Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Lukas Geller und Simon Straßburg wahren JWM Chancen in Hamburg

16. Juni 2015
Bei der Internationalen Regatta in Hamburg auf der Dove-Elbe Regattastrecke lief nicht alles wie gewünscht beim Ranglistenrennen, zu dem U19/23 Bundestrainerin Brigitte Bielig/Dresden die U19 Kadersportler erneut eingeladen hatte. Sehr windige und wellige Bedingungen machten den CRC Sportlern diesmal zu schaffen.

Lukas Geller wollte mit Partner Christopher Reinhardt aus Dorsten im U19 Zweier ohne Steuermann bis ins A-Finale vorfahren. Nach gewonnenem Vorlauf am Freitag befand sich der Zweier auch auf Kurs. Doch der Zwischenlauf am Samstag hatte es in sich, sehr windige und vor allem böige Bedingungen machten dem Duo sehr zu schaffen, ungünstige Wellenentwicklung auf der Mittelbahn und technische Patzer führten dann in das B-Finale. Mit gehörig Wut im Bauch wollten sie das B-Finale gewinnen, schnell entwickelte sich ein Bord an Bord Kampf mit einem Boot aus Süddeutschland, am Ende musste Geller mit dem 2 Platz vorlieb nehmen und wurde insgesamt 8 schnellstes Boot. Nicht ganz das erhoffte Ergebnis, aber damit bleiben sie weiter im Rennen um die Nationalmannschaftsplätze. Sonntag mussten dann alle U19 Kaderathleten im Vierer auf die 2000 Meter Strecke und hier demonstrierte Geller zusammen mit Reinhardt, Johannes Renz/Dortmund und Lukas Föbinger/Witten seine Ruderklasse. Mit über 4 Sekunden Vorsprung gewannen sie das Vierer Rennen. Im Vierer werden sie auch in Köln zur U19 Meisterschaft antreten. Beim abschließenden Achter Rennen wurde Geller mit dem ersten NRW Achter knapp 2ter hinter dem Team Nord-Ost.

Dass es für den CRC nicht ganz rund lief im Ranglistenrennen, zeigte auch das Rennen vom jungen Simon Straßburg. Auch er gewann am Freitag seinen Vorlauf im U19 Einer souverän, aber Samstag war dann nicht sein Tag und am Ende fehlte immer das Quäntchen Glück. Toll gekämpft erwischte er den stärksten Zwischenlauf und landete im B-Finale. Ziel war es unter die besten 8 Boote zu kommen, und mindesten Platz 2 im B-Finale zu belegen. Doch daraus wurde nichts. „Simon ist ein super Rennen gefahren und hat toll gekämpft, dass er dann mit 6/10 Sek auf Platz 3, also 9ter wird, ist frustrierend“, so Trainerin Sabine Tschäge, die sich über die knappen Abstände ärgerte, denn die Boote von Platz 3 bis 9 lagen alle innerhalb einer Sekunde. So ein geringer Rückstand ist schwer zu akzeptieren. Straßburg ist damit noch nicht raus aus dem Rennen zur Nationalmannschaft, aber er muss in Köln zur DJM schon ein Top Ergebnis abliefern und hoffen, dass einer seiner Gegner schwächelt.

Im gleichen Rennen fuhr auch Konstantin Nowitzki, der sein Ziel unter die besten 18 Boote zu fahren realisierte und im C-Finale 4ter wurde. In der Gesamtrechnung den 16ten Platz belegte. Zusammen mit Tobias Kiene/Hamm gewann er am Samstag den U19 Doppelzweier.

Jonas Mark und Jan Renner siegten am Sonntag im U19 Doppelvierer in Renngemeinschaft mit Ruderern aus Essen. Auch am Siegersteg anlegen konnte Michael Rieske und Lars Hermsdorfer, die in Renngemeinschaft den Leichtgewichts-U19-Achter gewannen.

In der Altersklasse U17 konnte Charlotte Lier mit ihrer Düsseldorfer Partnerin Leonie Menzel am Samstag die vor zwei Wochen in Köln gestartete Siegesserie im Juniorinnen-Doppelzweier fortsetzen. Am Sonntag musste sich das Duo in einem denkbar knappen Rennen mit allen Favoritenbooten mit Platz vier begnügen. 

Joost Follert und Marcel Habig erruderten am Samstag mit ihren Partnern aus Neuss und Düsseldorf im Vierer-mit-Steuermann einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Auch sie mussten sich am Sonntag allen Favoriten für die in drei Wochen stattfindende Deutsche Jugendmeisterschaft stellen. In einem sehr knappen Finish konnten sich die vier Ruderer, gesteuert von Samuel Stahl, auf dem zweiten Platz hinter den schon vor zwei Wochen in Köln siegreichen Mindenern behaupten.

Einen weiteren Sieg fuhr am Sonntag Rebecca Dick im Leichtgewichts-Einer ein. Sie konnte sich mit der gezeigten Leistung für die Deutsche Jugendmeisterschaft empfehlen.

Autor: Markus Wöstemeyer & Sabine Tschäge
Tags: Junioren
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