Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Überraschendes Ergebnis für Crefelder Männerachter in London

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© Sabine Tschäge

21. März 2016
Mit gemischten Gefühlen kehrten die Krefelder Männer aus London zurück, das Ergebnis bestätigt nicht die guten Trainingsleistungen.

Nach einer kurzen Schrecksekunde am Samstagmorgen, denn Unbekannte hatten die Ruderriemen der Crefelder in die Themse geworfen, fokussierte sich das Team wieder voll und ganz auf das ausgegebene Ziel: eine Top Ten. Platzierung bei der größten Achterregatta der Welt.

Um 13.30 Uhr Ortszeit startete der Crefelder Achter von Platz 22 ins Rennen. Nach einem knackigen Startspurt fand die Mannschaft schnell in den Streckenschlag: mit 35 Schlägen pro Minute näherte man sich dem Ziel in Putney. 

Bei starkem Seiten-Gegenwind musste auf Höhe der Hammersmith Bridge der achter der Universität Edinburgh nach hartem Bord an Bord Kampf knapp ziehen gelassen werden. Doch die Crefelder steckten nicht auf und ruderten mit dem bewährten 350m- Schlussspurt ins Ziel, der schon in Brügge zwei Wochen zuvor Platz 2 gerettet hatte.

Ein gelungenes Rennen waren sich alle einig, doch das Ergebnis war ernüchternd, Platz 28, nur drittbestes deutsches Boot und 9. Platz in der Rangliste der besten Boote vom europäischen Festland.

Viele befreundete Teams waren ebenfalls sehr überrascht bzw. enttäuscht über ihr Abschneiden. Obwohl ein berechtigter Grund bestand, die Zielzeiten anzuzweifeln, beschloss die Mannschaft, das Ergebnis sportlich zunehmen und keinen Protest einzulegen.

"Wir sind ein gutes Rennen gerudert und wissen was wir Können. Wenn das tatsächlich unsere Leistung widerspiegelt, müssen wir das akzeptieren" fasst Bugmann Matthias Keulen das Wochenende zusammen.

Nun gilt es, den Bundesligastart in gut 8 Wochen vorzubereiten- und bis dahin ist die vermeintliche Schmach ganz sicher vergessen. 

Autor: Larus Melka
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