Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Guter Auftakt für die U23 des CRC in Rotterdam bei der WM

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© Oliver Quickert/DRV

22. August 2016
Das war ein Auftakt nach Maß, alle Aktiven des Crefelder Ruder-Club konnten mit ihren Mannschaften in die nächste Runde der U23 WM einziehen. Sehr wechselhafte und stürmische Bedingungen auf der Willem-Alexander Baan in Rotterdam. Sturzregen und kräftiger Seiten- Schiebewind forderte die Aktiven der Nationen. Ein Rekordmeldeergebnis, beschert den Veranstaltern ein volles Programm und auch volle Teilnehmerfelder, 70 Nationen mit knapp 2000 Startern sind bei der diesjährigen U23 und U19 WM am Start.

Direkt den Sprung in das Finale schaffte Michaela Staelberg mit ihrer Crew im Frauen Doppelvierer, denn der Sieger konnte sich im 11 Boote umfassenden Feld direkt für das Finale qualifizieren. Dabei waren sie nicht gut los gekommen am Start. „Als ich kurz zur Seite geschaut habe, bei 300 Metern, dachte ich nur das kann nicht sein! Dann haben aber alle im Boot sehr konzentriert mit gemacht und nach und nach haben wir alle eingesammelt“, so Schlagfrau Michaela Staelberg. Lange lieferten sie sich über die letzten 1000 Meter einen Kampf mit den Rumäninnen, 500 Meter vor dem Ziel schoben Staelberg und Co. ihren Bugkasten vor, den Vorsprung hielten sie bis ins Ziel.

In einem der Größten Meldefelder ist Jonathan Rommelmann gelandet. 30 Gegner fordern ihn. Aber Rommelmann hatte im Vorlauf schon mal die passende Antwort parat und ließ keinen Zweifel aufkommen. Vom Start an dominierte er das Feld und konnte ab 1000 Meter das Feld mit über 3 Längen Vorsprung kontrollieren. Für ihn geht es Morgen im Viertelfinale weiter.

„Das war ein bisschen fahrlässig von uns, das müssen wir im Halbfinale besser hin bekommen“, so ein leicht verärgerter Schlagmann Marc Leske. Hatte der Achter doch schnell geführt, so mussten sie die Führung auf den dritten 500 Metern an Italien ab geben. „Italien wollte unbedingt gewinnen, bei ihnen sitzen auch zwei Bronzemedaille Gewinner aus Rio im Boot, ich denke aber, das wir heute einfach zu unkonzentriert auf den zweiten 1000 waren“, so Laurits Follert, der es als amtierender Weltmeister in der Bootsklasse wissen sollte. Co Schlagmann Jacob Schulte-Bockholt hatte zudem mit Bauchkrämpfen zu kämpfen. „Das war nicht ganz optimal, aber auch noch nicht Besorgnis erregend. Sie haben immerhin die USA hinter sich gelassen und mit etwas mehr Konzentration wäre Italien auch zu schlagen gewesen. Im Halbfinale können sie Morgen zeigen, dass sie es besser können“, ist sich Heimtrainerin Sabine Tschäge sicher.

Der von Tschäge betreute leichtgewichtige Doppelzweier fuhr ebenfalls mit einem Sieg im Vorlauf, direkt in das Halbfinale vor.


Autor: Sabine Tschäge
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Tags: Senioren | International
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