Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

U23 WM in Varese – Bronze für den Frauen-Achter

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© Oliver Quickert, rudern.de

27. Juli 2014
Bei der U23 Weltmeisterschaft im italienischen Varese war der Crefelder RC mit vier Sportlern vertreten. Sie kehren heim mit einem vierten und einem siebten Platz, sowie der Bronzemedaille im Frauen-Achter.

Mit einem Sieg im Vorlauf des Achter mit Steuerfrau hatten sich die beiden Krefelderinnen Marisa Staelbeg und Sara Davids die direkte Finalqualifikation gesichert und waren den Hoffnungslauf umgangen. Gemeinsam mit Meike Dütsch, Svenja Leemhuis, Elisaveta Sokolkova, Alexandra Höffgen, Frauke Hacker, Sophie Oksche und Steuerfrau Inga Thöne bekamen sie es im Finale mit Weißrussland, Großbritannien, den USA, Australien und Polen zu tun. Den schnellsten Start schafften die US Amerikaner, die den Sieg auch sicher nach Hause fuhren. Zu Beginn des Rennens lagen die Deutschen Frauen auf Rang vier hinter Großbritannien und Australien. Auf den letzten 500 Metern schaffte es die DRV-Mannschaft sich auf den Bronzerang zu schieben und Australien zu überholen.  „Das war das perfekte Rennen was wir uns gewünscht haben“, so Sara Davids im Ziel. „Wir haben an den richtigen Stellen attackiert und das hat sich ausgezahlt.“ Auch Schlagfrau Marisa Staelberg war zufrieden: „Endlich sind wir mal richtig  gut im Feld mitgefahren. Ein tolles Rennen!“

Im Frauen-Doppelvierer mit Michaela Staelberg an Bord entwickelte sich ein spannendes Rennen. Das Feld der sechs Vierer führte Polen an vor dem russischen Vierer. Um Platz drei entbrannte ein enger Kampf zwischen dem DRV-Boot mit Michaela Staelberg und ihren Partnerinnen Carlotta Nwajide, Frauke Hundeling (beide Hannover) und Carina Böhlert (Magdeburg), dem neuseeländischen Doppelvierer und dem Team aus Großbritannien. In der zweiten Hälfte des Rennens konnte Neuseeland einen entscheidenden Spurt ausführen und fuhr dem DRV-Vierer etwas davon. Die vier Deutschen starteten einen starken Endspurt und flogen an die Neuseeländerinnen heran, doch am Ende reichte es knapp nicht für eine Medaillenplatzierung. Gold holte sich Russland vor Polen. In ihrem ersten Jahr im U23 Jahr zeigte die junge CRC-Sportlerin, dass auch in Zukunft mit ihr zu rechnen ist und blickte nach dem etwas enttäuschenden Platz positiv auf die WM zurück: „Es ist schade, dass wir uns nicht mit einer Medaille belohnen konnten, aber wir waren ein junges Team und das motiviert uns im nächsten Jahr noch weiter nach vorne zu fahren.“

Jonathan Rommelmann war im Halbfinale des leichten Einers mit Platz fünf ausgeschieden und nicht ganz zufrieden mit dem verpassten Finaleinzug. Ins B-Finale startete er dann am Sonntag Morgen gut und lag die Strecke über auf Platz zwei hinter dem führenden Kroaten. Mit einem starken Endspurt schob sich der CRC-Athlet 100 Meter vor dem Ziel an ihm vorbei und sicherte sich den Sieg im B-Finale. Insgesamt Platz sieben für ihn im hart umkämpften Feld des leichten Männer-Einer.

Autor: Jan Nikolai Trzeszkowski
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Tags: Senioren | International
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