Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

80.000 Zuschauer bejubeln Royal Henley Regatta

5. Juli 2016
Für die U23 Recken vom Crefelder Ruder-Club um Marc Leske, Jacob Schulte-Bockholt und Laurits Follert sowie Michaela Staelberg war allerdings in den Rennen bereits in der 2 Runde Schluß.

Das unerbittliche KO System hat es für die U23 Mannschaften fast unmöglich gemacht weiter zu kommen. Bei britischem Wetter, bedeckt und manchmal leichtem Regen, war es zudem auch sehr ungewohnt bei Strömung, die die Themse hat, zu rudern. Das alles hält die Briten aber nicht ab, z.B. am Samstag mit 80.000 Zuschauern, zum Anfeuern zu kommen.

"Eine Wahnsinnsstimmung und so voll, so eine Kulisse bei einer WM, traumhaft wäre das", schwärmt Schlagmann Marc Leske, der bedauert, dass sie in der ersten Runde gegen den italienischen A-Achter raus geflogen sind. Mutig waren sie das Rennen angegangen, hatten zur Streckenhälfte auch geführt " unsere einzige Chance das Rennen so an zu gehen" schätzt Laurits Follert ihren Rennbeginn ein, erst auf den letzen 300 Metern mussten sie die Italiener mit einer halben Bootslänge ziehen lassen. Im Finale das erst gegen 18:00 Uhr stattfindet trifft der Favorit aus den Niederlanden gegen den Achter aus Großbritannien, ein absolutes Traumfinale für die Zuschauer, zuvor hatten die Niederländer schon die favorisierten Kanadier der ausgeschaltet.

"Easely" hatte Michaela Staelberg, Frauke Hundeling/Hannover, Juliane Faralisch/Frankfurt und Carlotta Nwajide/Hannover gegen Nottingham gewonnen. Bedeutet, das sie mit mehreren Längen Führung eine Runde weiter waren. In der nächsten Runde ging es direkt gegen die U 23 Weltmeisterinnen aus Polen. " Am Start sind wir nicht gut los gekommen und direkt mit einer halben Bootslänge ins Hintertreffen geraten, über die Strecke haben wir alles probiert, aber sie konnten jeden Angriff von uns kontern", so Staelberg nach dem Rennen.

Sportlich für die jungen Crews vom DRV noch nicht alles Perfekt: " Bei uns beginnt ja auch erst jetzt die Zusammenführung und die vorbereitenden Trainingslager", weiß Heimtrainerin Sabine Tschäge das Ergebnis ein zu schätzen. Aber "ein einmaliges Erlebnis für mich, hier möchte ich nochmal rudern und dann auf jeden Fall weiter kommen", so Schulte-Bockholt am Telefon. Die Briten sind einfach positiv Ruder verrückt und jeder sollte in seiner Ruderkarriere mal in Henley gestartet sein.

Autor: Sabine Tschäge
Tags: Senioren | International
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