Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Vierer mit zieht in das Finale der U23-WM ein

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© Deutscher Ruderverband/Quickert

24. Juli 2015
Marc Leske und Jacob Schulte-Bockholt ziehen mit einem Sieg im Hoffnungslauf in das WM-Finale in Plovdiv ein. Jonathan Rommelmann siegte souverän im Viertelfinale.

Für den Vierer mit Steuermann in dem mit Jacob Schulte-Bockholt und Marc Leske gleich zwei CRC-Athleten sitzen lief es nach nicht optimalem Vorlauf im Hoffnungslauf sehr gut. Mit einer Länge Vorsprung sicherten sich die beiden gemeinsam mit Rene Stüven(Emscher Wanne-Eickel) und Finn Knüppel(Schwerin) unter dem Kommando von Steuermann Felix Heinemann(Dortmund) den Einzug ins Finale. Hatten sie bis zur Streckenhälfte noch auf Rang zwei gelegen, schoben sie sich am bis dahin führenden Boot aus der Ukraine vorbei und fuhren zu einem sicheren Sieg mit 2,5 Sekunden Vorsprung vor den USA, die ebenfalls den Finaleinzug perfekt machten. Bereits über den Vorlauf hatten sich die Boote aus Italien, Neuseeland, Australien und der Türkei für das Finale am Samstag Abend qualifiziert. Jacob Schulte-Bockholt war nach dem Hoffnungslauf am Freitag optimistisch: „Mit dem Einzug ins Finale sind wir jetzt erst Mal zufrieden. Wir wussten, dass wir uns nach dem Vorlauf steigern und ein paar Prozent drauf legen mussten. Das hat auch gut geklappt im Rennen. Um jetzt im Finale nach vorne zu fahren muss dann noch Mal mehr passieren. Aber wir haben noch ein paar Reserven.“

Für Jonathan Rommelmann stand am Freitag das Viertelfinale im leichten Doppelzweier an. Nach dem sicheren Sieg im Vorlauf ruderte er mit seinem Partner Philipp Grebner aus Mainz auch in diesem Rennen vorne weg. Zwischenzeitlich betrug ihr Vorsprung vor den nächsten Verfolgern über zwei Bootslängen. Im Endspurt kamen die Niederländer zwar noch einmal an das deutsche Boot heran, doch gefährdet war der Sieg für das DRV-Boot nicht mehr und so zog das Duo souverän ins Halbfinale am Samstag Mittag ein. Auch Trainerin Sabine Tschäge zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis. „Die Jungs fahren am Start richtig gut los und die ersten 1000 Meter klappen sehr gut. Dadurch konnten wir heute auf der zweiten Streckenhälfte das Rennen kontrollieren und nur so viel machen wie nötig.“, so Tschäge. „Das hat heute wieder gut geklappt. Im Endspurt konnten wir auf Sicht fahren und hatten das Rennen jederzeit unter Kontrolle“, so Rommelmann. 

Marisa Staelberg steht im Zweier ohne Steuerfrau nach ihrem Vorlaufsieg bereits im Finale am Samstag Abend. Genauso wie Laurits Follert, der im Paradeboot des DRV, dem Achter, im Vorlauf ebenfalls gewinnen konnte und dessen Finale am Sonntag Mittag stattfindet.

Autor: Jan Nikolai Trzeszkowski
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Tags: Senioren | International
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