Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Michaela Staelberg rudert auf das Münchener Siegerpodest

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© Sabine Tschäge

7. Mai 2013
Der zweite Platz im Juniorinnen Doppelzweier war das beste Ergebnis des Crefelder RC bei der Regatta in München. Für die weiteren Junioren des CRC war es ein erfahrungsreiches Wochenende.

Auf der Olympischen Regattastrecke in München schrammte Michaela Staelberg im Juniorinnen A Doppelzweier zusammen mit ihrer Zweierpartnerin Lena Dankel (Magdeburg) knapp an Gold vorbei. Im Vorlauf siegten sie souverän und zogen mit einer guten Zeit in das Finale ein, was für das frisch zusammengesetzte Duo eine erste gute Bestätigung war. Im Finale setzte sich dann das favorisierte Boot aus Hannover/Hanau zusammen mit dem Boot aus Potsdam schnell ab. Mit einem Zwischenspurt bei Streckenhälfte konnte sich der Zweier mit Michaela Staelberg im Bug jedoch wieder an das führende Duo heran schieben und durch eine erneute Tempoverschärfung gelang es ihnen das Potsdamer Boot zu überholen. Am Ende fehlte jedoch ein knapper Bugball zum Sieg. Überglücklich über diese Platzierung ließen sich beide bei der Siegerehrung feiern. Gemeinsam ruderten sie dann am Sonntag auch im Doppelvierer. Nach einem Sieg im Vorlauf hatte man schon mit einem Sieg im Finale spekuliert, musste sich dann aber der Renngemeinschaft aus Hannover/Potsdam/Leipzig geschlagen geben. In beiden Rennen konnte die internationale Konkurrenz nicht mithalten. Ein sehr gutes Ergebnis für Michaela Staelberg.

Hoch motiviert war auch der Vierer ohne Steuermann um Marc Leske. Im mit vierundzwanzig Booten stark besetztem Feld konnte nur der Vorlaufsieger in das Finale einziehen. Leider hatte der Vierer mit Marc Leske gegen die Juniorennationalmannschaftsvierer aus Kroatien und Slowenien, die im späteren Finale auch ganz vorne landeten, noch keine Chance. Gut vom Start weg gekommen, konnten sie das Tempo der beiden anderen Nationen nicht ganz mitgehen. Im Endspurt schlossen sie zwar zu Kroatien wieder auf, aber konnten nicht mehr vorbei ziehen. In vier anderen Vorläufen wären sie mit dieser Zeit weiter gekommen. Im Achter schafften sie den Einzug ins Finale. Hier waren dann aber England, eine Renngemeinschaft aus Rostock/Hamburg/Magdeburg/Dresden und der Achter aus
Kroatien schneller.

Jakob Gebel, David Fieseler und Niclas Kiefer konnten im zweiten Team NRW Achter das B Finale gewinnen.

Für einen Paukenschlag sorgte Sophie Baloghy. Erst wenige Trainingseinheiten zusammen mit Vera Spanke rudernd, schafften sie den Sprung ins Finale im Juniorinnen A Zweier ohne Steuerfrau. Im Endlauf lagen sie lange auf dem vierten Platz, mussten sich im Schlussspurt aber den Engländerinnen geschlagen geben und landeten schließlich auf dem fünften Rang. "Ein super Einstand für das Duo, der so nicht zu erwarten war", so CRC Trainerin Sabine Tschäge. Im gleichen Rennen ruderte auch Henriette te Neues, verpasste aber mit ihrer Partnerin Carlotta Schmitz den Einzug ins Finale und wurde im B Finale dritte. Alle drei ruderten auch im zweiten NRW Achter, der fünfter werden konnte.

Leoni Lier schaffte als eigentlich leichtgewichtige Ruderin in der offenen Klasse nicht den Einzug ins Finale, was auch zu erwarten gewesen war. Mit ihrer Zweierpartnerin aus Koblenz wird sie bei der nächsten Regatta in Köln dann in der Leichtgewichtsklasse starten.

„Insgesamt war das ein gutes Ergebnis für die Ruderinnen und Ruderer des CRC“, bilanzierte Tschäge nach dem Wochenende und fügte hinzu „Überraschend war die Stärke der anderen Nationen, besonders im Junioren Riemenbereich. Hier erwartet Bundestrainerin Brigitte Bielig zur Junioren WM eine schwere Aufgabe.“

Autor: Sabine Tschäge
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Tags: Junioren | International
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