Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Crefelder Bundesligaachter wollen europäische Spitzenklasse beweisen

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© Ruder-Bundesliga

18. September 2015
Am Wochenende findet zum zweiten Mal die Rowing Championsleague in Berlin auf der Spree statt. Von der Oberbaumbrücke geht es auf 350 m vorbei an Eastside Gallery und Mercedes Benz Arena. 16 Männerachter und 12 Frauenachter kämpfen um die Europäische Sprintkrone.

Besonders spannend: die ausländischen Teams, u. a. aus England, Ungarn, Dänemark, der Schweiz und Polen sind eine absolute Blackbox. Dennoch ist davon auszugehen, dass es den internationalen Teams an Sprint-Erfahrung fehlen wird, da ein etabliertes Ligen-System wie in Deutschland bisher einmalig ist. 

"Wir werden uns jedoch hüten, die ausländischen Teams zu unterschätzen. Unser Hauptaugenmerk wird allerdings auf Frankfurt als Vize-Liga-Champion liegen" betont Co-Schlagmann Alexander Thierfelder. Die Crefelder Männer werden leider nicht in Top- Besetzung an den Start gehen können.

Auch die Frauen werden sich vorrangig auf die inländische Konkurrenz fokussieren. "Vielleicht gelingt es uns, Vizemeister Minden oder dem frischgebackenen Ligachampion vom RV Rauxel einen Streich zu spielen" sagt Schlagfrau Theresa Lomertin. Doch auch hier gilt es, die vermeintlich sprintunerfahrenen ausländischen Teams im Auge zu behalten. Begleitet wird die Veranstaltung vom ZDF mit Onboard-Kameras, um eine bisher einmalige Medienpräsenz des noch jungen Ruder-Sprintsports zu forcieren.

Männer-Achter in Berlin:
Michael Naß, Alexander Thierfelder, Marc Leske, Moritz te Neues, Larus Melka, Leonhard Zerni, Matthias Keulen, Achim Behrens, Steuerfrau Denise Krins

Frauen-Achter in Berlin:
Theresa Lomertin, Rebekka Klemp, Theresa Hülsmann, Henriette te Neues, Mona Benger, Katrin Schürmann, Miriam Davids, Carolin Staelberg, Steuerfrau Alexandra Rogosch

Autor: Sabine Tschäge
Tags: Senioren | International | RBL
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