Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Schau laufen für den Krefelder Männer Achter - Seidenstadt-Achter fighten um nationale und internationale Krone beim Großen Finale in der Bundeshauptstadt

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© CRC

14. September 2016
Am Wochenende findet in Berlin auf der Spree vor der East-Side-Gallery der letzte Lauf der Ruder-Bundesliga sowie das Finale der Ruder-Championsleague statt.

Sie wollen nichts anbrennen lassen, der Crefelder Männerachter hat dafür bis aufs Äußerste an den technischen Feinheiten gefeilt. Denn am Wochenende wollen sie eine fehlerfreie Saison mit einem Doppelsieg, beim Ligafinale der RBL und beim Einladungsturnier der Championsleague der besten Europäischen Achter beenden. Die letzten Trainingseinheiten brachten dann auch nochmal viel für den Bootslauf. Denn trotz der hohen Schlagzahlen, soll in der Phase, in der nicht an den Riemen gezogen wird, dem „Freilauf“ alles optimal laufen, denn das ist die hohe Schule des Ruderns.  „Wir wollen mit möglichst wenig Aufwand das Maximum herausholen und nichts verschenken" fasst Steuerfrau Denise Krins die Intention der letzten Trainingseinheiten zusammen.

Denn in der RBL-Liga ist der Gesamtsieg bereits sicher, hier kann keiner mehr am CRC vorbei.

Bei der Championsleague hingegen treffen sie auf international erfahren Top Achter, wie den letztjährigen Sieger aus Prag/Tschechien und neben dem Nationalen Thron wollen die Männer vom Elfrather See auch gerne den Internationalen Titel gewinnen.

Die Frauen liegen momentan auf dem zweiten Platz, ganz eng geht es an der Tabellenspitze zu. Sollte der CRC gewinnen, was unter allen Umständen versucht wird, dann wären sie RBL Sieger. Sie sind dann zwar Punktgleich mit Erzrivale Minden, haben aber einen Ligasieg mehr und wären somit Erste. „Uns plagen personelle Sorgen, wir können leider nicht auf unser Top Team zurück greifen, weil bei einigen am Montag wichtige Prüfungen in der Uni anstehen, oder sie beruflich verhindert sind. Wir haben in den letzten Trainingseinheiten einiges umstellen müssen. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir einiges auffangen konnten und auch schnell unterwegs sind, einfach lassen wir uns nicht schlagen“, schätzt Trainerin Sabine Tschäge die Situation für den CRC Frauen Achter ein.

Das wird ein Renntag nach dem "Alles-oder-nichts-Prinzip". Im Training wurde viel in die Startschläge investiert, denn es soll ein K.O.-Start sein, der der Schlüssel zum Erfolg sein kann! Ziel ist es den Gegner direkt am Anfang zu schockieren und einzuschüchtern. Dass diese Taktik aufgehen kann, da ist sich Franziska Horbach sicher: " Wir haben die meiste Erfahrung in der Liga und bleiben cool, da kann man schon mal den ein oder anderen kleinen Ausrutscher kompensieren".

Am Samstag  startet dann ab 10.00 Uhr das Show-Down der RBL vor der malerischen Kulisse an der Spree, vor dem Ufer der East-Side-Gallery. Dann zeigen die Achter wieder, was die Faszination Rudern aus macht, dann wenn es wieder heißt „Achtung - Los!“ und die Startampel auf Grün umspringt, setzt sich das imposante Spiel aus Kraft, Teamarbeit und Schnelligkeit in Bewegung und am Ende sollte der CRC wieder den entscheidenden Bugball vorne haben.


Autor: Larus Melka/Sabine Tschäge
Tags: RBL
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