Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Männerachter beim Head of the River Race in London

15. März 2012
Am kommenden Samstag startet der erfolgreiche Männerachter des Crefelder RC bei der größten Achterregatta der Welt auf der Londoner Themse. Nach vielen intensiven Trainingseinheiten in den vergangenen Wochen hat sich das CRC-Boot eine Platzierung unter den besten 20 als Ziel gesetzt und will möglichst weit Richtung Top 10 vorfahren.

Auf der berühmten Strecke, auf der auch das berühmte Boatrace zwischen Oxford und Cambridge stattfindet, starten die 420 Boote am Samstag in kurzen Abständen hintereinander, so dass es immer wieder spannende Überholmanöver geben wird. Daher kommt den Steuerleuten auf der Themse eine noch wichtigere Rolle zu als sonst bei anderen Rennen. Im CRC-Achter ist Carolin Staelberg dafür zuständig das Boot auf den optimalen Weg zu lenken und auch in kritischen Situationen möglichst auf der Ideallinie zu steuern.
 
Das Rennen in London bildet für das Flaggschiff vom Crefelder Ruder-Club traditionell den Abschluss der Wintersaison und damit das letzte Langstreckenrennen vor dem Start der Kurzstreckenregatten. Im vergangenen Jahr konnte der CRC-Männerachter das Rennen auf Platz achtzehn beenden und wurde bestes deutsches Clubboot.

Besonders nach dem deutlichen Sieg bei der internationalen Langstreckenregatta in der Schweiz Anfang Dezember blickt die Mannschaft nun optimistisch auf das kommende Wochenende. So bilanzierte Moritz Koch beim gemeinsamen Abschlusstraining am vergangen Sonntagmorgen die Vorbereitung: „Durch den lange zugefrorenen Elfrather See konnten wir nicht so viel rudern wie im letzten Jahr, doch wir sind alle topfit und werden in London alles geben, um einen Platz unter den besten 20 Booten zu halten und nach Möglichkeit in die Top 10 vorzufahren.“

Der Männerachter vom Crefelder RC ist auf Platz 15 gesetzt und wird alles daran setzen, diese Position zu halten. „Insbesondere wollen wir bestes deutsches Boot werden, um unsere gute Ausgangsposition für die bevorstehende nationale Saison zu unterstreichen“,  so Trainer Christoph Lüke.
 
Von den über 400 Achtern sind allein 29 Boote aus Deutschland gemeldet, bei insgesamt nur 67 ausländischen Booten. Unter den deutschen Konkurrenten finden sich auch einige Achter aus der Bundesliga wie die Achter aus Hamm, Hannover und Berlin, die die prestigeträchtige Regatta in London ebenfalls zur Vorbereitung auf die bevorstehende Bundesligasaison nutzen. In der kommenden Saison der Ruder-Bundesliga will der CRC-Männerachter zum dritten Mal in Folge erfolgreich den Titel verteidigen.
 
Zunächst steht nun aber das „Head of the River Race “ in London auf dem Programm. Auf der ca. 6,8 Kilometer langen Strecke des „Head“ in England kommt es auch besonders darauf an, die Strömung im Fluss optimal zu nutzen. Das erste Boot startet bei der größtmöglichen Strömung, so dass der frühe Startplatz dem CRC-Achter eher entgegen kommt. Zudem kann die Krefelder Mannschaft in London fast auf die optimale Besetzung zurückgreifen. Lediglich Larus Melka muss auf den Start in London aus beruflichen Gründen verzichten. Für ihn rückt Leonhard Zerni in das Flaggschiff des CRC und freut sich auf seinen ersten Start beim Head: „Ich bin gespannt auf meinen ersten Start in London. In der Schweiz waren wir dieses Jahr schon erfolgreich, jetzt müssen wir das bestätigen und dafür sind wir topmotiviert.“


CRC Männerachter in London:
Matthias Simons, Thorsten Hütz, Jochen Urban, Lars Henning, Andreas Baloghy, Leonhard Zerni, Dirk Marterer, Moritz Koch,
Steuerfrau: Carolin Staelberg

Autor: Jan Nikolai Trzeszkowski
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Tags: Senioren | International | RBL
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