Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Erstes Kräftemessen für alle Kaderathleten des Crefelder Ruder-Club in Leipzig

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© Sabine Tschäge

4. April 2014
Startschuss für die Saison 2014 bei den Ruderern, in Leipzig zur Langstrecke auf dem Saale-Elster Kanal und auf dem Ruderergometer. Nach den langen Wintermonaten, vielen Stunden im Kraftraum, dem Ruderergometer und vielen Kilometern in verschiedenen Trainingslagern im Süden Europas und zu Hause, gibt es jetzt ein erstes Aufeinandertreffen der besten Ruderer Deutschlands.

Samstag müssen alle einen 2 Kilometer Ausbelastungstest auf dem Ruderergometer absolvieren, anschließend geht es am Sonntag im Einer für die Skullbootsklassen und im Zweier ohne Steuermann für die Riemenbootsklassen an den Start. Chef-Bundestrainer Markus Schwarzrock will eine genaue Standortbestimmung über die Physiologie und die Fähigkeiten im Boot haben, bevor es in 3 Wochen in Köln richtig ernst wird und dann über die olympische Distanz von 2000 Metern geht.

Aus CRC Sicht hoffen alle Beteiligten auf ein gutes Abschneiden von Neuzugang Kristof Wilke, der zusammen mit Toni Seifert aus Leverkusen im Zweier ohne Steuermann an den Start geht. Im gleichen Rennen und mit einer Platzierung unter den Besten 12 hofft auch Alexander Thierfelder, der zusammen mit Robin Ponte aus Hürth rudert.

Routiniers im Frauen Zweier ohne Steuerfrau sind die Zwillinge Sara und Miriam Davids, die, obwohl sie noch der U23 Klasse angehören, in den A-Bereich vorstoßen können. Mit dabei in diesem Rennen ist auch Marisa Staelberg, die zusammen mit Elisabetha Sokolkova aus Lauingen rudert. Sie möchten gerne hinter den Davids schnellstes U 23 Boot werden.

Gleich vier Damen des CRC gehen im Frauen Einer an den Start. Zu den aussichtsreichsten Kandidatinnen gehören Lisa Schmidla und Marlene Sinnig, die beide Top-Platzierungen anstreben . Hier bleibt aber abzuwarten, in wie weit sie den Jetlag überwunden haben. Beide sind erst am Dienstag aus Sydney vom World Cup zurück gekommen, bei dem Schmidla im Vierer Silber gewinnen konnte. Gerade erst aus der U19 Juniorinnen Klasse aufgestiegen ist Michaela Staelberg, die sich einen vorderen Platz bei den U23 sichern will. Johanna te Neus startet auch im Einer, sie gehört aber eigentlich der Riemen Klasse an, hat aber zur Zeit noch keine Partnerin.

Eine erste Standortbestimmung gibt es auch für Niclas Kiefer, der zusammen mit Cornelius Nellesen aus Düsseldorf im Zweier ohne Steuermann der Leichtgewichte an den Start geht.

Völlig neues Terrain betritt Marc Leske, der letztes Jahr noch im Riemenboot erfolgreich war. In Leipzig tritt er im Junior Einer der U19 an, da sein Partner Krankheitsbedingt seit Januar pausieren muss . Das erklärtes Ziel ist ein Platz unter den Besten 10 Junioren zu erreichen.

Noch nicht ins Geschehen eingreifen kann Jonathan Rommelmann, der seit dem Trainingslager im Februar eine Verletzung auskuriert. Das gute Aufbautraining nährt die Zuversicht  in 3 Wochen in Köln bei der Deutschen Meisterschaft starten zu können.

Das Trainergespann Christoph Lüke und Sabine Tschäge sieht dem ersten Aufeinandertreffen gespannt entgegen – die Athleten sind gut vorbereitet!

Autor: Sabine Tschäge
Tags: Senioren
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