Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Männerachter ist bereit für den Start in London

31. März 2011
Am Samstag ist es wie in jedem Jahr so weit. Die größte Achterregatta der Welt findet auf der Londoner Themse statt. Mit dabei ist natürlich auch das Flaggschiff des Crefelder Ruder-Clubs. Der Männerachter vom Elfrather-See hat in den letzten Wochen viel trainiert um beim Rennen über die Strecke von 4,25 Meilen gut abzuschneiden.

In der vergangenen Woche fand auf der Themse das wohl berühmteste Ruderrennen der Welt statt: Die beiden Universitätsachter von Oxford und Cambridge traten vor ca. 250.000 Zuschauern am Ufer gegeneinander an. Auf der gleichen Strecke findet nach diesem bekannten Rennen nun eine Woche später das größter Achterrennen statt. 420 Startplätze gibt es beim "Head of the River Race" auf der Londoner Themse. Einer davon ist wie in den vergangenen Jahren auch für den Männerachter vom Crefelder Ruder-Club reserviert.

Nach dem Sieg in der Schweiz ist dies die zweite und letzte Langstreckenregatta für den Männerachter in der Saisonvorbereitung. In der Schweiz konnte der CRC-Achter vor dem Achter des Seeclub Zürich gewinnen. Und eben dieser Achter startet nur kurz hinter dem Krefelder Boot, so dass sicherlich ein guter Vergleich auf der Strecke möglich ist. Die Krefelder sind nach dem dreiundzwanzigsten Platz im vergangenen Jahr nun auf Platz 17 gesetzt und wollen diese Position natürlich halten und nach Möglichkeit verbessern.

Von den über 400 Achter sind allein 30 Boote aus Deutschland, bei insgesamt nur 65 zugelassenen ausländischen Booten. Darunter finden sich auch einige Konkurrenten aus der Bundesliga wie die Achter aus Mülheim und Osnabrück, die die prestigeträchtige Regatta in London ebenfalls zur Vorbereitung auf die Bundesligasaison nutzen.

Danach geht es nach einem Rennen über die olympische Distanz von 2000 Metern bei der deutschen Meisterschaft auch schon auf die Lieblingsstrecke des Flaggschiffs vom Elfrather-See. Der erste Start auf der Sprintstrecke ist für den Bundesliga Auftakt in Frankfurt Anfang Juni geplant.

Zunächst steht nun aber der "Head" in London auf dem Programm. Auf der ca. 6,8 Kilometer langen Strecke in England kommt es auch besonders darauf an die Tidenströmung im Fluss optimal zu nutzen. Das erste Boot startet bei der größtmöglichen Strömung, so dass der frühe Startplatz dem CRC-Achter entgegen kommt. Den Achter auf dem richtigen Weg auf der Themse zu steuern, dass ist die Aufgabe von Steuerfrau Jaqueline Jozwiak. Für sie ist es das letzte Rennen am Steuer des Männerachters, da sie sich in Zukunft ganz auf ihr Abitur und ihr bevorstehendes Studium konzentrieren will: "Ich freue mich auf das letzte gemeinsame Rennen. Hier können wir noch Mal zeigen, was für ein gutes Team wir sind. Ich habe die Zeit wirklich genossen und es hat jede menge Spaß gemacht.", sagte sie beim abschließenden Training und stellte ihre acht Männer auf ein hartes Rennen in London ein.

Die Krefelder Mannschaft kann in London fast auf die optimale Besetzung zurückgreifen. Lediglich Thorsten Hütz fehlt auf der Co-Schlagposition, auf die in London nun Lars Henning aufrückt.


CRC Männerachter in Lodnon:
Matthias Simons, Lars Henning, Jochen Urban, Andreas Baloghy, Dirk Marterer, Moritz Koch, Larus Melka, Marc Benger
Steuerfrau: Jaqueline Jozwiak

Autor: Jan Nikolai Trzeszkowski
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Tags: Senioren | International | RBL
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