Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Langstreckenregatta Rheine am 29.03.2008

30. März 2008
Die Breitsportsaison 2008 hat begonnen...
Noch vor dem offiziellen Anrudern des Crefelder Ruder Club begann die Regattasaison für die Breitensportler. An der Landesgrenze zu Niedersachen organisierte der RHTC Rheine auch in diesem Jahr wieder eine familiäre Langstreckenregatta auf der Ems, an der wir mit zwei Vierern teilnahmen.
Die körperliche Konstitution der acht CRC Teilnehmer war in diesem Jahr dank des intensiven Ergometertrainings in den Wintermontagen, betreut ...

Die Breitsportsaison 2008 hat begonnen...
Noch vor dem offiziellen Anrudern des Crefelder Ruder Club begann die Regattasaison für die Breitensportler. An der Landesgrenze zu Niedersachen organisierte der RHTC Rheine auch in diesem Jahr wieder eine familiäre Langstreckenregatta auf der Ems, an der wir mit zwei Vierern teilnahmen.
Die körperliche Konstitution der acht CRC Teilnehmer war in diesem Jahr dank des intensiven Ergometertrainings in den Wintermontagen, betreut durch Lars Henning, Christian Kraus und Philipp te Neues, hervorragend.

Unechtes Männerboot
Bei der Meldung zur Regatta deutete sich jedoch ein kleines Problem mit dem Frauenanteil im "Team Rheine 2008" an. So bedarf es bekanntlich vier Frauen und vier Herren für zwei Mixed-Boote. Was aber tun bei nur drei Ruderinnen und fünf Männern? Kein Problem bei den trainierten CRC-Damen! Es wurden ein Mixed-Vierer und ein "Männervierer" (mit weiblicher Unterstützung) gemeldet.

Nach ein paar Lockerungsübungen wagte sich unser "Männerteam" mit Philipp te Neues, Roman Melka, Egon van Erp und Siggi (Sigrid) Benger, gesteuert von Annette Flügen, als erstes auf die Strecke. Mit geringen zeitlichen Abstand startete direkt danach ein Achter aus einem anderen Rennen, dem es auf der 4 km langen Strecke aber nicht gelang unser "Männerboot" einzuholen! Während das "Männerboot" noch auf der Ems mit dem Hochwasser, dem strammen, kalten Gegenwind und einem Regenschauer kämpfte, nutzte die Mannschaft des Mixed-Vierers mit Fatme Melka, Stefanie te Neues, Peter Benger und Ulrich Troitzsch die Zwischenzeit, um das Kuchenbuffet und das Grillangebot genauer unter die Lupe zu nehmen. Nach gründlicher Revision des Essenangebots war man sich einig, daß man nicht zu viel Zeit auf dem Wasser verbringen sollte, um die Köstlichkeiten im Anschluß nach dem Rennen noch ausgiebig genießen zu können.

Frauen dominierten stimmlich im Mixboot
Beim Warmrudern im Mixed-Vierer herrschte zunächst Wanderruderstimmung. Eine weibliche Stimme aus Verberg (Fatme Melka wohnt in Traar) informierte sekündlich (!) die Mannschaftsmitglieder über alle Lebenslagen und Befindlichkeiten vor einem Rennen.
Selbst unter Anwendung der (männlichen) Fähigkeit des Zuhörens -ein Ohr rein anderes wieder raus- konnte man sich dem Redefluß nicht entziehen. Erst mit dem Startkommando der Steuerfrau war der Redefluß gebrochen und das Kommando übernommen. Unter dem unermüdlichen Anfeuern durch die Steuerfrau mobilisierte die Mannschaft all ihre Kräfte und wuchs über sich hinaus, so daß das Mixed-Boot unter die ersten drei Boote kam.

Nach den anstrengenden Rennen haben wir uns zunächst mit Kuchen, (von Siggi gebackenen) Hefezopf und Gegrilltem vor Ort für die Rückfahrt gestärkt, um dann in Krefeld nach einer nicht ganz einfachen Restaurantwahl den Abend beim Italiener am Hülser Marktplatz ausklingen zu lassen.

Autor: Ulrich Troitzsch
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