Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

4. Platz bei Kölner Lichter für CRC Männerachter - schwierigen Strömungsverhältnissen des Rheins

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© Sabine Tschäge

4. August 2016
Bei der traditionsreichen Regatta der „Kölner Lichter“ verfehlt der Crefelder Männerachter knapp das Treppchen. Ein besonderes Spektakel für die Zuschauer, die den Wettstreit der 10 eingeladenen Achter über die 2,5 Km Distanz verfolgen.

Das Rennen findet direkt von Rodenkirchen in die Kölner Innenstadt statt. Dabei wird in Gigbooten, die speziell für die starke Strömung des Rheins gebaut sind, gerudert. In diesem Jahr haben die Veranstalter lange gebangt, ob das Rennen stattfinden kann, da der Rhein ungewöhnlich viel Wasser zu dieser Jahreszeit führt und damit einher gehend sehr starke Strömung. Entsprechend schwierig war es auch die 10 Achter auf gleiche Höhe und strömungsgünstig in die Flußmitte zu kommen. „Wir waren noch mit ausrichten in der Strömung beschäftigt, als das Startkommando kam. Aachen konnte sofort los fahren. Wir sind dann von Aachen und Leverkusen eingekeilt worden und in ihrem Schmeißwasser gefahren, zum Endspurt sind wir nochmal richtig ran gekommen, aber es reichte nicht mehr zum überholen“, so Steuerfrau Denise Krins, die bei den schwierigen Bedingungen gefordert war. Das holländische Boot aus Groningen hat dieses Manöver nicht gut hin bekommen und sich direkt am Start das Boot an einer „Kribbe“ aufgerissen, sie mussten das Rennen auf geben. „Das ist für uns Ruderer immer was ganz besonderes, auch wenn es sportlich auf Grund der Unberechenbarkeit des Rheines schwierig und nicht immer ganz fair ist. Die Zuschauermassen und die Begleitung des Rennens mit dem Helikopter und dem WDR sind einfach einmalig. Die Atmosphäre ist einfach super, wir freuen uns jedes Jahr, wenn wir eingeladen werden mit zu machen“, so Teamcaptain Michael Naß über die Herausforderung „Kölner Lichter“. 

Autor: Sabine Tschäge
Tags: Senioren | RBL
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