U23 WM Tagebuch 2008
| 14. Juli 2008 | |
| Nachdem nun fast wieder eine Woche im Ratzeburger Trainingslager vergangen ist, melden wir uns noch mal, bevor es am Dienstag nach Brandenburg auf die U23 WM geht.
Die Woche begann mit einem schönen Ausflug nach Hamburg, wo Johanna, Mona, Sina, Theresa, Christoph Lüke, Stefan (Duisburg) und Marc morgens die Landungsbrücken, bei einer steifen Brise, mit den vielen und großen Schiffen bestaunten. Danach gingen wir weiter Richtung Innenstadt, wo Sina Geigenmüller sofort die Kulissen ihrer alten Lieblingssendung “Die Pfefferkörner“ erkannte. Dies war nichts weniger als die Speicherstadt. Nach ein paar Metern Fußmarsch durch die Speicherstadt kamen wir an zwei Akttraktionen an, dies waren die Miniatureisenbahn und das Hamburg Dungeon. Nachdem die Mehrheit der Gruppe für einen Besuch des Dungeon war, aber Johanna Davids sich zu sehr fürchtete und Christoph Lüke seinen Kindheitstraum wahr werden lassen wollte, trennte sich die Gruppe. Nach ein paar zersträubten Haaren und strahlenden Kinderaugen kamen die Gruppen wieder zusammen und es ging, nach einem kleinen Happen zu essen, in die Innenstadt. Dort freuten sich die Mädels endlich mal wieder shoppen zu gehen, wobei die Herrn lieber einen Cafe trunken und die Umgebung der Binnenalster erkundeten. Die Trainingswoche wurde dann sofort mit ein paar Belastungen eingeleitet, welche mal mehr, mal weniger zufrieden stellend waren. Aber dies galt es ja auch in den nächsten Tagen zu verbessern, wobei die Länge der Einheiten abnahm, aber die Intensität stieg. In den nächsten Tagen wurden dann hohe Schlagzahlen und Starts geübt und immer wieder Strecken gefahren. Nach diesen Tagen und zerstochenen Ohren, von den Laktatabnahmen, kam dann auch wieder die Schnelligkeit zurück in die Boote und konnte am Samstag bei den Relationsrennen, die Generalprobe für die WM, unter Beweis gestellt werden. Dies gelang auch einigermaßen gut und wir werden voller Hoffnung nach Brandenburg ziehen. Nun verabschieden wir uns von dem WM-Tagebuch und hoffen mit einem guten Ergebnis aus Brandenburg nach Krefeld zurückzukehren. Bis denn, Gruß Stefan, Marc |
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Auf dem Weg zur U23 WM - Teil 2 |
7. Juli 2008 |
| Die Hälfte unseres Trainingslagers haben wir jetzt hinter uns und einiges ist in dieser Woche wieder passiert. Unsere beiden Bugmäuse Mona und Sina mussten 1 1/2 Tage mit dem Training aussetzten, da beide ziemlich verschnupft waren. Deswegen gingen Johanna und ich mal wieder nach längerer Zeit in den 2-. Nach zwei Einheiten am Freitag mussten wir dann am Samstag gleich die ersten Strecken gegen den nominierten SF 2- aus Rostock fahren, während die anderen beiden sich beim Frühstück genüsslich den Bauch voll schlugen. Glänzen konnten wir bei den Strecken nicht, aber wir konnten zumindest das Gelernte aus dem 4- mit in denn 2- nehmen und dafür gab es wenigstens ein kleines Lob vom Trainer.
Am Nachmittag konnten wir dann aber wieder im 4- trainieren, zwar nur locker, um vor allem Mona, die es am härtesten erwischt hatte, nicht wieder ganz zu erledigen. So konnten wir dann auch am Sonntag wieder 4- fahren und haben festgestellt, dass die beiden sich gut regeneriert hatten und das technische Niveau beibehalten hatten. Das stimmte uns alle positiv, da unser Meldefeld mit 10 Boote doch schon recht groß ist. Vor dem Essen am Sonntag gab es dann schon die Einkleidung für die WM. Für mich als "WM-Neuling" etwas ganz besonderes und für Sina das Beste an der ganzen UWV. Obwohl wir die meiste Zeit auf dem Wasser oder in unserem Bett verbringen haben wir auch alle 2 Tage einen freien Nachmittag. Weil die Sonne schien und wir auch recht ausgeruht waren fuhren Johanna, Christoph S., Christoph L. und ich am Donnerstag Nachmittag zum Timmemdorfer Strand und badeten unsere Füße in der Ostsee. Am Montag haben wir endlich einen ganz freien Tag und fahren nach Hamburg und genießen die Zeit, die wir mal nicht auf dem Wasser verbringen, denn am Dienstag geht es dann schon mit den ersten Strecken in Rennfrequenz los. Bis zum nächsten Mal Johanna, Sina, Mona und Theresa |
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Auf dem Weg zur U23 WM - Teil 1 |
1. Juli 2008 |
| Hauptdarsteller: Mona, Sina, Theresa, Johanna, Christoph S., Marc und unser Trainer Christoph L.
Nach der Autofahrt, die wegen des Beginns der Ferien zu einer neun stündigen Tortur wurde begann schon am Freirtag das Trainingslager. Schon halbschlafend ging es dann nach dem Abendbrot das erste Mal auf das Wasser. Wie man es aus Ratzeburg gewohnt war, war auch an diesem Abend ziemlich raues Wasser, sodass wir nur auf der geliebten Regattastrecke die 2km Runden drehen durften. Um 22:00 Uhr durften wir dann endlich von Wasser und in unsere Unterkunft. Da Theresa schon ca. 2Std. früher vor Ort war, sicherte sie für uns Mädels die besten Zimmer. Der Samstag begann mit der schlimmsten Einheit seit langem. Es regnete aus Eimern und schon nach wenigen Minuten waren wir durchnass und alle wollten nur anlegen, aber Christoph hatte kein Erbarmen mit uns. So mussten wir die 22km so schnell es ging hinter uns bringen. Am Nachmittag ging es dann nochmal raus, diesmal aber mit strahlendem Sonnenschein. Nicht das es am Samstag schlimm genug gewesen wäre, am Sonntag ging es um 7:00Uhr raus. Zusammen mit dem SF 2- wurden die ersten Strecken auf der Regattastrecke gefahren. Das Blöde daran war nur, dass genau über uns der Regen wieder anfing. Allerdings auch nur über uns. Alle andren, die auf dem großen Ratzeburgersee gerudert hatten, wurden von den Regenmasse verschont. Mit etwas angespannter Stimmung ging es so auch in die zweite Einheit. Diesmal hatten wir die Ehre, dass der Bundestrainer Tobias Rahenkamp mit uns auf dem Wasser war. Da die Sonne sich von ihrer besten Seite zeigte, fand Christoph die Idee ganz gut diesmal vielleicht einmal über den ganzen See zu rudern. Da nach ca. 10km das Wasser so unruhig wurde, wollte Christoph uns mit dem Spruch "ihr seid doch schließlich Küstenweltmeister" aufmuntern. Funktionierte aber nicht ganz so. Der Montag begann entspannt um 8:30Uhr mit 18km rudern. Dann war auch eigentlich schon Schluss mit dem Training für diesen Tag. Kurz vor dem Mittagessen ging es dann noch einmal mit Christoph zur Gymnastik. Mit Freude führte er uns ein paar Übungen vor, die er zuvor von Alex beigebracht bekommen hatte. Am Nachmittag folgte dann eine kleine Shopping-Tour durch Ratzeburg und ein Frisörbesuch, bei dem sich Sina einen neuen Haarschnitt zulegte. Der Haarschnitt fand dann beim Abendbrot allgemeine Zustimmung, nur Johanna war sehr enttäuscht, dass Sina sich nicht, wie vorher groß angekündigt, die Haare wie Gina-Lisa (Germany´s Next Topmodel) geschnitten hatte. Bis zum nächsten Mal Mona, Sina, Johanna und Theresa |
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