Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Charlotte Lier rudert beim Baltic-Cup auf den Silberrang – Landesmeisterschaft mit Podestplätzen

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© Markus Wöstemeyer

6. Oktober 2016
Beim Baltic-Cup, der dieses Jahr in Hamburg auf der Dove-Elbe Regattastrecke ausgetragen wurde, gab es für Charlotte Lier eine Silbermedaille im Juniorinnen Zweier ohne Steuerfrau zusammen mit Partnerin Lena Sarassa aus Lüdinghausen. Ein Bootscrash verhinderte am Sonntag auf der Sprintstrecke eine bessere Platzierung. Bei der NRW-Landesmeisterschaft in Hürth müssen die Aktiven mit Silber und Bronze vorlieb nehmen.

Glück im Unglück hatte das Duo Lier und Sarassa, als am Sonntagmorgen beim Ausfahren nach dem Vorlauf ein Dänischer Zweier, der gegen die Fahrtordnung fuhr, in ihr Boot krachte. Durch den heftigen Aufprall gingen beide baden. Glück hatten sie, dass nur das Boot und nicht sie selber verletzt wurden. Ein noch schnell organisiertes Boot, für das Finale, erwies sich aber als nicht gut ruderbar. Leider gab es kein vergleichbares Boot, wie das vom Crefelder Duo. „Das konnten wir in der Hektik nicht mehr einfahren und dann musste Lena Sarassa auch auf Schlag, da sich das Ersatzboot nicht auf Backbord Schlag umbauen ließ. Sie haben versucht mit zu fahren, aber bei der Sprintstrecke im fremden Boot hat man einfach keine Chance“, so Trainer Markus Wöstemeyer nach dem Rennen. Am Samstag zeigte das Duo auf der Wettkampfdistanz von 2000 Metern aber, dass sie nächstes Jahr gerne in die U19 Nationalmannschaft vor fahren möchten. Mit einer Bootslänge Rückstand kamen sie hinter Litauen als Zweite ins Ziel, gefolgt von dem eigentlich an 1 gesetztem Boot aus Deutschland. Die Polinnen, die lange angegriffen hatten, landeten auf dem 4. Rang. Deutschland konnte als Ausrichterland je zwei Boote ins Rennen schicken. Schade das der Sonntag durch den Bootsunfall eine bessere Platzierung als Platz 5 verhinderte, denn da hatte sich Lier eigentlich vorgenommen: „das wir die Litauerinnen schlagen, denn bei den 2000 Metern hatten wir bei 500 Metern den Bugball vorne“. Insgesamt kann das Duo mit dem Abschneiden zufrieden sein und hofft nun, dass ihr Boot schnell repariert werden kann.

Die Landesmeisterschaft in Hürth war für die Junioren des CRC nicht ganz so verlaufen, wie sie erhofft hatten. Der gewünschte Titel blieb in diesem Jahr leider aus. „Ein paar Krankheitsprobleme im Vorfeld und auch jetzt, waren für uns schwer zu kompensieren. Im Junior Achter haben die Jungs leider den Start nicht gut hin bekommen, über die Strecke sind sie gut ins Rennen gekommen, aber an den Siegern aus Leverkusen konnten sie nicht mehr vorbei ziehen“, so CRC Trainerin Sabine Tschäge. Silber gab es noch im Vierer mit Steuermann, im Doppelvierer,  sowie Bronze im Mix Doppelvierer und Juniorinnen Doppelvierer, alle gehören dem U19 Bereich an.

Autor: Sabine Tschäge
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Tags: Junioren | International
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