Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

RBL Männerachter startet in London beim “Head of the River Race”

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© Sabine Tschäge

17. März 2016
Bei einem der traditionsreichsten Achterrennen startet an diesem Samstag der Bundesligaachter des Crefelder Ruder-Clubs. Seit 1926, nur mit kurzer Unterbrechung während des 2. Weltkrieges, findet das Rennen in London von Mortlake bis zur Putney statt. 420 Achter starten ab 13:30 Uhr auf die 6,3 Km lange Strecke.

Alle 10 Sekunden geht es direkt über die Startlinie, für die Zuschauer ein sehr spannendes Spektakel, wenn sich über 400 Achter im Schneckentempo und in 10er Reihen bis zur Startzone bewegen und dann scheinbar aus dem Nichts volle Fahrt aufnehmen, um möglichst schnell in eine günstige Position zu kommen und die optimale Fahrrinne zu treffen.

Angetrieben wird die Crew vom CRC von Routinier und Schlagmann Lars Henning, Moritz te Neues, Michael Naß, Andreas Baloghy, Dirk Marter, Matthias Keulen, Larus Melka, Moritz Koch komplettieren und an den Steuerseilen Denise Krins, mit dabei auch Ersatzmann Jonas Mark. „Wir haben in den letzten Monaten sehr akribisch gearbeitet, leider hatten wir immer wieder mit Krankheitsausfällen zu kämpfen, aber wir haben rotiert und uns in Form gebracht“, so Schlagmann Lars Henning, der sich schon auf die Herausforderung freut. Dabei geht der CRC Achter von Startplatz 22 aus ins Rennen, exakt die Platzierung, die letztes Jahr errudert wurde. „Wir sind dieses Jahr deutlich besser in Form und unser Ziel unter die besten 10 Achter zu kommen versuchen wir am Samstag umzusetzen“, erzählt Larus Melka, der zu einem der stärksten an Bord gehört.

Testrennen in Brügge/Belgien

Zur Vorbereitung sind die Frauen- und Männerbundesligaachter des CRC vor 3 Wochen in Brügge/Belgien ein Vorbereitungsrennen über 5 Km gefahren. Dabei bekamen sie es direkt mit harter Konkurrenz zu tun. Die 1. Crew vom Imperial College, eines der Elite Unis Londons, war nicht zu schlagen. Sowohl bei den Frauen, wie bei den Männern wurde der CRC jeweils 2ter. Eine Super Leistung, wenn man die Auswahl des Colleges betrachtet, die auf Nationalmannschaftsmitglieder zurück greifen und in London jeweils von Startplatz 2 aus starten.

Autor: Sabine Tschäge
Tags: Senioren | International | Breitensport
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