Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Crefelder RC startet beim 80. Stadtachter im Rahmen der Kölner Lichter

16. Juli 2010
Der Crefelder Achter begibt sich am 17. Juli nach Köln, um bei der Kölner Stadtachter-Regatta gegen acht weitere Achter auf dem Rhein anzutreten. Gemeldet sind zudem Teams vom RTHC Pred8oars Leverkusen, vom Neusser Ruderverein e.V., vom Ruderclub "Hansa" von 1898 e.V. Dortmund, der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Emscher Hammer und vom Kölner Ruderverein von 1877 e.V. sowie ein Boot aus Holland der TU Delft.

Eingebettet ist die Regatta in das Kölner Großevent "Kölner ...

Der Crefelder Achter begibt sich am 17. Juli nach Köln, um bei der Kölner Stadtachter-Regatta gegen acht weitere Achter auf dem Rhein anzutreten. Gemeldet sind zudem Teams vom RTHC Pred8oars Leverkusen, vom Neusser Ruderverein e.V., vom Ruderclub "Hansa" von 1898 e.V. Dortmund, der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Emscher Hammer und vom Kölner Ruderverein von 1877 e.V. sowie ein Boot aus Holland der TU Delft.

Eingebettet ist die Regatta in das Kölner Großevent "Kölner Lichter". Jedes Jahr strömen tausende Besucher an die Rheinufer, um das Spektakel aus Feuer und Wasser mitzuerleben. Neben vielen Attraktionen, Illuminationen und zahlreichen Bühnenprogrammen zeigen die Achter ihr Können und kommen unterhalb des Kölner Doms ins Ziel. Larus Melka, der mit dem Team des Crefelder RC im letzten Jahr den Sieg einfuhr, kann sich noch gut an den Zieleinlauf erinnern. "Das besondere an der Regatta ist die umwerfende Kulisse: entlang der Kölner Innenstadt an der Rheinpromenade mit ca. 250.000 Zuschauern an Land und 1,5 Millionen Fernsehzuschauer. Das ist der absolute Hammer. Du denkst du ruderst in eine römische Kampfarena hinein." Zudem ist das Rennen live im WDR-Fernsehen zu sehen. Wer es also nicht schafft, sich morgen an das Kölner Rheinufer zu begeben, hat die Möglichkeit um 21:15 Uhr gebannt vor dem Fernseher zu sitzen und dieses spannende Rennen zu verfolgen.

Doch die Regatta weißt noch weitere Besonderheiten auf. Nicht wie gewohnt, wird das Rennen in Rennbooten ausgetragen, sondern es wird in Gig-Booten gerudert. "Es kostet schon mehr Mühe und Kraft so einen breiten Kahn in Schwung zu kriegen und am Laufen zu halten." so Melka. Auch wenn das Rennen stromabwärts mit der Strömung gerudert wird, verlangen die 2000 Meter eine hohe körperliche Belastung von den Ruderern ab. Nur wer einen guten Start hinlegt und auf der Strecke Kraft und Ausdauer beweist, wird an die Spitze rudern können. Das fließende und wellige Wasser des Rheins stellt für die Krefelder, die auf dem Elfrather See trainieren, eine zusätzliche Herausforderung dar.

Nichts desto trotz haben die Crefelder ein klares Ziel: "Top 3 und ein Podestplatz, am besten Gold!"
Zu holen gibt es für den Sieger den Herausforderungspreis des Kölner Oberbürgermeisters sowie 10 Gutscheine von "Germanwings". Gesteuert von Jaqueline Jozwiak werden Matthias Simons, Thorsten Hütz, Lars Henning, Alexander Thierfelder, Andreas Baloghy, Leonhard Zerni, Moritz Koch und Marc Benger das Gig-Boot vom Clubhaus des Kölner Rudervereins von 1877 e.V. (KRV) in die Kölner Innenstadt rudern und versuchen Ihren Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen.
Gefeiert wird im Anschluss auf der großen Beachparty, die der KRV vor seinem Clubhaus veranstaltet. Mit stimmungsvollen Holzfeuern, Kölsch, Cocktails und Imbiss-Ständen wird zudem für ein ausgelassenes Ruderfest gesorgt.


Mannschaftsaufstellung Kölner Lichter:
Moritz Koch, Marc Benger, Leonhard Zerni, Andreas Baloghy, Alexander Thierfelder, Lars Henning, Thorsten Hütz, Matthias Simons, Steuerfrau Jaqueline Jozwiak

Autor: RUDERSZENE Team
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