Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Göttersee bringt Lisa Schmidla Glück, Gold im Doppelvierer beim World Cup in Luzern

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© Oliver Quickert, rudern.de

14. Juli 2014
Erneut Start – Ziel Sieg für Lisa Schmidla vom Crefelder Ruder-Club und damit auch Sieg im Gesamtworldcup. Kristof Wilke arbeitet sich mit dem Vierer ohne Steuermann auf den 4. Rang. Der letzte World Cup in Luzern auf dem Rotsee mit 44 Nationen, gilt als letzte Standortbestimmung, bevor es Ende August in Amsterdam bei der WM um den Weltmeistertitel geht.

Mit einem Sieg am Freitag im Vorlauf zog Journalistik Studentin Lisa Schmidla mit ihrer Crew direkt in das Finale ein. Schmidla sitzt im deutschen Doppelvierer auf der Schlagposition, von der aus sie Julia Lier/Halle, Carina Bär/Heilbronn und Anne Kathrin Thiele/Leipzig den Rhythmus vor gibt. Das lief diesmal so gut, dass sie der Konkurrenz vom Start an enteilen konnten, lediglich die Kanadier konnten das Tempo von Schmidla mitgehen, hatten zur Streckenhälfte aber schon eine halbe Länge Rückstand. Mit einem Spurt bei 1250 Metern setzte sich dann das Boot mit Schlagfrau Schmidla kontinuierlich ab und hatte im Ziel mehr als eine Länge Vorsprung auf Kanada und die später 3 platzierten Neuseeländerinnen. Schmidla:“Julia, Anne und Carina haben mir ordentlich Schub gegeben, zwischendurch war die Schlagfrequenz nicht ganz optimal, zumal ich schon etwas Bedenken ob des starken Endspurts der Neuseeländerinnen hatte, aber der Spurt von uns hat gut geklappt“, erzählt sie überglücklich über den erneuten Sieg im Doppelvierer. Zudem bringt ihr der Sieg das Gelbe Trikot als World Cup Führende ein. Von Luzern aus geht es für Schmidla direkt ins Trainingslager an den Weissensee/Österreich. 

Kristof Wilke hätte seine Mannschaft fast auf das Treppchen geführt, am Ende fehlte eine halbe Bootslänge zu Bronze. Zunächst überwiegte die Enttäuschung an einer Medaille vorbei geschrammt zu sein, doch nach ein paar Minuten dann doch große Freude bei Wilke, Maximilian Munski/Lübeck, Björn Birkner/Rheinfelden und Toni Seifert/Leverkusen, über das gute Rennen. Mit jedem Start arbeitet sich der Vierer in dieser Saison weiter nach Vorne. Im Vorlauf zogen sie mit den Niederländern als zweite in das Finale ein. Abonnement Sieger Großbritannien lies auch diesmal nichts anbrennen und siegte vor den Niederländern mit einer halben Länge und Kanada mit einer dreiviertel Länge Vorsprung. Bis zur WM gilt es noch einen Schritt weiter zu kommen. Für Wilke geht es daher mit der Männer Riemen Gruppe am Donnerstag nach Breisach ins Trainingslager.

Miriam Davids erruderte im Frauen Vierer ohne Steuerfrau den 3. Platz und Johanna te Neues den 4. Platz. Sieger wurden zwei Boote aus Frankreich. „Richtig gut klappt es bei uns noch nicht, das Zusammenspiel funktioniert noch nicht, wir konnten den Französinnen nichts entgegen setzten“, erzählt eine enttäuschte Miriam Davids. Der Vierer ohne Steuerfrau ist bei den Frauen nicht olympisch, daher kommen die meisten Nationen mit ihren Booten erst zur WM. Bleibt abzuwarten wie Bundestrainer Thomas Affeldt das Viererergebnis bewertet und wie der Vierer dann zur WM fahren wird. Te Neues kann mit dem vierten Platz zufrieden sein, ihr Ziel die Studenten WM scheint damit realistisch.


Autor: Sabine Tschäge
Tags: Senioren | International
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