Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Silber für Rommelmann und Bronze für Achterrecken Leske, Schulte-Bockholt und Follert

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© Sabine Tschäge

30. August 2016
Ein Husarenritt war das von Jonathan Rommelmann in einem furiosen Rennen holte er die Silbermedaille im leichtgewichtigen Männer Einer.

Vom Start an setzten sich Rommelmann und der Belgier und Mexikaner, erwartungsgemäß an die Spitze des Feldes. Eigentlich zählte der Italiener noch zu den favorisierten Einerfahrern, doch bereits bei bei 500 Meter hatte er mehr als 2 Bootslängen Rückstand. Das Führungstrio mit Rommelmann schob sich im Bord an Bord Kampf über die 1000 Meter Marke. Eine erneute Tempoverschärfung bei 1250 Metern brachte Rommelmann und den Belgier Nils van Zandweghe in Führung. Der Mexikaner musste abreißen lassen. Bei 1400 Metern gelang es dem Belgier in Führung zu gehen. Rommelmann geriet 1 Bootslänge in Rückstand, doch im Endspurt flog er nochmal bis auf einen Bugkasten heran, zu Gold fehlten 0,89 Sekunden. "Das war mein bestes Einerrennen ich bin überglücklich, das ich Silber gewonnen habe. Das Rennen war unglaublich hart, aber auch super geil, der Kampf mit Nils war einfach unbeschreiblich", so Rommelmann euphorisch nach dem Rennen am Steg. Bronze holte der Mexikaner, gefolgt von Italien, Norwegen und England.

Das war ein Achterfinale, das keinen Zuschauer mehr auf dem Sitz hielt, spannender hätte Schlagmann Marc Leske, Jacob Schulte-Bockholt und Laurits Follert es nicht machen können. Der Start glückte gut und so bildete der DRV Achter, Holland, England und die Ukraine schnell das Führungsquartett. Doch nach 600 Metern gelang es den Holländern eine kleine Führung zu errudern. Deutschland konnte nicht folgen und fiel auf den 4 Platz zurück. Auf den letzten 500 Metern zog Leske nochmal an und ein Ruck ging durch die Mannschaft, in einer unglaublichen Aufholjagd überruderten sie 200 Meter vor dem Ziel noch, die lange auf dem Bronzerang liegenden, Ukrainer. Und auch der Zweitplatzierte Achter aus England wurde nochmal angegriffen. "Der Endspurt saß, meine Mannschaft hat richtig den Turbo gezündet, ich konnte die Schlagzahl richtig hoch bringen" so 2 Meter Mann Leske, der für seine unglaublichen Endspurts bereits legendär ist. "In diesem Feld haben wir Bronze gewonnen" so der letztjährige Achterweltmeister Follert und Schulte-Bockholt ergänzt:" nach dem Halbfinale hätte es auch ohne Medaille für uns ausgehen können", denn da sind sie als 3 Boot noch so gerade eben ins Finale rein gerutscht. "Das war von allen eine super Leistung, alle CRC U23 haben eine Medaille, ich bin Stolz auf die von Ihnen erbrachte Leistung", so Trainerin Sabine Tschäge, die jetzt ihr Augenmerk auf Konstantin Nowitzki richtet. Er konnte das Viertelfinale im U 19 Doppelzweier gewinnen. Morgen steht das Halbfinale für Ihn und Partner Henri Schwinde aus Münster an.

Autor: Sabine Tschäge
Tags: Senioren | International
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