Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Langstreckentest und Ergometerüberprüfung in Dortmund

28. November 2014
Weltmeisterin Lisa Schmidla nimmt Fahrt auf für die neue Saison auf.
U19/17 Langstrecke in Oberhausen mit guten Ergebnissen

Während sich Sonntag für die meisten das erste Licht am Adventskranz entzündet, schwitzen und kämpfen die Top Athleten des Crefelder Ruder-Clubs, in Dortmund auf dem Ruderergometer und im Einer und Zweier ohne Steuermann. Eine erste Standortbestimmung für die Saison 2015, bei der dieses Jahr, bei der Weltmeisterschaft Ende August die Olympiaqualifikation errudert werden muss. Samstag gilt es ab 8:30 Uhr für alle Kaderathleten erst einmal 2000 Meter auf dem Ruderergometer zu absolvieren. Eine komplette Ausbelastung, die den Aktiven bereits viel abverlangt, bevor es dann am Sonntag ab 9:30 Uhr auf die sechs Kilometer lange Strecke des Dortmund-Ems-Kanals geht. 

„Das wird ein hartes Wochenende für uns! Ergometer und Langstrecke, zweimal hintereinander voll ausbelasten. Ich bin aber nach der WM wieder gut ins Training gekommen und denke, dass ich beide Sachen gut leisten kann“, erzählt Lisa Schmidla. Aber nicht nur die Weltmeisterin muss sich beweisen, auch alle U23 Aktiven und A-Kader Sportler des Deutschen Ruderverbandes sind am Start. Chefbundestrainer Markus Schwarzrock wir dabei besonders seine Kandidaten für Rio 2016 unter die Lupe nehmen. 

Kristof Wilke hofft mit neuem Partner Anton Braun aus Berlin, wieder in den Kreis des Deutschlandachters vorzustoßen und sich persönlich auf dem Ruderergometer durch eine starke individuelle Leistung weiter nach vorne schieben zu können.

Die Davids Zwillinge, Sara und Miriam, gehen wie gewohnt zusammen am Sonntag in Zweier ohne Steuerfrau an den Start. Auch sie müssen auf dem Ruderergometer am Samstag aber erst einmal getrennt voneinander ihre Leistung abgeben.

Johanna te Neues startet zusammen mit Ulrike Törpsch aus Pirnar, ebenfalls im Zweier ohne Steuerfrau. 

Eines der besten U23 Boote waren sie in der letzten Saison, Marisa Staelberg und Elisaveta Sokolkova aus Lauingen, nun wollen sie bei den U23 ganz nach vorne. Ihre Schwester Michaela Staelberg wird im Einer antreten, aber ein Infekt den sie sich letzte Woche eingehandelt hat, hat sie erst einmal ausgebremst, Freitag soll entschieden werden, ob sie starten kann.

Gleich mit einer ganzen Flotte an Aufsteigern, die vom U19 Bereich in den U23 Bereich wechseln ist der CRC am Start.

U19 Weltmeister Marc Leske tritt mit neuem Partner Rene Stüven aus Herne an. Jacob Schulte-Bockholt und Laurits Follert bilden eine gewohnte Kombination. Jakob Gebel wird zusammen mit Janek Schirrmacher aus Siegburg an den Start gehen.

Bei den Neuaufsteigern der U23 Frauen steigen Sophie Baloghy mit Partnerin Vera Spanke aus Neuss und Henriette te Neues mit Partnerin Carlotta Schmitz aus Essen ins Boot. Für alle heist es dann aber am Samstag auch auf dem Ruderergometer erst einmal „Achtung-los!“.

Ein Start kommt für Jonathan Rommelmann nicht in Betracht. Eine Virusinfektion hatte ihn 14 Tage ausgebremst, langsam kann er wieder mit dem Aufbautraining beginnen, aber eine Ausbelastung ist z.Z. noch nicht möglich.

U19/U17 Langstrecke in Oberhausen – Simon Straßburg trumpft auf

Bereits vergangenes Wochenende haben die Nachwuchskräfte des CRC ihre Leistung bei der Langstrecke in Oberhausen auf dem Rhein-Herne Kanal über 6 Km abgegeben. Dabei sorgte Simon Straßburg im U19 Einer für eine Überraschung. Schon im Training zeigte sich seine gute Leistung, die er dann in Oberhausen eindrucksvoll unter Beweis stellte, als er den letztjährigen JWM Teilnehmer Jakob Raillon aus Witten auf den zweiten Platz verwies. Seine Leistung inspirierte auch U19/U23 Bundestrainerin Brigitte Bielig, sie lud ihn prompt zum Skull Lehrgang, an diesem Wochenende, nach Berlin ein. 

Viele Kankheitsausfälle verhinderten bei einem Großteil der CRC Gruppe den Start, aber dennoch wurden zahlreiche Top 10 Platzierungen errungen, wie z.B. der zweite Platz von Vincenzo Codispoti und Lars Hermsdorfer im leichtgewichtigen Zweier ohne Steuermann der U19.

Autor: Sabine Tschäge
Tags: Junioren | Senioren | International
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