Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Crefelder Frauen-Achter kämpft sich zurück auf das Podest

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© Alexander Pischke/Ruder-Bundesliga

15. Juni 2015
Beide Achter des Crefelder Ruder-Clubs belegen Platz 3 in Hannover. Am Samstag startete der zweite Renntag der Saison in Hannover auf dem Maschsee.

Für die Krefelder Frauen hieß es nach einem enttäuschenden 9. Platz in der Tabelle sich weiter nach oben zu kämpfen und wieder an der Spitze mitzumischen. Dies gelang bereits im Zeitrennen sehr gut und die Mannschaft aus Krefeld konnte mit einem 2. Platz optimal für das Achtelfinale positionieren. Im Achtel- und Viertelfinale waren die konkurrierenden Mannschaften zwar stark und konnten mit dem Krefelder Boot mithalten. Die Bootsspitze von Krefeld war aber vom Start weg vorne, sodass die Mannschaft im Finalblock um die ersten vier Plätze einziehen konnte. Im Halbfinale am frühen Abend hieß der Gegner dann Minden. Die bereits mit einem zweiten Platz in Frankurt zeigten, dass sie in diesem Jahr vorne mitspielen wollen. Auch in diesem Rennen konnten die Frauen aus Minden ihr Boot leicht vor das Boot aus Krefeld schieben. Krefeld startete somit im Finale um den 3. Platz, den sie auch mit einer Luftkastenlänge vor dem Hamburger Achter verteidigen konnten. Platz eins ging wie bereits in Frankfurt wieder an den Achter aus Rauxel, sodass das Podest dieses Mal lediglich aus NRW-Mannschaften bestand. In der Gesamttabelle hat sich der Achter somit von Platz 9 auf Platz 7 hochgekämpft. „Wir sind mit unserem Ergebnis sehr zufrieden. Für die nächsten Renntage werden wir weiter trainieren und zusammenfinden, sodass wir auch in der neuen Formation bald wieder an alte Ergebnisse anknüpfen können. Die Leistungssteigerung in den letzten Wochen war in Hannover klar zu spüren.“, so Theresa Hülsmann als Fazit nach dem Wochenende.

Der Krefelder Männerachter konnte wie bereits in Frankfurt mit einem zweiten Platz im Zeitfahren starten, sodass sich auch das Männerboot eine gute Ausgangsposition erarbeiten konnte. Im Achtelfinale schob sich das Krefelder Team klar mit über einer Sekunde Vorsprung vor Mülheim und Dresden. Im Achtelfinale fuhr das Boot aus Krefeld nicht wie gewohnt klar vorne weg, sondern wurde von  den Emscher-Hammern stark attackiert und in der Ziellinie eingeholt. Trotzdem reichte der zweite Platz aus, um in den Finalblock einzuziehen. Im Halbfinale traf die Mannschaft auf den bisherigen Tabellenführer Frankfurt. Das Rennen war sehr eng und über die Strecke hinweg war keine klare Führung auszumachen. Kurz vor der Ziellinie konnte sich Krefeld knapp vor Frankfurt schieben, im letzten Schlag hatte Frankfurt die Bootsspitze jedoch leicht vorne. Im kleinen Finale hieß der Gegner dann zum zweiten Mal an diesem Tage Emscher-Hammer, wobei sich in diesem Rennen die Krefelder wieder von ihrer starken Seite zeigten und das Rennen für sich entscheiden konnten. „Der Renntag war voll mit Höhen und Tiefen, aber wir konnten im Halbfinale und Finale zeigen, dass mit uns zu rechnen ist.“, so Moritz te Neues zufrieden nach den Rennen.

Am 18. Juli ist der nächste Renntag in Münster, wo sich beide Mannschaften noch einmal mit verbesserter Leistung zeigen wollen.

Autor: Mona Benger
Tags: RBL
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