Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Sinnig/Hartmann: Knapp an der Medaille vorbei

31. August 2009
Knapp an einer Medaille vorbei gerudert, aber nicht unzufrieden: Marlene Sinnig und Kerstin Hartmann kamen am ersten Finaltag der Ruder-Weltmeisterschaften auf dem undankbaren vierten Platz im Zweier ohne Steuerfrau ins Ziel. Die Zweier aus den USA (1.), Rumänien (2.) und Neuseeland (3.) waren in einem schnellen und bis zuletzt spannenden Finalrennen einen Tick schneller. Zwei Sekunden fehlten schließlich zu den Weltmeisterinnen Francia/Cafaro aus den USA, die schon im Vorjahr Olympiasieger ...

Knapp an einer Medaille vorbei gerudert, aber nicht unzufrieden: Marlene Sinnig und Kerstin Hartmann kamen am ersten Finaltag der Ruder-Weltmeisterschaften auf dem undankbaren vierten Platz im Zweier ohne Steuerfrau ins Ziel. Die Zweier aus den USA (1.), Rumänien (2.) und Neuseeland (3.) waren in einem schnellen und bis zuletzt spannenden Finalrennen einen Tick schneller. Zwei Sekunden fehlten schließlich zu den Weltmeisterinnen Francia/Cafaro aus den USA, die schon im Vorjahr Olympiasieger im Achter geworden sind.

"Rumänien schlich sich davon"
"Bis 1.000 Meter lief es optimal, der Knackpunkt war bei 1.250 Metern. Da schlichen sich die Rumäninnen auf der anderen Außenbahn klammheimlich weg, das haben wir nicht gesehen", meinte Trainer Werner Nowak. Die rumänische Zweier mit der erfahrenen Lupascu und der U23-Weltmeisterin im Zweier Albu wurde schließlich Zweiter knapp vor den Weltcupsiegerinnen aus Neuseeland (Feathery/Scown). Zu einer Medaille fehlten Hartmann/Sinnig 1:34 Sekunden. Fünfte in diesem hochklassigen Finale wurden die Australierinnen Crow/Cook vor Whitlam/Reeve aus Großbritannien.

Stimmen:
Kerstin Hartmann: "Es war ein gutes Rennen. Aber wir wissen nicht, warum es nicht zur Medaille gereicht hat. Es war Schiebewind und unsere Welle, jeder Zwischenspurt saß. Wir freuen uns, obwohl es keinen Grund gibt glücklich zu sein."
Marlene Sinnig: "Insgesamt können wir aber stolz sein, der viertschnellste Zweier auf der Welt zu sein. Zwei Sekunden hinter den USA, das ist keine Schande. Ich bin nicht glücklich, aber zufrieden."

Autor: Carsten Oberhagemann
1417 mal gelesen