Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Marisa Staelberg startet in Turin für Deutschland

10. Februar 2011
Nur eine Woche nach dem erfolgreichen Indoor-Cup steht für Marisa Staelberg vom Crefelder Ruder-Club bereits der nächste Wettkampf unmittelbar bevor.
Die 17-Jährige startet bei der internationalen Langstreckenregatta in Turin im Auswahlachter des Deutschen Ruderverbands.

Am vergangenen Sonntag gelang es Marisa Staelberg erstmals die WM-Norm von 7:18 auf dem Ruderergometer zu unterbieten. Damit hat sie ein erstes Zeichen gesetzt und kann sich nun voll und ganz auf dem Wasser darauf konzentrieren die nächsten Hürden auf dem Weg zur Junioren Weltmeisterschaft im Sommer in Angriff zu nehmen.

Ein Beweis für ihre guten Leistungen ist nun auch die Nominierung für den Juniorinnen-Achter, der den DRV im italienischen Turin vertritt. Aufgrund ihrer Leistungen auf dem Ergometer und beim Langstreckentest im Winter wurde sie gemeinsam mit ihrer Zweierpartnerin Sophia Wüllner aus Waltrop von der Bundestrainerin in das Auswahlboot berufen. Auf das Rennen freut sie sich schon und ist gespannt was sie in Turin erwartet. "Ich freue mich über die Nominierung und will jetzt nach dem guten Ergotest auch auf dem Wasser meine Qualität unter Beweis stellen."

Zur 28. Auflage der Turiner Regatta werden rund 2000 Sportler aus ganz Europa erwartet. Das deutsche U19-Nationalteam gehört in Turin bereits zu den Stammgästen und wird jedes Jahr von der italienischen Bootswerft Filippi unterstützt, die auch im Sommer bei der U19-WM die deutsche Verbandsflotte stellt.

Der Flieger nach Turin startet mit der Mannschaft am Freitag. Ehe es am Sonntag dann im Rennen zur Sache geht, steht am Samstag noch ein gemeinsames Training im Boot auf dem Plan. Marisa Staelberg hofft neben dem Fluss Po auch etwas von Turin selbst zu sehen: "Es wäre schön, wenn wir Gelegenheit hätten auch etwas von der Stadt zu erleben. Aber wir werden sehen was uns erwartet und schließlich sind wir zum Rudern in Turin und nicht um uns die Stadt anzugucken.", sagt sie ganz professionell und ist voller Ehrgeiz gespannt auf das Verfolgungsrennen, bei dem die Boote im 20 Sekundenabstand auf die 6000 Meter lange Strecke geschickt werden.

Trainiert wird Marisa Staelbergs Achter dabei von jemandem den sie selber gut kennt: CRC-Trainerin Sabine Tschäge übernimmt in Turin die Betreuung des deutschen Auswahlbootes. Ein weiteres Zeichen für das Vertrauen, dass der Deutsche Ruderverband in den Leistungsstandort Krefeld setzt.

Autor: Jan Nikolai Trzeszkowski
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Tags: Junioren | International | RBL
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