Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Nichts für schwache Nerven – Basel Head stellte die CRC Ruderer vor schwere Aufgaben

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20. November 2016
Lukas Geller gewinnt mit dem Deutschlandachter 2 beim Sprint die Silbermedaille. Vor dem U23 Achter mit Schlagmann Marc Leske, Jacob Schult-Bockholt und Laurits Follert an Bord, die auf den Bronzerang rudern und den Holländischen und Schweizer Nationalachter hinter sich lassen. Bei der Langstrecke wird Geller 4ter und der U23 Achter knapp 5ter. Der CRC Männerachter kommt auf den 9 Platz im Sprint und Langstrecke. Der Frauenachter sprintet ebenfalls auf das Treppchen beim Sprint, mit Platz 3 gerade einmal 3/10 Sekunden vom Sieger aus Prag entfernt. Bei der Langstrecke werden sie 5te.

„Die Langstrecke hat unheimlich Spaß gemacht, es war zwar super anstrengend, aber auch ein tolles Rennen. Wir waren zufrieden, dass wir gegen die Auswahlmannschaften der Nationen nicht bestehen können war klar, aber wir haben uns im vorderen Feld behauptet“, so Teamcaptain und Schlagmann Michael Naß nach der Langstrecke. Die Kurzstrecke, bei der die Krefelder eigentlich Spezialisten sind, ist nicht so ganz zu ihrer Zufriedenheit gelaufen. Die Strecke war mit 600 Metern doch länger als die gewohnten 350 Meter und auch der ungewöhnliche „fliegende Start“, bei dem aus der Fahrt angefahren wird, war nicht gerade optimal. „Mit der Strömung ist das unglaublich schwer ein zu schätzen wie viel vorher man beim Sprint vor der Ziellinie Fahrt auf nimmt, wir sind auch deutlich zu früh los gefahren, das hat etwas Geschwindigkeit gekostet, sonst hätten wir vielleicht noch 3/10 Sekunden, die uns zum Sieg fehlten schaffen können“, so Co-Schlagfrau Sara Davids und Marisa Staelberg ergänzt: „ wenn wir nebeneinander gefahren wären, dann hätten wir das für uns entschieden, das können wir!“ Der 5. Platz bei der Langstrecke ist für die Sprintspezialistinnen ein gutes Ergebnis.

„Dass wir beim Sprint die Holländische Nationalmannschaft geschlagen haben, macht uns Stolz, bei der Langstrecke konnten sie ihre bessere Physis ausspielen“, resümiert Laurits Follert das Ergebnis. „ein rundum gelungenes Wochenende“, strahlt Lukas Geller, der sich mit dem Deutschlandachter 2 über Silber im Sprint und Platz 4 hinter Deutschlandachter 1, Nationalachter Holland 1 und Holland 2 freuen durfte.

Eine tolle Veranstaltung, auch wenn sie für die Steuerleute eine sehr große Herausforderung, wegen der unberechenbaren Strömung des Rheins, darstellt. Die Sonne hat am Samstag zur Langstrecke mitgespielt und die Veranstalter hatten alle Teams am Samstagabend zum großen Winner Dinner eingeladen. Eine super Veranstaltung, die die Schweizer da auf die Beine gestellt haben, die Lust auf ein Wiedersehen in 2017 macht.

Autor: Sabine Tschäge
Tags: Senioren | International | RBL
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