölzerne Innenborde mit Einlässen verschiedener Durchmesser zur Aufnahme von diversen Trinkgefäßen in Reichweite des Ruderers. Trinken ist auf diese Weise auch während der Ruderbewegung möglich geworden. Auch das Ritual, mit der Aufnahme geringprozentig alkoholdurchsetzter Getränke erst zur Stunde der Mönche zu beginnen, wurde mit der Präzision einer schweizerischen Markenuhr eingehalten. Wiewohl mitunter der Eindruck entstand, dass der ein oder andere die Stunde herbeigesehnt hat. Bekanntlich macht ja die Dosis das Gift. Vergiftet hat sich jedoch keiner der Ruderer. Alles hielt sich im Rahmen und war dem Zweck entsprechend maßvoll. Der genussvollen Kombination von Rudersport und Ernährung ist der folgende Abschnitt des Reiseberichts gewidmet. Denn der weitblickende Bestimmer hatte für jeden Tag eine Mittagspause eingeplant. Um einen zügigen Ablauf bei der Fütterung der hungrigen Ruderrecken zu gewährleisten, war bereits jedem Fahrtenteilnehmer am Abend des Ankunftstages eine Mittagspausen-Speisekarte mit einer Auswahl diverser kräftiger, herzhafter oder auch gesunder (z.B. Salat) Speisen ausgehändigt worden. Die jeweiligen Mittagspausenwirte konnten sich auf diese Weise bereits vor der Ankunft logistisch auf die Abfütterung vorbereiten. Bemerkenswert war für den Chronisten, wie viele der Ruderer sich fast übereinstimmend für später beschriebene Speisendetails entschieden. Und zwar nicht allein des guten Geschmacks wegen, sondern weil es etwas gab, "was man zuhause gar nicht bekommen würde, weil es zu deftig sei und ungesund" (Originalzitat). Hier zeigte sich, dass eine Herrenrudertour auch ein willkommenes Schlupfloch aus einem ernährungstechnisch sicherlich gesunden, jedoch heimliche Wünsche offen lassenden heimischen Küchengefängnis sein kann.


Gesellige Details der vier Ruderetappen - auf und neben dem Wasser

Wie bereits beschrieben erstreckte sich die Fahrt auf das Herzstück des Untermains. Der 1. Rudertag war Christi Himmelfahrt. Abgeholt wurden wir von unserer männlich-herben Charme ausstrahlenden Busfahrerin Sylvia Pfaff, die stimmmäßig an Hildegard Knef erinnerte und uns auch mit einem Tieflader sicher kutschiert hätte. Der Bus war für sie wie ein kleines Einkaufsgefährt, rückwärts Rangieren auch in kleinen Garteneinfahrten kein Thema. Die Fahrt begann im alten Mainschifferdorf Dorfprozelten (km 141 und Register-Heimathafen vieler Mainschiffe) und endete nach 21 km und zwei Schleusen in Kleinheubach (km 120,5). Das Einsetzen der Boote bei anfänglichem Nieselregen gelang problemlos und bei guter Stimmung. Wichtig war einigen Teilnehmern weniger die Zusammenstellung der Bootsbesatzungen, sondern viel mehr die Sicherstellung der Getränkekühlung. Zu diesem Zweck hatte ein findiger Schweizer einen bierkastentauglichen Schwimmring mitgebracht. Dieser erlaubte das Treideln des vollen Bierkastens am Heck eines Ruderbootes zwecks laufender Kühlung durch Mainwasser. Ein beeindruckendes Beispiel für die Vereinfachung der Bierkühltechnik.

Die Mittagspause wurde bereits nach 9 Ruderkilometern im Gasthaus Mainblick in Freudenberg (km 134,5) eingelegt. Landestypische Getränke stillten den Durst. Vielleicht meinen Sie, liebe Leserin und Gattin bzw. Lebensgefährtin eines x-beliebigen männlichen Rudertourteilnehmers, Wurstsalat kriege jeder Koch hin, auch wenn er noch so ein kulinarischer Tiefflieger ist!! Weit gefehlt, immer wieder bekommt man einen Wurstsalat zwischen die Kiemen, dass es einem nur so graust. Nach Gerhart Polt "hört beim Wurstsalat der Spaß auf". Ein Wirt, der sich beim Wurstsalat keine Mühe gibt, sollte sich auch nicht an andere Speisen wagen. Der Wurstsalat ist sozusagen der Qualitätsmasstab der Küche. Den Elsässer Wurstsalat findet man in vielen süddeutschen Gaststuben. Grundzutaten sind Lyoner-Wurst und Käsestreifen. Oft heisst er Strassburger Wurstsalat, Schweizer Wurstsalat, oder einfach nur Wurstsalat mit Käse. Ein Schwarzwälder Gasthaus mit Vesperkarte kommt ohne ihn nicht aus! Auch wenn es wie eine Platitüde klingt, sollte man den Merkspruch am Ende der Wurstsalat-Homepage nicht vergessen: "Ist ein Mensch zu oft malad, isst er zuwenig Wurstsalat!" Für die meisten Ruderer war der Wurstsalat "Straßburger Art" für € 4,80 ein lukullischer Leckerbissen - in preislicher, geschmacklicher und von zur gesunden Lebensführung ermahnenden Fürsorgerinnen ungestörter Hinsicht. Es gab auch andere Speisen - Topseller war jedoch der Wurstsalat.

Am Abend des ersten Rudertages war traditionsgemäß CRC-Krawatte angesagt. Und Ion hatte an diesem Tag Geburtstag. Nicht allein deswegen war er in guter Stimmung. Es gab eine ausgiebige und fröhlich gestimmte Geburtstagsrunde. Und ein unfreiwilliges kleines Tischfeuerwerk. Die Ecke einer guten wirtshauseigenen Cotton-wool-Serviette, die um den Hals einer im Eiskühler stehenden Weißweinflasche gewickelt war, fing an der Tischkerze Feuer. Eine Gaudi besonderer Art. Von wie bei einem verbotenen Schülerstreich erwischten Pennälern wurde der Tischbrand schnellstens mit Eiswasser gelöscht und das corpus delicti einkassiert. Es befindet sich als Reliquie noch im Besitz des Chronisten. Wer nicht alsbald (vernünftigerweise ?!) zu Bett ging (und das waren die Wenigsten), für den endeten die Abende im sozialen Umfeld von Steffi und Josie bei Julie's (www.juliesbar.de). Details dazu im letzten Abschnitt des Reiseberichts.

Der 2. Rudertag war der Freitag nach dem Wochenfeiertag, für Arbeitnehmer der willkommene Brückentag. Die harmonische und komplikationslose Fahrt ging bei schönstem Sonnenschein über 32 km mit 3 Schleusen von Kleinheubach bis Aschaffenburg. Mittagspause wurde bei km 104,5 in Obernburg im Hotel "Zum Karpfen" eingelegt. Der Speisekartenrenner an diesem Tag war nicht der (gesündere?!) Fitness-Teller für € 10,80, sondern für die meisten die hausgemachte Sülze mit Sauce Vinaigrette und Bratkartoffeln für € 6,80. "Das nehme ich auf jeden Fall. Das mag ich nämlich für mein Leben gerne. Aber zuhause bekomme ich das nicht, weil das zu ungesund sein soll." Dieses Zitat ist nicht nur von einem einzelnen Ruderer zu hören gewesen. Dabei ist Sülze (von althochdeutsch sulza, "Salzwasser") nur ein kaltes Gericht aus Fleisch oder Geflügel, das in Fleischgelee eingelegt ist. Zur Zubereitung wird z. B. Fleisch vom Schwein wie z. B. Schweinskopf als so genannte Maske oder gepökeltes Kalbfleisch mit Suppengrün und Kalbsfuß in Wasser gegart, in Stücke geschnitten, die Brühe geklärt sowie mit Weißwein (je nach Rezept auch Essig) und falls notwendig mit Gelatine ergänzt. Übrigens wurden die Hamburger Sülzeunruhen 1919 durch die Annahme ausgelöst, dass verfaulte Kadaver zu Sülze verarbeitet und verkauft worden seien. Soweit so gut: die Ruderer haben nicht nur die Sülze genossen und gut überstanden, sondern sich auch sonst des Lebens erfreut. "Hast du die Fesseln der Kellnerin gesehen? Das war doch Rasse, eine Augenweide. Was meinst du?" Der Angesprochene, in diesem Fall der Chronist, konnte dies bestätigen. Und so sitzt Ruder-Mann an einem x-beliebigen Werktag in einem kleinen Dorf am rechten Mainufer, lässt den lieben Gott einen guten Mann sein, erfreut sich fern der Heimat an einem kalten gelatinegestärkten Gericht und lässt sein Auge das unverhofft Vorbeiziehende genießen. Essen und Trinken hält eben Leib und Seele zusammen, und das Auge erlebt mit. Wieder ein Beweis mehr dafür, dass der Mensch ein Augentier ist. An Manchem kann Ruder-Mann sich gar nicht satt sehen, da muß dann die Sülze tröstend nachhelfen.

Der 3. Rudertag war ein Samstag. Es ging über 33 km mit zwei Schleusen wiederum bei schönstem Sonnen-schein von Aschaffenburg bis Hanau. Verblüffend konstant ist über viele Ruderjahre hinweg das Gesangs-verhalten der Ruderer beim Warten in der Schleuse. Ein dem Chronisten aus seiner Jungruderzeit wie frisch im Ohr haftender Musikwurm wurde von einem stimmkräftigen CRC'ler vorgesungen: a very ticky tomba. Ein afrikanischer, immer wiederkehrender Refrain, der in wechselnden Lautstärken vorgetragen wird und vom Rudermännerchor beantwortet wird. Als wäre man auf dem oberen Nil! Scheinbar zeitlos dieser Gesang. Muß wohl etwas mit dem Milieu in den Schleusen zu tun haben. Die Mittagspause im Wassersportverein Seligenstadt in Welzheim bei km 70,6 war eine Streicheleinheit für die Geldbörsen. Wo gibt es schon zwei Frikadellen mit üppiger (gesunder) Salatbeilage für € 4,00 zum Sattwerden. Und das im Einflussbereich der Finanzmetropole Frankfurt. Also, kleiner Geheimtipp: WSV Seligenstadt. Und auf der obstbaumbestandenen Wiese zwischen Gasthaus und Mainufer signalisierte die weißblau gekleidete Herde der zum LKS horizontalisierten Rudermänner den Frieden auf Erden. Im wahrsten Sinne des Wortes: Seligenstadt. Der Tag war so entspannend, dass sich einzelne Rudermänner vor dem Abendessen von einer Masseurin (im Hotel!) durch Hand An- und auflegen zusätzlich entspannen ließen. Quasi on top. Das war für einen der Genießer so erfreulich, dass er nicht umhin konnte, seinen weniger entspannten Ruderkameraden während des Abendessens von seinem Erlebten zu berichten. Dabei kam vor lauter, sicherlich durch mäßigen Weingenuß noch verstärkte Entspannung, ein Buchstabensalat zustande. Denn die gute Frau, wohlgemerkt Masseurin, hatte bei unserem Entspanner nostalgische Punkte berührt und erogene Szenen hervorgerufen (Zitat!). Ist es nicht herrlich: das alles am harmlosen Main, zwischen Pangasius im Dialog mit Reis in Erwartung von Sushi und Caipi, die wiederum die erogenen Zonen der nostalgischen Magenschleimhäute berührten - siehe unten. Wer sollte bei soviel Lebensglück keine gute Nacht haben?

Der 4. Rudertag war der Sonntag. Es ging geruhsame 24 km mit zwei Schleusen von Hanau nach Frankfurt zum RV Freiweg bei km 31,7 am linken Ufer. Sie Sonne schien unentwegt und warm vom strahlend blauen wolkenlosen Himmel. Die Türme der Frankfurter Finanzunter- und überwelt glänzten in der sonntäglichen Ruhe und ihre spiegelverglasten Fronten signalisierten Nichts, aber auch rein Garnichts von Finanzkrise. Und wenn sie inzwischen nicht geborsten sind, dann trügen sie noch heute. Am Ziel wurden die Boote vom Wasser genommen, verladen, vertäut, das übliche Ritual. Das Gros der Rudermänner machte sich frisch die Heimfahrt, zumeist den Angebetenen entgegen, in die gesunden Sülze und Wurstsalat freien Küchen. Der Abschied war, wie sollte es bei Rudermännern anders sein, schmerzfrei. Einige Wenige fuhren mit der Minna, das Gros, auch Literaturquintett genannt, fuhr per ICE zum Niederrhein, zwei nach Osnabrück und einer blieb zuhause am Main. Der Chronist aber fuhr allein, nicht jedoch vereinsamt, per Bahn zurück nach Hannover, der Landeshauptstadt von Niedersachsen - übrigens einem Land, in dem die Gebrüder Grimm zuhause waren - und träumte von einer schönen Rudertour, die gewesen war und hoffentlich eine Nachfolgerin haben wird.

Von Pangasius und Sushi bis Steffi und Caipirinha

Ernährungs- und getränketechnisch scheint der Main eine fließende Verbindung zwischen Asien und Süd-amerika zu sein. Und Aschaffenburg scheint an der Nahtstelle von Mekong und Amazonas zu liegen. Auf diesen Gedanken könnte man mit viel Phantasie kommen, wenn wir unser Augenmerk auf die Zeit nach dem sportlichen Zweck der Rudertour richten, dem Abendritual. Diese Zeit wurde (nicht von allen, aber von vielen Teilnehmern der Tour) in aller Regel nach dem gleichen Rhythmus zelebriert: Bierchen am Hoteltresen kurz nach dem Eintreffen, Frischmachen und ein wenig Herausputzen, kurz auf's Ohr legen, zumeist auf das eigene, danach ein kleines Bierchen am Hoteltresen als Apero, um sich dann zum gemeinsamen Abendessen gruppenweise an die liebevoll vorgedeckten Tische zu setzen. Um es vorab zu sagen: die Abende waren fröhlich, entspannt, durchsetzt von launigen Gesprächen, stand-up-Intermezzi, ernsthaften Diskussionen im kleinen Kreis - alles in allem eine entspannende und erholsame Frei-Zeit. Alle sind lecker satt geworden, keiner ist verdurstet. Dieser lebensnotwendige Umstand ist einigen Teilnehmern jedoch scheinbar nur durch geschickte Ergänzung oder Erweiterung der vorbestellten Gruppenspeisung gelungen.

An dieser Stelle bemüht der Chronist zunächst für den an der Rudertour unbeteiligten Leser www.wikipedia.de, zum besseren Verständnis der später beschriebenen abendlichen Ernährungs- und Trinkrituale. Die Fischart Pangasius besiedelt die großen Flussläufe des Mekong und des Chao Phraya in Thailand, Vietnam, Laos und Kambodscha. Eine Amuse geule ("Maulfreude"), vor allem im deutschen Sprachraum auch Amuse-Bouche ("Mundfreude") genannt, ist ein appetitanregendes, kleines und somit mundgerechtes Häppchen, das zumeist gratis und vor der kalten Vorspeise im Rahmen eines Menus serviert wird. Von deutschsprachigen Köchen wird das Amuse-Geule als "Gruß aus der Küche" verstanden. - Sushi ist ein japanisches Gericht, das hauptsächlich aus erkaltetem, gesäuertem Reis, mit entweder rohem oder auch geräuchertem Fisch und oftmals Nori (getrockneter und gerösteter Seetang) besteht und in mundgroßen Stücken optisch ansprechend serviert wird. - Caipirinha ist ein aus Brasilien stammendes alkoholisches Mischgetränk (Cocktail) aus Cachaca, Limettensaft, Zucker und Eis. Der Name Caipirinha ist abgeleitet vom brasilianischen Wort caipira, das Landbewohner oder auch abwertend Hinterwäldler bedeutet. Der Caipirinha ist ein populärer, weit verbreiteter und weltweit getrunkener Cocktail. Im deutschen Sprachraum ist außerdem die Kurzbezeichnung der oder die Caipi verbreitet, vor allem auch für vier Abende vorübergehend in Aschaffenberg, insbesondere nach der fünften Bestellung, getreu dem Motto: was sollen wir lange reden, wir wollen ja trinken. Caipi, ahoi!.

Der Abendkoch im "Goldenen Karpfen" schien eine besondere Nähe zum Pangasius zu haben, den diesen gab es an drei von vier Abenden in verschiedenen Darreichungsformen: Pangasius am Stück mit Salzkartoffeln und gedünstetem Gemüse, Gemüse im Dialog mit gegrilltem Pangasiusfilet, Pangasiusgeschnetzeltes am Reisrand. Es hatte den Anschein, als sei am "Goldenen Karpfen" vorbei eine Pangasiusinvasion erfolgt, die dem glücklichen Koch ins Netz gegangen ist. Ernährungstechnisch ist dieser Fisch auch sehr gesund - und wie bereits gesagt: es hat auch gut geschmeckt und die Tour hat ja auch (leider) nur vier Tage gedauert. Für den ein oder anderen Ruderer jedoch schien am Abend nach den anstrengenden Ruderetappen Schmalhans Küchenmeister gewesen zu sein. Für manch einen ansonsten am heimischen niederrheinischen Herd allabendlich mit größeren Portionen liebevoll verwöhnten Ruderrecken fehlte entweder die beigelegte Lupe, um das Tellergericht in voller Größe in Augenschein nehmen zu können oder der Magen war größer als die Augen oder aber es fehlte die liebende Köchin, ihm ihre Hand auf die Schulter legend oder sanft über den Kopf des fast Verhungernden streichelnd, die aufmunternd sagte: nun laß' es doch erstmal sacken und wirken, das Sättigungsgefühl stellt sich schon ein! Aber diese ernährungspädagogisch sicherlich richtige Grundeinstellung passt nicht zu jedem Rudermann, der tagsüber zwar nicht im Felde stand, sondern auf dem Wasser war und einfach nur großen Appetit hat. Einige wenige Mitesser interpretierten die gebrachten Speisen als Amuse geule (und ein Schelm sei, wer Böses darüber denkt); diesen wiederum bot sich die Möglichkeit, ergänzende Zutaten zu bestellen, z.B. ein große Käseplatte, dazu einen leckeren Rotwein, damit für's Erste der Hunger gestillt war. Dann, nach Käffchen und Absacker und gemütlichem Gespräch, wollte sich der ein oder andere die Füße ein Wenig vertreten.

Unweit vom "Goldenen Karpfen" lag aber zufälligerweise eine typisch mainfränkische Sushi-Bar am Wegesrand, die auf einige Füßevertreter dieselbe Anziehungskraft ausübte, wie die Lorelei auf die unglücklichen Schiffer: sie strandeten dort nach dem Dialog von Pangasius am Reisrand mit sanft darübergelegter Rohmilchkäseplatte. Aber nicht weil sie Hunger hatten, sondern weil es so verlockend lecker aussah und überhaupt. Und das ist doch ein ganz wichtiger Aspekt bei einer solchen Kurzrudertour: das Überhaupt. Da machen wir doch mal Urlaub, auch von der Vernunft und vom strengen Händchen der Angebeteten. Wann kommt man schon mal wieder so schön unkompliziert zusammen. Und so fanden am Tresen Rudermännerdialoge statt und im Magen traf Sushi auf Pangasius, die sich beide aus Asien ja schon kannten, der wiederum bereits einen Dialog führte mit, lieber Leser, Sie wissen schon...

Unweit weiter als die Sushibar, quasi einen Steinwurf entfernt und ebenfalls gut fußläufig zu erreichen, lag ein abendfreizeit-kultureller Höhepunkt Aschaffenburgs, ebenfalls rein zufällig am Wegesrand der Füßevertreter: Julie's Bar Restaurant (www.juliesbar.de). Dort traf man/Mann auf die liebe und sanftmütige Kellnerin Steffi (Studentin) und deren aus den Niederlanden stammende blondhaarige Restaurantbetreiberin Josey. Ihrer Ruhe und Ordnung anmahnenden disziplinarischen Strenge im Umgang mit den friedlichen, lediglich Feier-abendgetränke in sich aufnehmenden Ruderern nach zu urteilen, muß sie auf dem Wasserweg über Rhein und Main von Rotterdam zum schwarzen Meer in Aschaffenburg als Marketenderin von Bord eines nieder-ländischen Freibeuters gegangen sein. Der Umgang formt halt den Menschen! Am vierten Abend hatte man/Mann sich aber (gruppenweise) so aneinander gewöhnt, dass auch Josey der Abschied schwer fiel, nicht nur in Gedanken an die nach unserer Abreise fehlenden abendlichen Umsätze.

Es gäbe noch manche kleine Begebenheit am Rande zu erzählen. Doch der bisherige Bericht soll für dieses Jahr reichen. Die großen unverfänglichen Tagesgesprächsthemen waren immer wieder die amerikanische Präsidentenwahl und die Fußball-WM-Qualifikationsspiele. Und darüber hinaus die Frauen, ja, sogar die eigenen. Denn ob man es glaubt oder nicht: während die Mannen auf dem Main waren ruderten einige der Angetrauten in Emden. Von Zeit zu Zeit, manchmal im Stundentakt, wurden die jeweiligen Stimmungsbilder fernmündlich ausgetauscht. So wussten die Damen in Emden, was sich am Main so abspielte und die Herrenwelt wurde dank TRÜ TelefonischerRuderÜberwachung über die Vorgänge in Emden auf dem Laufenden gehalten. Daß sich die Ruderinnen in Emden leicht bekleidet bei Polonaise und stimmungsaufhellenden Getränken köstlich amüsiert haben, versteht sich von selbst. Um so verständlicher wird es für den geschätzten Leser sein, warum der einsame Rudermann sich dann mit Sushi und Caipi bei Steffi und Josey trösten musste.

Apropos: der Chronist erfuhr von seiner Aufgabe, einen Reisebericht zu schreiben, am zweiten Rudertag so nebenbei vom Bestimmer. Dies sei so üblich, wenn einer quasi zum ersten Mal die Tour mitmache. Eine herrliche Aufgabe, vielen Dank, lieber Detlef. So durfte der Chronist nicht nur als beobachtender Berichterstatter mitreisen, sondern musste mit Haut und Haaren alles bis zum Schluß mitgenießen und miterleben. Denn woraus hätte sonst der Ruderreisebericht entstehen sollen, wenn das Beschriebene nicht auch hautnah miterlebt worden wäre. Herrliche Bilder zu der Tour gibt es übrigens auf der Homepage von Immo. Und nun, liebe Leserin, lieber Leser, begebe ich mich in den Winterschlaf und freue ich mich auf die nächste CRC-Herren-Rudertour im Frühjahr 2010. Bis dahin: Ahoi!

Euer Ruderkamerad Wolfgang Kauffels]]>
Dollenbruch 52 erscheint diese Woche Mon, 14 Dec 2009 08:51:28 +0100 http://www.crefelder-rc.de/news150_2009-12-14_Dollenbruch-52-erscheint-diese-Woche.html http://www.crefelder-rc.de/news150_2009-12-14_Dollenbruch-52-erscheint-diese-Woche.html Die letzte Ausgabe für dieses Jahr der Vereinzeitung Dollenbruch erscheint in dieser Woche. Erstmals wurde er von Frank Hose gestaltet. Daher gibt es für den Kontakt zur Dollenbruch-Redaktion nun auch eine neue Email-Adresse. Frank Hose bittet darum alle Bilder und Texte für den Dollenbruch an dollenbruch@crc1883.de senden. Ende der Woche gibt es den Dollenbruch dann auch als PDF-Datei hier auf der Webseite zum Download. Die letzte Ausgabe für dieses Jahr der Vereinzeitung Dollenbruch erscheint in dieser Woche.
Erstmals wurde er von Frank Hose gestaltet. Daher gibt es für den Kontakt zur Dollenbruch-Redaktion nun auch eine neue Email-Adresse. Frank Hose bittet darum alle Bilder und Texte für den Dollenbruch an dollenbruch@crc1883.de senden.
Ende der Woche gibt es den Dollenbruch dann auch als PDF-Datei hier auf der Webseite zum Download.]]>
Langstreckentest des Deutschen Ruderverbandes in Dortmund Thu, 10 Dec 2009 10:22:44 +0100 http://www.crefelder-rc.de/news149_2009-12-10_Langstreckentest-des-Deutschen-Ruderverbandes-in-Dortmund.html http://www.crefelder-rc.de/news149_2009-12-10_Langstreckentest-des-Deutschen-Ruderverbandes-in-Dortmund.html Für die Aktiven des Crefelder Ruder-Club ging es am vergangenen Wochenende auf dem Rhein-Herne Kanal in Dortmund über 6 KM, am Samstag im Einer oder Zweier ohne Steuermann und am Sonntag im Achter oder Doppelvierer. Chef-Bundestrainer Hartmut Buschbacher hatte alle Kaderruder und Kaderruderinnen zu dieser Leistungsüberprüfung eingeladen. Juniorenweltmeisterin Lisa Schmidla schaffte den Sprung zu den Seniorinnen nahtlos. Trotz sehr schwierigen Windverhältnissen konnte sie den achten Platz im Einer bei den Frauen belegen. So zeigte sie sich bereit, direkt nach ihrem Wechsel in die höhere Altersklasse, auch bei den B-Seniorinnen vorne mitrudern zu können. Als Schlagfrau führte sie am Sonntag den Doppelvierer der U 23 Frauen direkt hinter zwei A-Booten auf den dritten Platz. Auf Grund der hervorragenden Leistungen ist Lisa Schmidla nun zum Doppelvierertraining nach Potsdam an den nächsten Wochenenden eingeladen. Im Zweier ohne Steuerfrau der U 23 Frauen, war der Crefelder RC gleich mit fünf Ruderinnen vertreten. Mit dem vierten Platz war Theresa Hülsmann zusammen mit ihrer Partnerin Sina Geigenmüller (Dortmund) die schnellste der CRC Ruderinnen. Johanna Davids, belegte zusammen mit Vera Dresely den sechsten Platz. Mit dem achten Platz musste sich Mona Benger zusammen mit Theresa Lomertin (Duisburg) begnügen. Nach nur 2 Trainingseinheiten, war es die zweite Streckenhälfte, die im neu zusammen gesetzten Zweier verhinderte, dass Johanna te Neues mit Claudia Helmholtz (Magdeburg) eine bessere Platzierung als den elften Platz erreichte. Weitere Trainingseinheiten werden hier mit Sicherheit in Zukunft deutlich bessere Platzierungen bringen. Jochen Urban in Topform Jochen Urban, der letztes Jahr zu Gunsten seines erfolgreich abgeschlossenem Physikums ein Pausenjahr eingelegt hatte, zeigte sich in Dortmund in Topform. Zusammen mit Urs Käufer (Ulm), der dieses Jahr Weltmeister im Achter werden konnte, ruderte er auf den zweiten Platz mit nur 2 Sekunden Rückstand auf die Sieger Naruhn und Naumann. Im neu eingeführten Rennen im Achter, konnte Jochen Urban den ersten Platz im Boot des Bundesstützpunktes Dortmund erreichen. Einen zweiten Platz erruderten sich die Zwillinge Miriam und Sara Davids im Juniorinnen A Zweier. Nur 4 Sekunden fehlten ihnen zu den Siegern aus Würzburg. Das Ziel sich, wie in diesem Jahr, auch im kommenden Jahr für die Junioren WM zu qualifizieren, haben beide mit dieser Leistung deutlich unterstrichen. Routinier Christoph Schregel, hatte ebenfalls das Pech, im Nachmittagsblock zu starten, der durch die schwierigen Windverhältnisse keine eindeutigen Ergebnisse zu lies. Mit dem zwölften Platz landete er im vorderen Drittel. Noch nicht alle Erwartungen haben sich nach dem Wechsel zu den B-Senioren für Juniorenweltmeister Leonard Zerni erfüllt. Mit seinem Partner Felix Krane (Bonn) landete er auf dem 27. Platz. Im Vorfeld haben einige Krankheitsausfälle das Duo zurück geworfen. Nun gilt es für sie Gesund bleiben und den Winter weiter zum Ausdauertraining zu nutzen. Im Achter konnten sie in ihrem U 23 Nachwuchsboot mit einem 6. Platz überzeugen. Leider konnten WM-Teilnehmerin Marlene Sinnig, wegen einer Verletzung am Arm , sowie Andreas Baloghy durch grippalen Infekt geschwächt, nicht in Dortmund an den Start gehen. Auf den Bildern: 1) Jochen Urban und Urs Käufer (Ulm) im Zweier. 2) Lisa Schmidla, Maren Stallkamp ( Osnabrück). Carina Bär ( Heilbronn), Mareike Adams (Wetzlar) im Doppelvierer Für die Aktiven des Crefelder Ruder-Club ging es am vergangenen Wochenende auf dem Rhein-Herne Kanal in Dortmund über 6 KM, am Samstag im Einer oder Zweier ohne Steuermann und am Sonntag im Achter oder Doppelvierer. Chef-Bundestrainer Hartmut Buschbacher hatte alle Kaderruder und Kaderruderinnen zu dieser Leistungsüberprüfung eingeladen.

Juniorenweltmeisterin Lisa Schmidla schaffte den Sprung zu den Seniorinnen nahtlos. Trotz sehr schwierigen Windverhältnissen konnte sie den achten Platz im Einer bei den Frauen belegen. So zeigte sie sich bereit, direkt nach ihrem Wechsel in die höhere Altersklasse, auch bei den B-Seniorinnen vorne mitrudern zu können. Als Schlagfrau führte sie am Sonntag den Doppelvierer der U 23 Frauen direkt hinter zwei A-Booten auf den dritten Platz. Auf Grund der hervorragenden Leistungen ist Lisa Schmidla nun zum Doppelvierertraining nach Potsdam an den nächsten Wochenenden eingeladen.

Im Zweier ohne Steuerfrau der U 23 Frauen, war der Crefelder RC gleich mit fünf Ruderinnen vertreten. Mit dem vierten Platz war Theresa Hülsmann zusammen mit ihrer Partnerin Sina Geigenmüller (Dortmund) die schnellste der CRC Ruderinnen. Johanna Davids, belegte zusammen mit Vera Dresely den sechsten Platz. Mit dem achten Platz musste sich Mona Benger zusammen mit Theresa Lomertin (Duisburg) begnügen.
Nach nur 2 Trainingseinheiten, war es die zweite Streckenhälfte, die im neu zusammen gesetzten Zweier verhinderte, dass Johanna te Neues mit Claudia Helmholtz (Magdeburg) eine bessere Platzierung als den elften Platz erreichte. Weitere Trainingseinheiten werden hier mit Sicherheit in Zukunft deutlich bessere Platzierungen bringen.

Jochen Urban in Topform
Jochen Urban, der letztes Jahr zu Gunsten seines erfolgreich abgeschlossenem Physikums ein Pausenjahr eingelegt hatte, zeigte sich in Dortmund in Topform. Zusammen mit Urs Käufer (Ulm), der dieses Jahr Weltmeister im Achter werden konnte, ruderte er auf den zweiten Platz mit nur 2 Sekunden Rückstand auf die Sieger Naruhn und Naumann.
Im neu eingeführten Rennen im Achter, konnte Jochen Urban den ersten Platz im Boot des Bundesstützpunktes Dortmund erreichen.

Einen zweiten Platz erruderten sich die Zwillinge Miriam und Sara Davids im Juniorinnen A Zweier. Nur 4 Sekunden fehlten ihnen zu den Siegern aus Würzburg. Das Ziel sich, wie in diesem Jahr, auch im kommenden Jahr für die Junioren WM zu qualifizieren, haben beide mit dieser Leistung deutlich unterstrichen.

Routinier Christoph Schregel, hatte ebenfalls das Pech, im Nachmittagsblock zu starten, der durch die schwierigen Windverhältnisse keine eindeutigen Ergebnisse zu lies. Mit dem zwölften Platz landete er im vorderen Drittel.

Noch nicht alle Erwartungen haben sich nach dem Wechsel zu den B-Senioren für Juniorenweltmeister Leonard Zerni erfüllt. Mit seinem Partner Felix Krane (Bonn) landete er auf dem 27. Platz. Im Vorfeld haben einige Krankheitsausfälle das Duo zurück geworfen. Nun gilt es für sie Gesund bleiben und den Winter weiter zum Ausdauertraining zu nutzen. Im Achter konnten sie in ihrem U 23 Nachwuchsboot mit einem 6. Platz überzeugen.

Leider konnten WM-Teilnehmerin Marlene Sinnig, wegen einer Verletzung am Arm , sowie Andreas Baloghy durch grippalen Infekt geschwächt, nicht in Dortmund an den Start gehen.


Auf den Bildern:
1) Jochen Urban und Urs Käufer (Ulm) im Zweier.

2) Lisa Schmidla, Maren Stallkamp ( Osnabrück). Carina Bär ( Heilbronn), Mareike Adams (Wetzlar) im Doppelvierer]]>
Rudersport - Auszug aus Heft 11 / 2009 Wed, 02 Dec 2009 08:39:11 +0100 http://www.crefelder-rc.de/news148_2009-12-02_Rudersport--Auszug-aus-Heft-11--2009.html http://www.crefelder-rc.de/news148_2009-12-02_Rudersport--Auszug-aus-Heft-11--2009.html Ein Auszug der Rudersport mit dem Thema Deutsche Sprintmeisterschaften in Köln ist im Anhang dieser News zu finden. Ein Auszug der Rudersport mit dem Thema Deutsche Sprintmeisterschaften in Köln ist im Anhang dieser News zu finden.]]> Saisonabschluß mit großem Oktoberfest beim Crefelder RC Mon, 02 Nov 2009 14:01:42 +0100 http://www.crefelder-rc.de/news147_2009-11-02_Saisonabschlu-mit-groem-Oktoberfest-beim-Crefelder-RC.html http://www.crefelder-rc.de/news147_2009-11-02_Saisonabschlu-mit-groem-Oktoberfest-beim-Crefelder-RC.html Der Crefelder Ruder-Club hat sich bei seinen erfolgreichen Sportlern am vergangenen Wochenende mit einer großen Party bedankt. Passend zur Jahreszeit veranstaltete der Club an der Bataverstraße das jährliche Oktoberfest. Bei leckerem Essen und typisch bayrischen Hopfengetränken gab es für alle viel zu feiern. Nachdem es wieder einmal die erfolgreichste Saison aller Zeiten war, bedankten sich auch die beiden Bundesligaachter der Männer und Frauen bei ihren Sponsoren. In ihren Dirndln fand sich der Frauenachter des Crefelder RC schnell zu Recht und feierte gemeinsam mit dem Männeraachter bis in die Morgenstunden. Den Sponsoren überreichten sie zum Dank Poster und Bilder mit allen Unterschriften. Nach dem Sieg der Männer in der Bundesliga und dem zweiten Platz der Frauen, sowie jeweils dem Titelgewinn auf der Deutschen Sprintmeisterschaft vor zweieinhalb Wochen ein toller Abend für alle Anwesenden. Der Sponsor der Frauenachter, Rolf Hülsmann vom Fliesenfachgeschäft Hülsmann, nahm die Dankeswünsche gerne entgegen und gratulierte noch einmal allen Ruderinnen zu ihrer tollen Saison. Auch Otto Johannsen von der Firma Fidis zeigte sich begeistert von den Ergebnissen aller Krefelder Ruderer. Bild1: Otto Johannsen, Melanie Staelberg, Trainer Christoph Lüke, Bea und Rolf Hülsmann, Iris Shore-Kleinheisterkamp, Larus Melka, Vorsitzender Water Jansen Bild2: Oben (v.l.): Rolf und Bea Hülsmann , Mona Benger, Marlene Sinnig, Theresa Lomerthin, Franziska Horbach, Melanie Staelberg, Gerry Schulz, Cheftrainer Christoph Lüke Unten (v.l.): Vera Dresely, Johanna Davids, Theresa Hülsmann und Tjarde Melka Der Crefelder Ruder-Club hat sich bei seinen erfolgreichen Sportlern am vergangenen Wochenende mit einer großen Party bedankt. Passend zur Jahreszeit veranstaltete der Club an der Bataverstraße das jährliche Oktoberfest. Bei leckerem Essen und typisch bayrischen Hopfengetränken gab es für alle viel zu feiern. Nachdem es wieder einmal die erfolgreichste Saison aller Zeiten war, bedankten sich auch die beiden Bundesligaachter der Männer und Frauen bei ihren Sponsoren.
In ihren Dirndln fand sich der Frauenachter des Crefelder RC schnell zu Recht und feierte gemeinsam mit dem Männeraachter bis in die Morgenstunden.
Den Sponsoren überreichten sie zum Dank Poster und Bilder mit allen Unterschriften. Nach dem Sieg der Männer in der Bundesliga und dem zweiten Platz der Frauen, sowie jeweils dem Titelgewinn auf der Deutschen Sprintmeisterschaft vor zweieinhalb Wochen ein toller Abend für alle Anwesenden.
Der Sponsor der Frauenachter, Rolf Hülsmann vom Fliesenfachgeschäft Hülsmann, nahm die Dankeswünsche gerne entgegen und gratulierte noch einmal allen Ruderinnen zu ihrer tollen Saison. Auch Otto Johannsen von der Firma Fidis zeigte sich begeistert von den Ergebnissen aller Krefelder Ruderer.


Bild1:
Otto Johannsen, Melanie Staelberg, Trainer Christoph Lüke, Bea und Rolf Hülsmann, Iris Shore-Kleinheisterkamp, Larus Melka, Vorsitzender Water Jansen

Bild2:
Oben (v.l.): Rolf und Bea Hülsmann , Mona Benger, Marlene Sinnig, Theresa Lomerthin, Franziska Horbach, Melanie Staelberg, Gerry Schulz, Cheftrainer Christoph Lüke
Unten (v.l.): Vera Dresely, Johanna Davids, Theresa Hülsmann und Tjarde Melka]]>
Nationale Dominanz auf der Deutschen Sprintmeisterschaft Wed, 14 Oct 2009 07:14:53 +0200 http://www.crefelder-rc.de/news146_2009-10-14_Nationale-Dominanz-auf--der-Deutschen-Sprintmeisterschaft.html http://www.crefelder-rc.de/news146_2009-10-14_Nationale-Dominanz-auf--der-Deutschen-Sprintmeisterschaft.html Bei den Deutschen Sprintmeisterschaften am vergangenen Wochenenede in Köln-Fühlingen gelang es dem Team des Crefelder Ruder-Club mit fünf Meistertiteln überaus erfolgreich abzuschneiden. Mit den Siegen im Männer als auch im Frauenachter setzten sich die Athleten nach langer Saison selbst die Krone auf und demonstrierten eindrucksvoll die Crefelder Stärke auf der Sprintdistanz. Bereits das erste Finale am Sonntag bescherte den Krefeldern die erste Goldmedaille. Lars Henning, Dirk Materer, Thorsten Hütz, Matthias Simons und Steuerfrau Kristin Heume gewannen mit knapp einer Sekunde Vorsprung vor dem Hamburger und Germania Ruderclub. Bereits im dritten Jahr hintereinander geht damit der Titel in dieser Bootsklasse an den Elfrahter-See. Kurze Zeit später trat der Juniorinnen-Doppelvierer der 17- und 18-jährigen des Crefelder RC an und setzte sich überlegen gegen die anderen Boote durch. Über zwei Sekunden Vorsprung auf der kurzen 310 Meter langen Sprintdistanz zeigte deutlich, dass die Junioren vom Elfrather-See bestens vorbereitet in den Wettkampf gingen und das Team mit Juniorinnen-Weltmeisterin Lisa Schmidla, Johanna te Neues, sowie den Zwillingen Sara und Miriam Davids zur Zeit nicht zu schlagen ist. Knapp an einer Medaille vorbei hingegen ruderte der B-Junioren Soppelvierer mit Paul Höchter, Matthias Keulen, York Kühr, Michael Naß und Steuermann David Viola. Sie belegten den undankbaren vierten Platz mit einer halben Sekunde Rückstand auf das Boot aus Heidelberg. Eine Stunde später konnte sich Steuermann David Viola allerdings doch über eine Medaille auf der Deutschen Sprintmeisterschaft freuen. Gemeinsam mit den Ruderern Leon Zerni, Gunnar Theißen, Alexander Thierfelder und Fritz Ebner belegten sie Junior-Vierer mit Steuermann der A-Junioren den zweiten Platz hinter dem RV Münster. Melina und Marisa Staelberg kamen im Juniorinnen.Doppelzweier B als drittes ins Ziel und konnten sich so nach dem Sieg auf der Landesmeisterschaft vor einer Woche nun auch über den dritten Platz auf der Sprintmeisterschaft freuen. Gemeinsam mit Matthias Keulen und York Kühr, sowie David Viola gelang es ihnen zudem im Mixed-Soppelvierer ebenfalls die Bronzemedaille-zu sichern. Auch der Mixed-Doppelvierer der A-Junioren mit Miriam und Sara Davids, sowie Leon Zerni und Fritz Ebner belegte den dritten Platz vor dem zweiten Boot aus Krefeld. Lisa Schmidla, Johanna te Neues, Gunnar Theißen und Alexander Thierfelder kamen zwei Zehntel nach ihren Vereinskameraden ins Ziel. Im Doppelzweier hingegen zeigten Lisa Schmidla und Johanna te Neues, ihre Siegerqualitäten und sicherten sich vor dem Essener-RuderRegattaverein den Sieg. Miriam und Sara Davids belegten im gleichen Rennen den sechsten Platz. Hatten am Morgen die A-Juniorinnen ihren Doppelvierer noch gewonnen reichte es für die Junioren mit Leon Zerni, Gunnar Theißen, Fritz Ebner und Alexander Thierfelder nicht. Sie mussten sich mit dem vierten Platz abfinden. Auch für den Frauen-Doppelvierer mit WM-Teilnehmerin Marlene Sinnig reichte es nicht für eine Medaille. Gemeinsam mit Geraldine Schulz, Melanie Staelberg und Maren Ruße belegten sie nur den fünften Platz. Crefelder Achter siegen Im Achter gelang zum Abschluss der Saison dann allerdings noch der Sieg und damit für den Frauenachter ein guter Abschluss der Saison. Während sie in der Bundesliga meist dem Achter von der Hamburger Außenalster unterlagen und in der Gesamtwertung den zweiten Platz belegten, gelang der Mannschaft in Köln in einem hochdramatischen Finale, der wichtige Sieg auf der Sprintmeisterschaft. Nach Platz zwei in der Bundesliga und dem Sieg auf der Deutschen Sprintmeisterschaft ein grandioser Auftakt des in diesem Jahr neu gegründeten Crefelder Frauenachter. Dementsprechend groß war die Freude im Achter von Steuerfrau Tjarde Melka und den Ruderinnen Johanna Davids, Theresa Hülsmann, Vera Dresely, Mona Benger, Franziska Horbach, Marlene Sinnig, Maren Ruße und Schlagfrau Melanie Staelberg. Cheftrainer Christoph Lüke zeigte sich dementsprechend zufrieden: "Es ist toll, dass wir die Hamburger nun im direkten Vergleich schlagen konnten. Nächstes Jahr werden wir dann auch wieder in der Bundesliga voll angreifen." Diesem Sieg wollte der Männerachter des Crefelder Ruder-Club natürlich in nichts nachstehen. Zur Regatta war er als Favorit gereist. Nachdem dieses Jahr die Bundesliga gewonnen wurde und in den letzten zwei Jahren der Titel für die Deutsche Sprintmeisterschaft an die Mannschaft vom Elfrather-See ging, sollte es auch dieses Jahr klappen. Nach dem knappen Sieg im Vorlauf trafen sich im Finale die fünf ersten Boote der Bundesliga, sowie das Boot aus Frankfurt. Durch die lange Bundesligasaison kannten sich alle Mannschaften bestens. Daher war es nicht verwunderlich, dass die ersten vier Boote innerhalb von einer Viertel Sekunde im Ziel ankamen. Die Crefelder Mannschaft mit Lars Henning, Dirk Marterer, Thorsten Hütz, Andreas Baloghy, Thorben Henning, Larus Melka, Sebastian Fürst, Matthias Simons und Steuermann Stefan Lier sicherten sich mit acht Hundertsteln Vorsprung den Titel vor dem Osnabrücker Ruderverein und dem Boot aus Leverkusen. Die sonst während der Saison härtesten Konkurrenten des Crefelder Achters, der Hamburger und Germania Ruderclub belegte lediglich den sechsten Rang. Dirk Marterer war angesichts der überaus erfolgreichen Saison sichtlich zufrieden: "Das war heute ein wirklich hartes Rennen, vor allem nach der langen Saison. Da war ich auf den letzten Metern froh auf die langjährige Erfahrung zurückgreifen zu können, als es noch mal eng wurde. Letztlich hatten wir auch das notwendige Quäntchen Glück." Die Zuschauer, die dem schlechten Wetter trotzten und sich die vielen spannenden Rennen anschauten, sahen zum Abschluss der diesjährigen Ruder-Saison viele spannende Rennen und zahlreiche Siege der Mannschaft vom Elfrather-See. Bei den Deutschen Sprintmeisterschaften am vergangenen Wochenenede in Köln-Fühlingen gelang es dem Team des Crefelder Ruder-Club mit fünf Meistertiteln überaus erfolgreich abzuschneiden. Mit den Siegen im Männer als auch im Frauenachter setzten sich die Athleten nach langer Saison selbst die Krone auf und demonstrierten eindrucksvoll die Crefelder Stärke auf der Sprintdistanz.

Bereits das erste Finale am Sonntag bescherte den Krefeldern die erste Goldmedaille. Lars Henning, Dirk Materer, Thorsten Hütz, Matthias Simons und Steuerfrau Kristin Heume gewannen mit knapp einer Sekunde Vorsprung vor dem Hamburger und Germania Ruderclub. Bereits im dritten Jahr hintereinander geht damit der Titel in dieser Bootsklasse an den Elfrahter-See. Kurze Zeit später trat der Juniorinnen-Doppelvierer der 17- und 18-jährigen des Crefelder RC an und setzte sich überlegen gegen die anderen Boote durch. Über zwei Sekunden Vorsprung auf der kurzen 310 Meter langen Sprintdistanz zeigte deutlich, dass die Junioren vom Elfrather-See bestens vorbereitet in den Wettkampf gingen und das Team mit Juniorinnen-Weltmeisterin Lisa Schmidla, Johanna te Neues, sowie den Zwillingen Sara und Miriam Davids zur Zeit nicht zu schlagen ist.
Knapp an einer Medaille vorbei hingegen ruderte der B-Junioren Soppelvierer mit Paul Höchter, Matthias Keulen, York Kühr, Michael Naß und Steuermann David Viola. Sie belegten den undankbaren vierten Platz mit einer halben Sekunde Rückstand auf das Boot aus Heidelberg.
Eine Stunde später konnte sich Steuermann David Viola allerdings doch über eine Medaille auf der Deutschen Sprintmeisterschaft freuen. Gemeinsam mit den Ruderern Leon Zerni, Gunnar Theißen, Alexander Thierfelder und Fritz Ebner belegten sie Junior-Vierer mit Steuermann der A-Junioren den zweiten Platz hinter dem RV Münster.
Melina und Marisa Staelberg kamen im Juniorinnen.Doppelzweier B als drittes ins Ziel und konnten sich so nach dem Sieg auf der Landesmeisterschaft vor einer Woche nun auch über den dritten Platz auf der Sprintmeisterschaft freuen. Gemeinsam mit Matthias Keulen und York Kühr, sowie David Viola gelang es ihnen zudem im Mixed-Soppelvierer ebenfalls die Bronzemedaille-zu sichern.
Auch der Mixed-Doppelvierer der A-Junioren mit Miriam und Sara Davids, sowie Leon Zerni und Fritz Ebner belegte den dritten Platz vor dem zweiten Boot aus Krefeld. Lisa Schmidla, Johanna te Neues, Gunnar Theißen und Alexander Thierfelder kamen zwei Zehntel nach ihren Vereinskameraden ins Ziel.
Im Doppelzweier hingegen zeigten Lisa Schmidla und Johanna te Neues, ihre Siegerqualitäten und sicherten sich vor dem Essener-RuderRegattaverein den Sieg. Miriam und Sara Davids belegten im gleichen Rennen den sechsten Platz.
Hatten am Morgen die A-Juniorinnen ihren Doppelvierer noch gewonnen reichte es für die Junioren mit Leon Zerni, Gunnar Theißen, Fritz Ebner und Alexander Thierfelder nicht. Sie mussten sich mit dem vierten Platz abfinden.
Auch für den Frauen-Doppelvierer mit WM-Teilnehmerin Marlene Sinnig reichte es nicht für eine Medaille. Gemeinsam mit Geraldine Schulz, Melanie Staelberg und Maren Ruße belegten sie nur den fünften Platz.

Crefelder Achter siegen
Im Achter gelang zum Abschluss der Saison dann allerdings noch der Sieg und damit für den Frauenachter ein guter Abschluss der Saison. Während sie in der Bundesliga meist dem Achter von der Hamburger Außenalster unterlagen und in der Gesamtwertung den zweiten Platz belegten, gelang der Mannschaft in Köln in einem hochdramatischen Finale, der wichtige Sieg auf der Sprintmeisterschaft. Nach Platz zwei in der Bundesliga und dem Sieg auf der Deutschen Sprintmeisterschaft ein grandioser Auftakt des in diesem Jahr neu gegründeten Crefelder Frauenachter. Dementsprechend groß war die Freude im Achter von Steuerfrau Tjarde Melka und den Ruderinnen Johanna Davids, Theresa Hülsmann, Vera Dresely, Mona Benger, Franziska Horbach, Marlene Sinnig, Maren Ruße und Schlagfrau Melanie Staelberg. Cheftrainer Christoph Lüke zeigte sich dementsprechend zufrieden: "Es ist toll, dass wir die Hamburger nun im direkten Vergleich schlagen konnten. Nächstes Jahr werden wir dann auch wieder in der Bundesliga voll angreifen."
Diesem Sieg wollte der Männerachter des Crefelder Ruder-Club natürlich in nichts nachstehen. Zur Regatta war er als Favorit gereist. Nachdem dieses Jahr die Bundesliga gewonnen wurde und in den letzten zwei Jahren der Titel für die Deutsche Sprintmeisterschaft an die Mannschaft vom Elfrather-See ging, sollte es auch dieses Jahr klappen. Nach dem knappen Sieg im Vorlauf trafen sich im Finale die fünf ersten Boote der Bundesliga, sowie das Boot aus Frankfurt. Durch die lange Bundesligasaison kannten sich alle Mannschaften bestens. Daher war es nicht verwunderlich, dass die ersten vier Boote innerhalb von einer Viertel Sekunde im Ziel ankamen. Die Crefelder Mannschaft mit Lars Henning, Dirk Marterer, Thorsten Hütz, Andreas Baloghy, Thorben Henning, Larus Melka, Sebastian Fürst, Matthias Simons und Steuermann Stefan Lier sicherten sich mit acht Hundertsteln Vorsprung den Titel vor dem Osnabrücker Ruderverein und dem Boot aus Leverkusen. Die sonst während der Saison härtesten Konkurrenten des Crefelder Achters, der Hamburger und Germania Ruderclub belegte lediglich den sechsten Rang. Dirk Marterer war angesichts der überaus erfolgreichen Saison sichtlich zufrieden: "Das war heute ein wirklich hartes Rennen, vor allem nach der langen Saison. Da war ich auf den letzten Metern froh auf die langjährige Erfahrung zurückgreifen zu können, als es noch mal eng wurde. Letztlich hatten wir auch das notwendige Quäntchen Glück."
Die Zuschauer, die dem schlechten Wetter trotzten und sich die vielen spannenden Rennen anschauten, sahen zum Abschluss der diesjährigen Ruder-Saison viele spannende Rennen und zahlreiche Siege der Mannschaft vom Elfrather-See.]]>
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