Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

CRC blickt optimistisch auf die Kleinbootmeisterschaft

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© Peter Adams

18. April 2013
Von Freitag bis Sonntag findet auf der Duisburger Wedau die Deutsche Kleinbootmeisterschaft statt. Alle Leistungssportler des Crefelder RC gehen hier an den Start und blicken zuversichtlich auf die Rennen.

Auch wenn der Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Einer oder Zweier ohne schon Anreiz genug ist, ist die Bedeutung der Rennen in Duisburg deutlich höher anzusetzen. Denn nach den Ergebnissen werden die Boote des Deutschen Ruderverbands für die bevorstehende Saison besetzt.

Mit den besten Möglichkeiten auf den Meistertitel geht Marlene Sinnig mit ihrer Zweierpartnerin Kerstin Hartmann aus Ulm an den Start. Nach vier Siegen in den vergangenen Jahren soll auch im nacholympischen Jahr die Serie weitergehen. Und schließlich ist es für die beiden auch in diesem Jahr das Ziel, sich als bestes deutsches Boot für den Zweier zu qualifizieren, in dem sie bei den olympischen Spielen in London Platz sechs erreichen konnten.

Lisa Schmidla tritt im Einer an und hat sich das A-Finale als Ziel gesetzt. Nach den Vorergebnissen erscheint dieses Ziel durchaus realistisch. „Eigentlich sollte sie fünfte oder sechste werden können. Wenn sie richtig gut drauf ist, ist vielleicht sogar Platz vier möglich", so CRC Trainer Christoph Lüke.

Auch die U23 Sportler nehmen an der offenen deutschen Meisterschaft teil. Wie sich vor zwei Wochen beim Langstreckentest in Leipzig zeigte, sind im U23 Zweier die Zwillinge Sara und Miriam Davids sowie Johanna te Neues und Marisa Staelberg eine Klasse für sich. Nach dem Doppelsieg über die sechs Kilometer wollen sich beide Boote des Crefelder RC auch in Duisburg auf der olympischen 2000 Meter langen Strecke möglichst weit vorne platzieren und das ein oder andere ältere Boot hinter sich lassen. Mit ihren Vorleistungen können beide Boote sich berechtigte Hoffnungen auf einen Einzug ins Finale der sechs besten deutschen Boote machen. Insgesamt ist es in dieser Saison das Ziel alle vier CRC-Sportlerinnen, sich für den U23 Achter zu qualifizieren und das gute Ergebnis vom Vorjahr zu wiederholen.

Bei der Langstrecke in Leipzig ebenfalls erfolgreich war Jonathan Rommelmann im leichten U23 Einer, wo er den vierten Rang belegen konnte. Auf der Wedau Regattabahn ist es nun sein Ziel, das B Finale zu erreichen und weiterhin unter den Top vier der U23 Skuller zu bleiben.

Für die männlichen U23 Ruderer  Alexander Thierfelder, Michael Naß und Moritz te Neues hat die Aufholjagd nach einem Winter mit vielen Krankheiten bereits jetzt Anfang der Saison begonnen. Die ersten Rennen über die olympische Distanz werden weiteren Aufschluss über die Möglichkeiten in diesem Jahr geben.

„Unsere Ausgangslage nach den Ergebnissen des Winters ist sehr gut", gibt Lüke einen kurzen Ausblick und ergänzt: „Nun werden wir sehen, was diese Resultate über 2000 Meter wert sind."

Junioren wollen bei der Rangliste gut abschneiden
Nicht nur die Deutsche Meisterschaft findet in Duisburg an diesem Wochenende statt. Parallel sind auch die 17- bis 18-Jährigen Juniorinnen und Junioren nach Duisburg geladen. Besonders Michaela Staelberg, die vor 2 Wochen in Leipzig gewinnen konnte, will in Duisburg ins Finale der besten sechs rudern. „Das wird keine leichte, aber dennoch eine machbare Aufgabe", ist ihre Trainerin Sabine Tschäge überzeugt.

Marc Leske will zusammen mit seinem Zweierpartner aus Düsseldorf den Sprung unter die besten zwölf Boote schaffen. Bei den letzten Tests waren sie noch durch die Grippe geschwächt und nun wollen sie sich nach vorne rudern. Beide gehören noch dem jüngeren Jahrgang an und treten in Duisburg zum ersten Mal über die olympische Distanz an.

Ebenfalls mit im Rennen sind Paul te Neues und Marian Quednau, sowie David Fieseler und Niclas Kiefer, die ihre Erwartungen aber vorerst nicht zu hoch schrauben. Hier will man den Sprung unter die besten vierundzwanzig schaffen, da alle angesichts der zur Zeit laufenden Abiturprüfungen die Trainingsumfänge etwas zurückgeschraubt haben.

Henriette te Neues geht zusammen mit Carlotta Schmitz aus Essen bei den Juniorinnen A im Zweier an den Start. Auch sie gehören dem jüngeren Jahrgang an, haben aber nach der Langstrecke eine bessere Ausgangsposition, da sie hier Platz zwei erreichen konnten. Ebenfalls mit im Rennen sind Viktoria Voigt und Sophie Baloghy.

Autor: Jan Nikolai Trzeszkowski
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Tags: Junioren | Senioren | RBL
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