Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Guter Saisonauftakt der CRC Athleten in Leipzig

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© Sabine Tschäge

9. April 2014
Mit persönlichen Bestwerten und absoluten Spitzenwerten, konnten die Aktiven des Crefelder Ruder-Club, vergangenen Samstag beim zentralen Test auf dem Ruderergometer glänzen. Die anschließende Langstrecke, die bei sonnigen und guten Bedingungen, am Sonntag auf dem Elster-Saale Kanal stattfand, zeigten einen positiven Trend für die in 3 Wochen stattfindende Deutsche-Kleinboot Meisterschaft und Ranglistenrennen in Köln.

CRC Neuzugang Olympiasieger Kristof Wilke, konnte am Wochenende noch nicht ins Geschehen eingreifen, eine Virusinfektion verhinderte kurzfristig seinen Start. Wilke ist aber wieder auf dem Wege der Besserung und kann in den kommenden Tagen wieder das Training aufnehmen.

Bei den Routiniers Sara und Miriam Davids lief es am im Zweier ohne Steuerfrau noch nicht ganz rund, mit dem 4. Platz können sie zufrieden sein, stellen sie doch zeitgleich mit Marisa Staelberg und Partnerin Elisabetha Sokolkova/Lauingen die schnellsten U23 Zweier ohne Steuerfrau, ein mehr als positives Ergebnis für Marisa Staelberg. Dies ist für beide Zweier eine gute Ausgangsbasis, zumal die Davids Zwillinge in den letzten Wochen im Studium sehr eingespannt waren und sich die fehlenden Regenerationszeiten bemerkbar gemacht haben.

Das Mammutprogramm für Lisa Schmidla und Marlene Sinnig, die beide erst am Dienstag vom World-Cup aus Sydney, bei dem Schmidla Silber gewinnen konnte, zurück gekommen sind, ist nicht ganz spurlos geblieben. Persönliche Bestwerte für beide auf dem Ruderergometer mit 6:50 Minuten für Schmidla und 6:52 Minuten für Sinnig sind absolute Spitzwerte, die auch Chef-Bundestrainer Markus Schwarzrock beeindruckt haben. Die anschließende Langstrecke am Sonntag war nicht mehr mit der Konzentration zu fahren, wie es sich beide gewünscht hätten, Schmidla auf Rang 7 und Sinnig auf Rang 9, ist aber für beide erst einmal eine gute Basis, zumal die Abstände von Platz 3 bis 10 sehr gering sind.

Für einen Paukenschlag sorgte Michaela Staelberg im gleichen Rennen wie Schmidla und Sinnig, gerade erst in den U23 Bereich aufgestiegen, wurde sie zweit schnellstes U23 Ruderin und glänzte zudem mit dem 10 Platz in der Gesamtwertung hinter Clubkameradin Marlene Sinnig. Johanna te Neues, die zur Zeit noch eine Partnerin sucht, hat den 19 Platz belegt und sich als Riemenruderin bei den Skullerinnen gut behauptet, auch der persönliche Bestwert auf dem Ruderergometer hat sie für die Riemengruppe von Bundestrainer Thomas Affeldt wieder interessant gemacht, zumal einige Zweier Kombinationen hinter den Erwartungen geblieben sind.

Alexander Thierfelder hat sein Ziel, unter den Besten 12 Zweiern zu landen mit Platz 11, zusammen mit Robin Ponte/Hürth, im Männer Zweier ohne Steuermann erreicht, die Startphase und der Endspurt haben noch nicht zur Zufriedenheit von Thierfelder geklappt, so dass es noch deutliche Reserven gibt.

Der notgedrungene Ausflug von Riemenruderer Marc Leske in die Skullbootsklasse, den Einer, ist nicht gut verlaufen. Im insgesamt stärksten Teilnehmerfeld mit 71 Startern, konnte Leske, der gut begann, aber ab dem 3 Kilometer große Probleme mit der Technik hatte, nicht mehr mithalten und landete auf dem 30igsten Rang.

Die nächsten 3 Wochen werden jetzt alle Teams intensiv nutzen, um die am Wochenende gewonnenen Erkenntnisse positiv umzusetzen.

Autor: Sabine Tschäge & M. Staelberg
Tags: Junioren | Senioren
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