Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

CRC-Achter startet in die zehnte Saison

_1803632
© Alexander Pischke/Ruder-Bundesliga

14. Mai 2018
Die Jubiläumssaison der Ruder-Bundesliga startete am vergangenen Wochenende in Frankfurt in der „Mainarena“ vor spektakulärer Kulisse. Für das Jubiläumsjahr kündigte Bundesliga-Manager Boris Orlowski eine extra spannende Saison an. So wurde die erste und zweite Liga der Männer zusammengelegt, was im Achtzehn-Boote-Feld mitreißende Rennen verspricht. Auch durch das neue Ausscheidungssystem soll maximale Spannung erreicht werden. Des Weiteren kommt ab dem zweiten Renntag eine Bundesliga für Ruderer im Einer dazu.

In der zehnten Saison ist der Frauenachter des Crefelder Ruderclubs erneut in der "stärksten Sprintliga der Welt" dabei, wie sich die RBL selbst bezeichnet. Die neu formierte Mannschaft konnte allerdings am ersten Renntag noch nicht an alte Stärken anknüpfen. Nachdem sie im Zeitfahren „nur“ das 6. schnellste Boot auf der 350m langen Strecke waren, konnten sie sich im Achtelfinale gegen den Achter des „Banner JKU WIKING LINZ“ steigern und bis kurz vor dem Ziel gut behaupten. Eine kleine technische Unsauberkeit kostete jedoch am Ende den Sieg. Im Viertelfinale sahen die Seidenstädterinnen sich dem dominanten „Melitta-Achter“ Minden gegenüber, der am Ende des Renntages als Sieger feststand. Gegen den Vorjahres-Champion von der Weser hatten die Krefelderinnen am Ende deutlich das Nachsehen. In dem veränderten Ausscheidungssystem hätte der Krefelder Achter noch über die schnellste Zeit aller Viertelfinal-Verlierer in die erste Hälfte aufrücken können. Ein kapitaler Ruderfehler verhinderte jedoch diese Chance. So startete der Achter im dritten Halbfinale, dass gegen den „Mulde8er Wurzener Land“ souverän gewonnen werden konnte. Im Finale ging es um die Plätze fünf und sechs. In diesem letzten Rennen des Tages traf der Krefelder Frauenachter erneut auf den startschnellen Achter aus Linz und musste sich wie schon im Achtelfinale geschlagen geben. In der Endabrechnung steht ein sechster Platz zu Buche. "Heute konnten wir leider nicht da anknüpfen wo wir letzte Saison aufgehört haben. Uns steht noch eine Menge Arbeit bevor, bis wir wieder bei alter Stärke sind" so die erfahrene Schlagfrau Marisa Staelberg. „Das Team des Crefelder Ruder-Clubs hat sich in diesem Jahr deutlich verjüngt und viele Nachwuchskräfte an Bord.“ erläutert Trainer Markus Wöstemeyer die aktuelle Situation: „Da läuft noch nicht alles rund und wir haben noch ein erhebliches Potential uns zu steigern.“

Die Chance das Ergebnis zu verbessern besteht am 9. Juni, dem nächsten Renntag, im Kurort Werder an der Havel.

Autor: Philipp Grunenberg & Markus Wöstemeyer
Tags: RBL | Allgemeines
74 mal gelesen