Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Männer- und Frauenachter verteidigen Sprintmeisterschaft

9. Oktober 2011
Bei der Deutschen Sprintmeisterschaft in Mannheim haben die Sportler des Crefelder RC wieder einmal überzeugt und sehr erfolgreich abgeschnitten. In insgesamt sechs Bootsklassen konnte der Crefelder Ruder-Club Goldmedaillen gewinnen. Besonders die Siege des Männer- und des Frauenachters zeigt die weiterhin starke Dominanz des CRC auf der Sprintdistanz von 350 Metern.

Direkt im ersten Rennen mit Beteiligung des Crefelder RC konnten die mitgereisten Fans jubeln. Die Bundesligaruderer Thorsten Hütz, Dirk Marterer, Matthias Simons und Lars Henning gewannen unter dem Kommando von Steuermann Sven Evers deutlich im Männervierer mit Steuermann. Der erste Sprinttitel stand damit auf dem Konto des CRC und die geplante Titelverteidigung war geglückt.

Über die Silbermedaille konnten sich Lisa Schmidla, Rebekka Klemp, Johanna te Neues und Mona Benger im Frauen-Doppelvierer freuen. Lediglich das Boot aus Ludwigshafen war knapp eine Sekunde schneller als die Krefelder Kombination rund um U23-Weltmeisterin Lisa Schmidla.

Auf dem undankbaren vierten Platz kam der Achter der A- und B-Junioren des Crefelder RC ins Ziel und verpasste damit die erhoffte Treppchen-Platzierung. Gleiches Schicksal ereilte den Mixed-Doppelvierer der B-Junioren. Weniger als eine halbe Sekunde betrug der Abstand zum Bronzerang. In der Altersklasse der 17- und 18-Jährigen hingegen ging der Mixedtitel an die Ruderer vom Elfrather See. Paula Wlodarek, Marisa Staelberg, Michael Naß und Matthias Keulen gewannen deutlich vor den folgenden Booten und sicherten sich so die Sprintmeisterschaft.

Steuermann Sven Evers, der bereits im siegreichen Männervierer das Kommando hatte, war auch mit dem Juniorinnen-Doppelvierer erfolgreich. Leoni Lier, Viktoria Voigt, Michaela Staelberg und Henriette te Neues gewannen vor zwei Booten aus Essen mit 0,35 Sekunden Vorsprung Gold bei den B-Juniorinnen.

Viktoria Voigt und Michaela Staelberg siegten zudem auch im B-Doppelzweier und ließen der Konkurrenz keine Chance. Michaela Staelberg ruderte ebenfalls im Doppelzweier mit Juniorweltmeisterin Marisa Staelberg bei den A-Juniorinnen mit. Zusammen sicherten sich die Schwestern im Mannheimer Hafen die Silbermedaille.

Bundesliga-Achter nicht zu schlagen
Der Männer-Doppelvierer musste wegen diverser Krankheitsausfälle abmelden und so hingen zum Schluss des Regattawochenendes die größten Erwartungen an den beiden Bundesliga-Achtern des Crefelder Ruder-Clubs.

Im Frauenachter verteidigten Mona Benger, Theresa Lomertin, Theresa Hülsmann, Johanna Davids, Manuela Staelberg, Melanie Staelberg, Sara Davids und Miriam Davids mit Steuerfrau Tjarde Melka erfolgreich den Sprinttitel und wurden nach einem eindrucksvollen Rennen, das sie mit zweieinhalb Sekunden Vorsprung gewannen, mit der Goldmedaille belohnt. Die Boote aus Bonn und Heidelberg auf den Plätzen zwei und drei hatten dem starken CRC-Achter nichts entgegen zu setzen. „Nach dem zweiten Platz in der abgelaufenen Bundesliga-Saison war dies ein versöhnlicher Saisonabschluss“, freute sich Johanna Davids aus dem Mittelschiff des Krefelder Boots nach der Siegerehrung.

Auch der Männerachter konnte seinen Titel verteidigen und gewann damit zum fünften Mal in Folge die Deutsche Sprintmeisterschaft. Moritz te Neues, Dirk Marterer, Leonhard Zerni, Larus Melka, Alexander Thierfelder, Lars Henning, Thorsten Hütz und Matthias Simons verwiesen im von Carolin Staelberg gesteuerten Achter die Konkurrenten aus Münster und Mülheim auf die Plätze zwei und drei. Damit bestätigten sie auch einen Monat nach dem deutlichen Sieg in der Ruder-Bundesliga ihre Stellung als schnellstes Sprintboot Deutschlands.

Autor: Jan Nikolai Trzeszkowski
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Tags: Junioren | Senioren | RBL
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