Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Schmidla und Rommelmann starten im Vorlauf durch – Sieg und damit Finale

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© Sabine Tschäge

31. August 2015
Traumhafte Bedingungen auf dem Lac d‘ Aiguebelette, kristallklares Wasser und Sonnenschein, schaffen perfekte Ruderbedingungen. Rommelmann und Schmidla sparen sich durch ihre Siege den kräfteraubenden Hoffnungslauf.

Während Lisa Schmidla mit ihrer Crew im Frauen Doppelvierer, dass von allen erwartete Feuerwerk im Vorlauf abfackelt und souverän in das Finale einzieht, erfüllt sich für den jungen Medizinstudenten Jonathan Rommelmann ein Traum, auch er siegt im Vorlauf, im leichtgewichtigen Männer Doppelvierer.

„Nach den langen Trainingslagern bin ich froh, dass es heute los gegangen ist. Das erste Rennen nach den Trainingslagern tut immer erst einmal etwas mehr weh, aber ich bin glücklich, dass wir so gut rein gefunden haben. Auf der Strecke konnte keiner unseren Speed mitgehen, im Endspurt haben wir noch Reserven“, so Schlagfrau Lisa Schmidla. Die lässt ihre Gegner erst gar nicht auf die Idee kommen, dass sie, Carina Bär (Heilbronn), Marie-Catherine Arnold (Hannover) und Bugfrau Annekatrin Thiele (Leipzig) zu schlagen wären. Vom Start an setzten sie sich gegen die bisherigen Hauptgegnerinnen in dieser Saison, den Niederländerinnen und Polinnen zur Streckenhälfte bereits mit einer Bootslänge Vorsprung ab. Nur der Sieger im 11. Boote Feld konnte sich direkt für das Finale qualifizieren. Auf den Plätzen folgten Großbritannien auf 4, Russland auf 5 und Ukraine als letzte. Den anderen Vorlauf sicherte sich Australien vor den letztjährigen Medaillengewinnern aus den USA und China, gefolgt von Neuseeland und Frankreich.

„Die Holländerinnen und Polinnen sind diesmal nicht so schnell los gefahren, wie bei den letzten World-Cups, aber ich glaube auch unsere erste Streckenhälfte ist besser geworden. China ist im anderen Vorlauf ähnlich schnell wie wir los gefahren, konnte aber die Geschwindigkeit nicht halten, ich bin gespannt, was die Australierinnen noch auspacken können“, so Schmidla weiter. Das Finale findet für Schmidla am Samstag um 14:30 Uhr statt, bis dahin werden sie sich weiter mit Rudereinheiten, Physiotherapie und Gymnastik fit halten.

„Das ist einfach ein Traum“, grinst Rommelmann, der dieses Jahr sein persönliches Sommermärchen erlebt, „erst der WM Titel bei den U23 und jetzt durch den Vorlaufsieg direkt in das Finale.“ Im Trainingslager in Ratzeburg und Rostock deute sich bei den Belastungen schon an, dass mit dem Deutschen Doppelvierer mit Rommelmann, Roman Acht (Limburg), Daniel Lawitzke (Berlin) und Philipp Grebner (Mainz) wahrscheinlich eine Crew antritt, die Konkurrenz fähig ist. Ein Baustein zum Erfolg ist der eingefahrene und gut harmonierende Zweier mit Grebner und Rommelmann. Anders als bei Schmidla qualifizierten sich im 10. Boote Feld die ersten beiden Boote, so dass Deutschland und Italien direkt in das Finale einzogen. Es folgten die USA, Australien und Ungarn. Im anderen Vorlauf gewinnen die Franzosen vor Dänemark, die ebenfalls damit direkt im Finale stehen, vor Großbritannien, Russland und Hong Kong. „Die Franzosen haben vor dem Heimpublikum eine sehr starke zweite Hälfte gezeigt und die Dänen haben gepokert“ schätzt Heimtrainerin Sabine Tschäge die bisherigen Finalteilnehmer ein.

Mittwoch werden Schmidla und Rommelmann die Hoffnungsläufe bobachten und ihre Gegner genau analysieren, denn im Finale wollen sie keine „Überraschung“ erleben!

Fotogalerie: Bilder der Vorläufe

Autor: Sabine Tschäge
Tags: Senioren | International
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