Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Der Verein - Unser Selbstverständnis

Vorstand seit 2011 - Philipp te Neues, Roland Lang, Iris Kleinheisterkamp-Shore, Walter Jansen

Der Crefelder Ruder-Club, der älteste Sportverein unsere Heimatstadt Krefeld, wurde 1883 gegründet und zählt heute bereits fast 400 aktive und unterstützende Mitglieder. Knapp ein Drittel unserer Mitglieder gehört der Jugendriege an. Dies ist das Ergebnis einer intensiven und erfolgreichen Jugendarbeit über viele Jahre hinweg.

Unsere Regattaruderer trainieren unter fachlicher Anleitung von qualifizierten Trainern auf dem Elfrather See, wo wir 1995 die Erweiterung unseres Bootshauses mit sanitären Anlagen einweihen konnten. Ein dritter Bauabschnitt mit weiteren Bootslagerplätzen wurde 2007 fertig gestellt. Der Elfrather See ist regelmäßig Schauplatz und Austragungsort des Crefelder Rudertages, der Herbstregatta ("Reibekuchenregatta"), der NRW-Landesmeisterschaften und seit 2009 eines Laufes der neu etablierten Ruder Bundesliga (RBL). Letzte Regatta, die sehr zuschauerfreundlich ist, wurde von Anbeginn seht stark durch den Club unterstützt. Die sportlichen Erfolge waren nachhaltig und so bedeutsam, dass der CRC die Bundesrepublik bei dem ersten Event auf internationalem Gebiet im Juni 2011 in St. Petersburg vertritt.

Die professionelle und gute Arbeit des CRC wird auch auf Landesebene angemessen honoriert. Krefeld wird 2005 gemeinschaftlich mit Düsseldorf und Neuss zum neuen Landesleistungsstützpunkt befördert. Im Jahre 2009 erfolgte die Beförderung zum „Bundesnachwuchsstützpunkt“. Mit dem seit 2001 auf 2000m ausgebauten Elfrather See verfügt der CRC über ein ideales Revier für die Trainingsruderer und kann nun mit Landes- und Bundesunterstützung seine Nachwuchsarbeit intensivieren. Dazu gehört auch der projektierte weitere Ausbau des Standortes.

Die sportlichen Erfolge sind zwar schön und wichtig, mindestens gleich viel bedeutet uns jedoch die Leistungsbreite und das gute "Betriebsklima". So ist der CRC auch die Heimat vieler Mitglieder, die einfach nur aus Spaß an der Freud' rudern. Das belegen die Zahlen aus dem jährlichen Ruderbuch. Durch den zunehmende Schiffsverkehr auf dem Rhein und dem Zuspruch weiterer Mitglieder auch im mittleren Alter erfreut sich der E-See auch des Aufschwunges im Breitensportbereich.

Über etwas über 200 Bootsplätze verteilt in 81 Booten verfügt der CRC - vom exotischen Einer mit Steuermann ("Verlobungszweier") bis hin zu den Rennachtern. Auf vielen deutschen und europäischen Gewässern sind die CRC-Ruderer mit der blauen Vereinsflagge zu finden. Jährlich werden von den Clubmitgliedern über 150.000 km errudert.

Das gesellige Vereinsleben spielt sich im Bootshaus an der Bataverstraße ab, direkt am Rhein gelegen. Das "neue" Clubhaus mit der Gastronomie „Achterdeck“ wurde 1983 zum hundertjährigen Bestehen bezogen; das vorherige Clubdomizil war 1907 einige hundert Meter weiter stromab errichtet worden und musste im Rahmen der Hafenerweiterung einem Bauvorhaben der Stadt Krefeld weichen.

Vom Rhein aus starten die Wanderruderer ihre Unternehmungen. Hier wird gefeiert oder einfach auch nur gemütlich beisammen gesessen. Hier auch "erarbeiten" die Rennruderer im Winter in neu ausgestatteten Trainingsräumen Kraft und Ausdauer.

Der Club-Etat weist die Zahlen eines kleinen mittelständischen Unternehmens auf. Der CRC trägt sich ausschließlich aus familienfreundlichen Mitgliedsbeiträgen und einem erfreulich hohen Spendenaufkommen. Ohne die Freigiebigkeit und Hilfsbereitschaft unserer Mitglieder, darunter viele Freiberufler, selbständige Handwerker und Unternehmer, wären einige Kraftakte nicht möglich gewesen, vor allem nicht das neue Bootshaus am Elfrather See.

Mit der Erfolgsgeschichte des CRC braucht es ein effizient arbeitendes Club-Management, um einerseits die große Zahl der vor allem jugendlichen Trainingsruderer und Hochleistungssportler unter 400 Mitgliedern angemessen zu betreuen, andererseits aber auch die Breitensportler zu ihrem Recht kommen zu lassen.

Deswegen wurde auf der Mitgliederversammlung im Jahre 2011 dem Vorstand die Möglichkeit eingeräumt mehr Beiratsmitglieder zu berufen, die sich in Abstimmung mit dem Vorstand selbständig um Projekt kümmern werden. Der Club lebt davon, dass die Mitglieder sich uneigennützig einbringen.