Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Achter fit für den Bundesliga-Auftakt in Rüdersdorf

14. Juni 2012
Die beiden erfolgreichen Achter des Crefelder RC starten am Samstag in die Bundesligasaison 2012. Am ersten von fünf Renntagen ist man noch ungewiss, wie gut die Gegner sind, aber eines ist klar: beide Achter wollen den Titel holen.

Der Männerachter des Crefelder Ruder-Clubs ist seit Jahren das Maß aller Dinge auf der Sprintdistanz. Dementsprechend motiviert treten die Ruderer die Reise nach Rüdersdorf bei Berlin an.

In den vergangenen drei Jahren hat das Flaggschiff vom Elfrather See die flyeralarm Ruder-Bundesliga gewonnen. Daher will die Mannschaft um Schlagmann Matthias Simons auch an ihrem Erfolgsrezept wenig ändern. "Wir haben den Kader ziemlich gut zusammen gehalten und gehen fast in Bestbesetzung an den Start." Lediglich auf seinen Co-Schlagmann Thorsten Hütz muss Simons verzichten. Er ist vor kurzem Vater geworden und tritt zur Zeit verständlicherweise etwas kürzer, wird dem Team aber den Rest der Saison wieder zur Verfügung stehen. Für ihn rückt in Rüdersdorf Lars Henning auf Position sieben vor. Auch dieser ist hier sehr erfahren und ruderte bereits beim Heimsieg im vergangen September auf dieser Position, so dass alle zuversichtlich sind, mit einem Tagessieg aus Rüdersdorf nach Krefeld zurück zu kehren.

Dort findet für den CRC-Achter, der in diesem Jahr keine Vorbereitungsregatta bestritt, das erste Aufeinandertreffen mit der deutschen Konkurrenz statt. Im vergangenen Jahr war das Boot aus Münster Hauptkonkurrent, konnte das Flaggschiff aus Krefeld allerdings nur ein einmal besiegen. Auch in diesem Jahr zeigen sich die Münsterländer bereits früh sehr fit und gewannen den Sprintcup in Frankfurt. Nun sind die Männer des CRC heiß auf das erste Aufeinandertreffen in den Neuen Bundesländern. Es ist das erste mal, dass eine Regatta der flyeralarm Ruder-Bundesliga im Osten Deutschlands stattfindet.


Frauenachter startet den Angriff auf Hamburg
Der Frauenachter des CRC will unterdessen nun endlich den Sprung nach ganz Oben schaffen. Dazu hat Trainer Christoph Lüke die Mannschaft weiterverstärkt und mit Nadine Schmutzler aus Herdecke für einen prominenten Zugang gesorgt. Im vergangen Jahr saß sie noch im Frauenachter des Deutschen Ruderverbandes und trägt nun die blau-weißen Farben des Crefelder RC.
Dennoch kann der CRC Achter nicht in Bestbesetzung an den Start gehen. Vier Spitzensportlerinnen fehlen auf Grund ihrer Nominierung für die U23 WM. Sie sind zur Zeit im Trainingslager und werden dem Frauenachter erst in fünf Wochen wieder zur Verfügung stehen.

Natürlich wollen die Frauen des Crefelder RC trotzdem auch in Rüdersdorf schon Vollgas geben und scheuen das Duell mit dem Alsterachter aus Hamburg nicht. Die Hamburgerinnen waren in der Vergangenheit das Maß der Dinge und so wird sicherlich auch in diesem Jahr den Titel in der Ruder-Bundesliga nur gewinnen können, wer die Hamburgerinnen schlägt. Um dies zu schaffen, haben die Frauen in den vergangenen Monaten ihr Trainingspensum intensiviert. "Auch wenn uns einige Sportlerinnen noch nicht zur Verfügung stehen, werden wir schon zu Beginn der Saison alles versuchen um den Hamburgerinnen auf die Pelle zu Rücken", so Steuerfrau Tjarde Melka.

Nach dem Renntag am Samstag wird Klarheit herrschen, wie die beiden Achter vom Crefelder Ruder-Club in diesem Jahr aufgestellt sind und wie ihre Chancen stehen, den Doppelsieg in diesem Jahr nach Krefeld zu holen.


Männerachter in Rüdersdorf:
Mathias Simons, Lars Henning, Jochen Urban, Moritz Koch, Andreas Baloghy, Leonhard Zerni, Dirk Marterer, Marc Benger, Larus Melka

Frauenachter in Rüdersdorf:
Melanie Staelberg, Nadine Schmutzler, Franziska Horbach, VeraDresely, Theresa Hülsmann, Rebekka Klemp, Theresa Lomertin, Mona Benger, Nicola Heume, Steuerfrau: Tjarde Melka

Autor: Jan Nikolai Trzeszkowski
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Tags: Senioren | RBL
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