Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

World-Cup in Luzern letzter Test vor WM für Schmidla und Davids

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© Sabine Tschäge

9. Juli 2015
Bei der dritten Station der World-Cup Serie vom 10. bis 12. Juli auf dem Rotsee in Luzern/Schweiz, starten Lisa Schmidla und Sara und Miriam Davids vom Crefelder Ruder-Club. Eine letzte Sandortbestimmung, für 48 Nationen in 293 Booten mit rund 700 Athleten, vor der WM Ende August in Auigebelette/Frankreich.

Krefelds Spitzenathletin Lisa Schmidla geht dabei wieder im Frauen Doppelvierer an den Start. Ihre Mannschaft ist in dieser Saison ungeschlagen und möchte dies, als World-Cup Führende, auch gerne bleiben. Mit dabei wieder die starken Polinnen und Niederländerinnen, die zuletzt immer mit auf dem Podest gestanden haben. „Wir wollen unsere Siegesserie natürlich gerne weiter fort setzen, aber ich denke unsere Haupt -Konkurrentinnen haben die Zwischenzeit genutzt, aber wir kommen mit dem Druck der Favoritenrolle zurecht und wollen in Luzern vom Start an direkt das Kommando übernehmen“, gibt Schlagfrau Schmidla die Aufgabe für Luzern vor. Ein erneutes 7 tägiges Trainingslager in Berlin hat den Vierer technisch weiter gebracht und Schmidla, die zusammen mit Carina Bär/Heilbronn, Marie-Catherine Arnold/Hannover und Annekatrin Thiele/Leipzig im Boot sitzt noch mehr Selbstvertrauen gegeben. Etwas verwunderlich ist die Meldepolitik der anderen Nationen! Es scheint so, als ob der Deutsche Vierer als uneinholbar gilt, gerade einmal 6 Boote trauen sich in Luzern an den Start. Die anderen Nationen testen im Einer und Doppelzweier. Zuletzt hatte außer den oben genannten Booten, keiner die Möglichkeit gehabt, dem Trio zu folgen. Bleibt abzuwarten, was Richtung WM passiert.

Miriam Davids scheint wieder gesundet zu sein, die letzten Trainingsbelastungen stimmen optimistisch, dass in Luzern vom jungen Duo alles gezeigt werden kann. Dabei haben sie noch mit einem weiteren Handicap zu kämpfen, Sara Davids schreibt am Donnerstagvormittag noch ihre letzte Klausur zum Staatsexamen zur Physiotherapeutin und wird abends über Zürich eingeflogen, bevor es für sie Freitagfrüh mit dem Vorlauf los geht. Mit 21 Booten eine Rekordbeteiligung im Frauen Zweier ohne Steuerfrau, allen voran das Ausnahmeboot aus Großbritannien, das seit ihrem Olympiasieg in London ungeschlagen ist. Durch die bisherigen krankheitsausfälle von Miriam, müssen sich die Davids auch noch gegen nationale Konkurrenz durchsetzten. Cheftrainer Markus Schwarzrock/Hamburg will zur WM den schnellsten Zweier ohne Steuerfrau schicken. Das Ziel unter die besten 10 Boot vor zu fahren wird schwer, aber nicht unmöglich und dann sollte auch das andere Deutsche Boot kein Thema sein.

Kristof Wilke wird für den Rest der Saison erst einmal nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Verbandarzt hat ihm erst einmal eine Pause verordnet, damit er die Dauerbeschwerden vernünftig auskurieren kann.

Autor: Sabine Tschäge
Tags: Senioren | International
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