Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Sinnig im Halbfinale bei der Ruder-Weltmeisterschaft

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© Oliver Quickert

28. August 2013
Bereits am Sonntag begann die diesjährige Ruder-Weltmeisterschaft im südkoreanischen Chungju bei denen die zwei Krefelder Sportlerinnen Lisa Schmidla und Marlene Sinnig vertreten sind.

Lisa Schmidla startet bei diesen Weltmeisterschaften im Feld der 17 stärksten Einer-Fahrerinnen der Welt. Bereits bei den U23-Weltmeisterschaften startete die 22-jährige Ruderin in dieser Bootsklasse und  konnte dort Weltmeisterin werden. Nun im Feld der Besten stieß sie direkt in ihrem Vorlauf auf die erstplatzierte der letzten beiden World Cup-Finale, die sich auch in diesem Rennen wieder durchsetzen konnte. Lisa Schmidla konnte den fünften Platz vor Namibia erreichen. Dies bedeutete jedoch, dass sie nochmals im Hoffnungslauf starten musste. Dieser fand am Mittwochmittag statt. Schmidla konnte sich zunächst nach einem guten Start auf den dritten Rang hinter der Ukrainerin und der Ruderin aus Großbritannien platzieren. Aber bereits bei der Hälfte der Strecke hatte die Norwegerin die Krefelderin eingeholt. Den Vorsprung konnte Lisa Schmidla nicht mehr aufholen, konnte aber den Vierten Platz halten und mit großem Vorsprung vor der weiteren Konkurrenz ins Ziel fahren. Lisa Schmidla hat sich somit leider nicht für das Halbfinale qualifizieren können. Nun möchte sie sich jedoch im C-Finale gut platzieren und dort ganz vorne mitfahren.
    
Marlene Sinnig geht mit ihrer Zweierpartnerin, Kerstin Hartmann, als schnellster deutscher Zweier an den Start. Sie haben sich das Ziel gesetzt. mindestens das Finale zu erreichen. Dafür müssen sie sich gegen die Konkurrenz aus 13 weiteren Ländern durchsetzen.
Am Sonntagvormittag musste sich das Duo zum ersten Mal im Vorlauf beweisen, um den Hoffnungslauf am Dienstag zu umgehen. Hierfür war es von Nöten einen der ersten drei Plätze zu belegen. Direkt vom Start weg, setzte sich der deutsche Zweier im vier Boote-Feld auf den dritten Platz und konnte den Abstand zu den Italienerinnen bis ins Ziel ausbauen. Zu den ersten beiden Zweiern haben die Ruderinnen den Abstand bis zur 1500 m-Marke gering halten können. Im Endspurt haben sie jedoch ihre Kräfte für die folgenden Rennen gespart, um im Halbfinale angreifen zu können. Im Halbfinale muss jetzt wiederrum der dritte Platz erreicht werden, um am Samstag dann im Finale um die Medaillen rudern zu können.

Autor: Mona Benger
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Tags: Senioren | International
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