Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Männerachter: Pflichtaufgabe Titelverteidigung

Der Crefelder Männerachter steht für langfristigen Erfolg. Seit dem Bestehen der Prodyna Ruder-Bundesliga (RBL), ist dieser Achter auf der Sprintdistanz das Maß aller Dinge. In jeder Saison ging der Titel des Deutschen Ligachampions an die Mannschaft vom Elfrather See. Diese Erfolgsserie in der RBL soll natürlich auch im fünften Jahr nicht reißen, sondern weiter fortgeführt werden.

Bereits in der Premierensaison 2009 war der Achter des Crefelder Ruder-Clubs überaus erfolgreich. Nach dem ersten Renntag lag er auf Tabellenplatz eins und gab die Führung die ganze Saison nicht mehr her. Dank dieser konstanten Leistung sprang damit der erste Ligatitel für das Flaggschiff aus Krefeld heraus.

Doch die Erfolgsgeschichte des Männerachters begann nicht erst vor vier Jahren. Schon früher war der CRC erfolgreich unterwegs. Den ersten Titel als Deutscher Sprintmeister gab es im Jahr 2007. Und auch in den folgenden Jahren konnte der Achter vom Elfrather See diesen Erfolg stets wiederholen.

CRC Männerachter

In der letzten RBL Saison lieferte sich das Boot vom Niederrhein wieder einmal die engsten Rennen mit dem Boot aus Münster. Trotz einiger enger Entscheidungen blieb die Mannschaft im Jahr 2012 das erste Mal in der Geschichte der Ruder-Bundesliga ohne Niederlage und durfte sich über den vierten Bundesligachampion Titel freuen. Nach der erfolgreich geglückten Titelverteidigung in der RBL sicherte sich der CRC-Männerachter zudem zum sechsten Mal in Folge den Titel des Deutschen Sprintmeisters vor heimischer Kulisse am Elfrather See.

Für diese Erfolge wurde der Männerachter des Crefelder RC auch im vergangen Jahr geehrt und von einer Jury zur Mannschaft des Jahres 2012 gewählt.

Doch nicht nur im Sprint ist der Männerachter erfolgreich. Auch auf der deutschen Großbootmeisterschaft über die olympische Distanz konnte das CRC-Flaggschiff mehrmals einen Platz auf dem Treppchen belegen. Beste Platzierung war bisher die Silbermedaille im Jahr 2010. Die Stärken des Crefelder Achters liegen somit nicht nur in der knackigen Sprintdistanz, sondern die Erfolge basieren zu einem großen Teil auch auf den besonders guten Ausdauerfähigkeiten der Crefelder "Clubbies". "Die Breite unserer Erfolge der letzten Jahre zeigt wie 'universell' wir als Club-Achter einsetzbar sind und uns nicht als reines Sprintboot verstehen", so Larus Melka.

Jedes Jahr startet die Mannschaft zudem im März beim HEAD of the River Race in London und belegt dort stets einen sehr guten Platz - bei der größten Achterregatta der Welt mit 420 teilnehmenden Booten kommt der CRC-Achter fast immer als bestes deutsches Boot ins Ziel und zeigt, dass der vielseitigste und erfolgreichste Achter in Deutschland aus der Samt- und Seidenstadt Krefeld kommt. Dieses Jahr wurde der HEAD aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse leider kurzfristig abgesagt, wodurch der traditionelle Saisoneinstieg für die Mannschaft ausfiel.

CRC Männerachter

Im Hinblick auf die kommende Saison gab es einige Veränderungen im Kader des amtierenden Ligachampions. So haben die Sportler Jochen Urban und Thorsten Hütz ihre aktive Ruderkarriere beendet, wodurch einige Nachwuchskräfte in den Kader nachgerückt sind. Zudem kann mit Sebastian Schmidt ein hochkarätiger Neuzugang vermeldet werden, der das Ausscheiden der langjährigen Leistungsträger aus dem Achter vergessen machen soll. Schmidt wechselt aus Mainz an den Elfrather See und kann bedeutende internationale Erfahrung aufweisen. So wurde er unter anderem 2009 und 2010 Weltmeister im Deutschlandachter und nahm im vergangenen Jahr an den Olympischen Spielen im Vierer teil, wo er Sechster wurde.

"Natürlich wollen wir auch dieses Jahr Ligachampion werden", gibt Achter-Trainer Christoph Lüke die Marschroute für das Jahr 2013 deutlich vor. Der Kader hat sich im Vergleich zur Vorsaison zwar auf einigen Positionen verändert, nichts desto trotz startet der Clubachter mit hohen Erwartungen in die fünfte RBL-Saison. "Wir wissen, dass wir die Gejagten sind und die Gegner in den letzten Jahren näher gekommen sind. Aber wir sind fit und sind uns bewusst, was wir im Stande sind zu leisten", verrät Dirk Marterer, der sich auf spannende Rennen in der bevorstehenden Saison freut.